News-Ticker

Volkmarsen: Auto fährt in Karnevalsumzug - Maurice P. schweigt auch 100 Tage nach der Tat 

Nach Amokfahrt an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Die Zahl der Verletzten bei der Tragödie liegt bei 154 Personen.

  • Offizielle Zahl der verletzten Opfer der Amokfahrt in Volkmarsen steigt auf 154
  • Maurice P. (29) rast in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) an Karneval mit einem Auto in Menschenmenge
  • Es wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt.

Update vom Dienstag, 26.05.2020, 18.48 Uhr: Knapp 100 Tage nach der Schreckenstat von Volkmarsen sind noch viele Fragen offen. Der Täter schweigt weiterhin zu seinen Motiven. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, hat noch keine Anklage erhoben. „Die Ermittlungen dauern an“ sagte gestern Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk. Die Bürger von Volkmarsen blicken in diesen Tagen gemeinsam auf die vergangenen Ereignisse zurück und versuchen die Amokfahrt zu verarbeiten.  


Nach Gewalttat in Volkmarsen: Motiv weiterhin unklar

Update vom Donnerstag, 30.04.2020, 6.15 Uhr: Über das Motiv des 29-jährigen Amokfahrers bei einem Karnevalsumzug von Volkmarsen (Hessen) besteht noch keine Klarheit. Die Ermittlungen gegen den 29-jährigen Beschuldigten dauerten an und werden weiterhin mit „Hochdruck“ geführt, erklärte der stellvertretende Leiter der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt, Georg Ungefuk. Gegen Maurice P. wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. 

Der unmittelbar nach der Tat am Rosenmontag, 24. Februar, festgenommene Mann aus Volkmarsen befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft, er habe bislang keine Angaben zur Tat und den Gründen gemacht. Hinweise auf eine politische Motivation der Tat hätten die bisherigen Ermittlungen nicht ergeben, erklärt der Oberstaatsanwalt. Bislang sind 154 Verletzte gemeldet worden, viele seien traumatisiert.


Von Armin Haß

Nach Gewalttat in Volkmarsen: Zahl der Verletzten steigt auf 154

Update vom Mittwoch, 18.03.2020, 14.44 Uhr: Nach der Amokfahrt beim Rosenmontagszug in Volkmarsen hat sich die Zahl der Verletzten auf nun 154 erhöht. Wie Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk von der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt auf Anfrage mitteilt, sind zwei der Verletzten noch in stationärer Behandlung. 

Die steigenden Opferzahlen erklärt die Staatsanwaltschaft mit der Selbsteinschätzung mancher Opfer, die unmittelbar nach der Tat noch geglaubt hätten, sie kämen mit der psychischen Belastung zurecht, nun aber immer noch traumatisiert seien. 

Der mutmaßliche Täter habe sich immer noch nicht zur Tat geäußert. Umso akribiger seien die Beamten einer Sonderkommission damit beschäftigt, jede Sekunde des Tathergangs zu dokumentieren. Außerdem konzentrieten sich die Ermittlungen auf das Vorleben und das Umfeld des mutmaßlichen Täters. Schließlich müsse die Anklage so exakt vorbereitet werden, dass vor Gericht alle Fragen beantwortet werden könnten.

Karneval Volkmarsen in Hessen: 122 Verletzte bei Amokfahrt auf Karnevalszug 

Update, 06.03.2020, 17.29 Uhr: Fast zwei Wochen nach der Gewalttat beim Rosenmontagszug an Karneval in Volkmarsen steigt die Opferzahl erneut. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat am Freitag (06.03.2020) bestätigt, dass die Zahl der Opfer mittlerwiele auf 122 angestiegen ist. 

Unter den jetzt 122 Opfern der Amokfahrt von Maurice P. beim Rosenmonatgsumzug zum Karneval in Volkmarsen bei Kassel befinden sich neben Leichtverletzten auch einige Schwerverletzte sowie Menschen mit Schock oder einer posttraumatischen Belastungsstörung. Betroffen davon sind auch viele Kinder. Zuerst hatte hessenschau.de über die gestiegene Opeferzahl berichtet.

Nach Amokfahrt auf Rosenmontagszug an Karneval in Volkmarsen bei Kassel:  Maurice P. schweigt zur Tat

Maurice P. befindet sich weiter in Untersuchungshaft - zum Motiv seiner Amokfahrt schweigt er. Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gibt es wieter keine gesicherten Erkenntnisse zu seinem Motiv. Anhaltspunkte für eine politisch motivierte Tat gebe es demnach nicht. Der 29-Jährige sitzt weiterhin un Untersuchungshaft.

Gegen Maurice P. wird weiter wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlcihen Eingriffs ind en Straßenverkehr ermitteln. Die Generalstaatsanwaltschaft geht davon aus, dass er alleine gehandelt hat.

