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Tatverdächtiger festgenommen

Vor jüdischem Museum in München: Mann zeigt Hitlergruß - und lässt unfassbare Provokation folgen

Jüdisches Museum München
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Das jüdische Museum in München. Hier, am St.-Jakobs-Platz hat ein Unbekannter den Hitlergruß gezeigt.

Nach einer Aktion, die sprachlos macht, sucht die Polizei in München nach Zeugen. Ein Unbekannter hatte vor dem jüdischen Museum den Hitlergruß gezeigt, es aber längst nicht dabei belassen.

Update vom 23. Mai 2019: Wie die Polizei nun mitteilt, wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Polizisten erkannten einen 43-Jährigen am 22. Mai gegen 15.30 Uhr am St.-Jakobs-Platz wieder. Der Münchner wurde angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Erstmeldung: Vor jüdischem Museum in München: Mann zeigt Hitlergruß

München - Am Mittwoch, 08.05.2019, gegen 16.00 Uhr, überquerte ein bislang unbekannter Mann den St.-Jakobs-Platz. Dabei zeigte er mehrmals den sogenannten Hitlergruß und suchte dabei den Blickkontakt zu den Sicherheitsdienstmitarbeitern der Israelitischen Kultusgemeinde. 

Anschließend ging er in das dortige Museum, verließ es kurz darauf jedoch wieder und entfernte sich in Richtung Corneliusstraße/Gärtnerplatz. Durch die verständigten Polizeibeamten wurde eine Fahndung nach dem Täter eingeleitet. Diese verlief erfolglos. Die Ermittlungen wegen des Verwendes von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen werden durch das Kommissariat 44 geführt. 

München: Unbekannter zeigt Hitlergruß - Polizei sucht Zeugen

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 35 Jahre alt, ungefähr 185 cm groß, schlanke Figur, blonde, glatte, nackenlange Haare, bekleidet mit brauner Hose, braunen knöchelhohen Schuhen (Wanderschuhe), dunkler Jacke, blauer Rucksack. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

Derweil gibt es aus München auch Erfreulicheres zu berichten, wie tz.de* vermeldet. Ein Ehepaar aus Chemnitz hat in der Frauenkirche einen unglaublichen Fund gemacht - und dann bemerkenswert reagiert.

Zu weiteren „staatsschutzrelevanten“ Fällen ermittelte kürzlich außerdem die Polizei in München. Unter anderem waren zwei Schüler von einer Rollstuhlfahrerin und deren Begleiter rassistisch beleidigt worden - anschließend wurde es noch schlimmer.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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