Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Passanten filmen Festnahme

„Unübersichtliche Situation“ im Stadtzentrum: Aufgeheizte Meute feuert Schläger (18) an - Spezialkräfte im Einsatz

Ein Großaufgebot rückte aus, nachdem Jugendliche in der Münchner Fußgängerzone für Furore gesorgt hatten (Symbolbild).
+
Ein Großaufgebot rückte aus, nachdem Jugendliche in der Münchner Fußgängerzone für Furore gesorgt hatten (Symbolbild).

Eine „unübersichtliche Situation“ hat zu einem größeren Polizei-Einsatz in München geführt. In der Fußgängerzone waren zuvor mehrere Jugendliche aneinander geraten.

  • Drei Polizisten wurden bei einem Einsatz in München* verletzt - ein Beamter ist dienstunfähig.
  • Mehrere Jugendliche hatten in der Fußgängerzone für Furore gesorgt.
  • Ein 18-jähriger Schläger tat sich besonders negativ hervor.

München - Am Samstag (11. Juli) gegen 20.30 Uhr, wurde der Notruf der Münchner Polizei darüber informiert, dass eine Gruppe von etwa 20 Jugendlichen auf Höhe der Kaufinger Straße 15 aneinander geraten war. „In diesem Zusammenhang sei es auch zu ersten Körperverletzungsdelikten gekommen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei München.

München: Chaos in Fußgängerzone - aufgeheizte Meute feuert Schläger (18) an

Die ersten eingetroffenen Polizeibeamten berichteten von einer unübersichtlichen Situation, zahlreichen Schaulustigen und Jugendlichen, die beim Eintreffen der Polizei flüchten wollten. Ein 18-jähriger Schüler aus Maisach wurde nach zwei gezielten Faustschlägen in das Gesicht eines 33-jährigen Polizeibeamten zu Boden gebracht und festgenommen. Er leistete laut Polizei massiven Widerstand in Form von Fußtritten und Schlägen.

Der Teenager meldete sich kurz darauf selbst zu Wort, um seine Wahrnehmung des Polizei-Einsatzes zu schildern.

Um den Einsatzort versammelten sich etwa 50 Passanten, die sich teilweise mit dem Festgenommenen solidarisierten, ihn aus der Menge anfeuerten und die Festnahme filmten. 

Gaffer behindern Polizei-Einsatz in München: Mehrere Platzverweise ausgesprochen

Zahlreiche weitere Einsatzkräfte, darunter auch das Unterstützungskommando (USK) wurden in die Fußgängerzone beordert. Die Situation beruhigte sich.

Insgesamt 15 Platzverweise wurden nach den Vorfällen in der Fußgängerzone gegen „verbal aggressive Personen“ ausgesprochen, vier Personen in Gewahrsam genommen. Drei Jugendliche wurden in der Folge ihren Erziehungsberechtigten übergeben. 

München: Schüler (18) festgenommen - mehrere Polizisten verletzt

Der 18-jährige Schüler wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen ihn wird wegen des tätlichen Angriffs sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und vorsätzliche Körperverletzung ermittelt. 

Insgesamt wurden bei dem Einsatz drei Polizeibeamte verletzt, wobei ein Polizeibeamter nicht mehr dienstfähig ist. Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Kriminalpolizei übernommen. Zuletzt standen die Beamten in München vor einem weiteren Problem: Wegen „Lebensgefahr“ auf der Isar schlug der Informationsdienst KATWARN Alarm. Experten befürchteten, dass sich die Zustände sogar noch verschlechtern würden. (mm/tz) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion