Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Loveparade-Razzia: Fahnder stellen Daten sicher

Duisburg - Razzia im Zuge der Loveparade-Tragödie: Polizei und Staatsanwaltschaft haben Arbeitsplätze und Wohnungen von Beschuldigten durchsucht und elektronische Daten gesichert.

Bei der Razzia nahmen 60 Polizeibeamte und fünf Staatsanwälte am Dienstag zehn Objekte in Duisburg, Berlin und Süddeutschland unter

Lesen Sie auch:

Mehr Geld für Opfer des Loveparade-Unglücks

Loveparade-Beschuldigte sollen sich äußern

die Lupe. Darunter waren auch Wohnräume, wie der Duisburger Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp berichtete. “Es geht um elektronisch gesicherte Daten, die uns bisher fehlten“, sagte er. Bei Beschäftigten der Stadt Duisburg, die als Beschuldigte gelten, seien nur Arbeitsplätze durchsucht worden. Insgesamt hatten die Beamten Büros in fünf Ämtern und Tochterunternehmen im Visier. Bei Beschäftigten des Loveparade-Veranstalters Lopavent seien ebenfalls insgesamt fünf Arbeitsplätze und Wohnobjekte aufgesucht worden, so Haferkamp. Nach Angaben von Lopavent gab es dabei aber keine Durchsuchungen in den Geschäftsräumen des Unternehmens.

Die sichergestellten Daten sollen nun ausgewertet werden. Als Beschuldigte gelten insgesamt 16 Personen: Elf Angestellte der Stadt, vier Lopavent-Beschäftigte und ein leitender Polizeibeamter.

Vor einem halben Jahr waren bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. Unterdessen ist am Montag im Duisburger Unglückstunnel ein Kunstwerk zum Gedenken an die Katastrophe geschaffen worden. Auf Initiative des 24-jährigen Duisburger Studenten Lukas Loss arbeiteten er und rund 30 Mitglieder des Gedenkkreises “Never Forget“ mit Drahtbürsten rund 100 lebensgroße Silhouetten aus dem Tunnelwandbelag heraus.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Kommentare