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Studentin Maria L. getötet

Mord in Freiburg: Angeklagter spricht von psychischen Problemen

Hussein K., der wegen Mordes an einer 19-jährigen Studentin in Freiburg vor Gericht steht, leidet nach eigenen Worten unter psychischen Problemen.

Freiburg - Er habe inneren Stress gehabt, der unter anderem mit Erlebnissen in seinem Heimatland zusammenhänge, sagte der Beschuldigte am Dienstag zum Prozessauftakt. Der Angeklagte sagt, er stamme aus Afghanistan.

Er leide zudem unter Alpträumen und Schlafschwierigkeiten. Um welche Erlebnisse es sich handele, sagte Hussein K. nicht. Er habe deshalb regelmäßig Drogen und Alkohol eingenommen. Seine Familie habe davon aber nichts mitbekommen. K. wird Vergewaltigung in besonders schwerem Fall sowie die Ermordung von Maria L. vorgeworfen.

Durch den Drogen- und Alkoholkonsum habe er zudem wenig Interesse gehabt, Deutsch zu lernen, sagte der Beschuldigte weiter. Erst in der Untersuchungshaft habe ihm ein Mithäftling die deutsche Sprache beigebracht.

Die Verhandlung wird wegen der Unklarheiten zum Alter vor der Jugendkammer geführt. Der Angeklagte gab zu, in diesem Punkt gelogen zu haben. Andere Flüchtlinge hätten ihm gesagt, die Situation sei in Deutschland als Minderjähriger besser. Nach Auffassung der Ankläger ist K. sogar mindestens 22. Papiere mit Geburtsdatum oder Angaben zur Herkunft gibt es nicht.

Angeklagter in Prozess um Mord an Studentin äußert sich noch nicht zu Tatvorwurf

Im Prozess um den Mord an der 19-jährigen Studentin Maria L. in Freiburg will sich der Angeklagte zunächst doch nicht zu den Tatvorwürfen äußern. "Ich fühle mich nicht in der Lage weiterzumachen", sagte Hussein K. am Dienstag vor dem Landgericht Freiburg. Er hatte zuvor angekündigt, Aussagen dazu zu machen. Der Angeklagte will sich aber zu einem späteren Zeitpunkt äußern. K. hatte sich zuvor umfangreich zu seinem Lebensweg, seiner Flucht nach Deutschland und seinen ersten Monaten in Freiburg geäußert. Das Verfahren wurde am Nachmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Dies hatte das Gericht zur Befragung über bestimmte Punkten seines Lebenswegs angeordnet. Die Staatsanwaltschaft legt K. zur Last, L. im Oktober 2016 vergewaltigt und ermordet zu haben.

dpa

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