Nach Amokfahrt auf Rosenmontagszug an Karneval in Volkmarsen bei Kassel:  Zahl der Opfer auf 102 erhöht

Update, Dienstag, 03.03.2020, 19.19 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat die Zahl der Verletzten vom Angriff an Karneval auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) nochmal erhöht. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, gehe man derzeit von 102 körperlich und psychisch Verletzten aus. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Tatverdächte Maurice P., der mit seinem Auto an Karneval bei einem Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) in eine Menschenmenge raste, bislang keine Angaben zur Tat gemacht und sein Schweigen nicht gebrochen. Er sei vernehmungsfähig und befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft. Der 29-Jährige ist laut Staatsanwaltschaft in diesem Verfahren Alleinbeschuldigter.

Nach Amokfahrt auf Rosenmontagszug an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Polizei bittet um Hinweise

Update, Dienstag, 03.03.2020, 15.25 Uhr: Mehr als eine Woche ist es nun her, dass in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) ein Auto bei einem Rosenmontagszug an Karneval in eine Menschenmenge gefahren ist. Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Nordhessen wegen des Verdachts des versuchten Mordes gegen den 29-Jährigen Tatverdächtigen Maurice P. aus Volkmarsen laufen weiter auf Hochtouren. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet.

Zur Rekonstruktion des genauen Tatverlaufs bitten die Ermittler weiterhin um Fotos und Videos, die am Rosenmontag beim Karnevalszug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) aufgenommen wurden und im Zusammenhang mit den Ereignissen stehen könnten. Auf ihrem Hinweisportal nimmt die Polizei Videos, Fotos und auch weitere sachdienliche Hinweise entgegen.

Nach Karneval-Vorfall in Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Einwohner versuchen Geschehen zu verarbeiten

Update, Montag, 02.03.2020, 7.59 Uhr: Eine Woche nach der Gewalttat mit rund 90 Verletzten beim Rosenmontagsumzug zum Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) versuchen die Einwohner den Vorfall zu verarbeiten. "Es wird viel darüber gesprochen", sagte der katholische Pfarrer Martin Fischer gegenüber der dpa.

Statt des Tatverdächtigen stünden dabei aber die Familien der Opfer im Mittelpunkt. "Das zeigt, dass man Anteil am Schicksal der Menschen nimmt." Der große Gottesdienst am Tag nach der Tat in der Kirche St. Marien habe den Menschen offensichtlich geholfen. "Wir haben ganz viele positive Rückmeldungen gehört." 

Ein Auto war am Rosenmontag in Volkmarsen in eine Menschenmenge gefahren. Der Fahrer, der 29-jährige Maurice P. aus Volkmarsen, soll es absichtlich dorthin gesteuert haben. Er sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist weiter unklar.

Update, Sonntag, 01.03.2020, 14.06: Knapp eine Woche ist es nun her, dass im nordhessischen Volkmarsen bei Kassel ein 29-Jähriger bei einem Karnevalsumzug in die Menschenmenge raste. Nun hat sich die Zahl der Opfer nochmals erhöht. Es sind nun 89 Menschen, die bei der Gewalttat am Rosenmontag verletzt wurden.

"Es werden fast stündlich immer noch mehr", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag (01.03.2020) in Kassel. Viele bemerkten erst jetzt die psychischen Folgen der Tat oder hätten sich über Schmerzen zunächst keine größeren Gedanken gemacht.

Volkmarsen bei Kassel: Kriminologe - Taten wie Volkmarsen und Hanau waren nicht vorhersehbar

Update, Freitag, 28.02.2020, 14.12 Uhr: Die schreckliche Tat in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) und auch der rechtsterroristische Anschlag in Hanau sind laut der Einschätzung des Wiesbadener Kriminologen, Martin Rettenberger, nicht vorhersehbar gewesen. "So etwas fällt nicht vom Himmel, doch lässt es sich erst im Nachhinein rekonstruieren", sagte der Experte der Deutschen Presse-Agentur (dpa). 

Etwa mit Blick auf das Leben der Täter: "Egal aus welchem Bereich, wer derart schwerwiegende Straftaten begeht, in dessen Biografie findet man eine Entwicklung". Zusammenhänge zwischen der Tat beim Karneval und der in Hanau sieht er nicht. 

Bei den rechtsmotivierten Taten in Hanau und vergangenes Jahr in Wächtersbach sowie dem nordhessischen Wolfhagen, wo Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet wurde, könne es dagegen schon einen Zusammenhang geben: "Nachahmungseffekte können möglicherweise der Auslöser dafür sein, dass eine schon länger schwelende Ursache in die Tat umgesetzt wird", sagte der Direktor der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden.

Volkmarsen bei Kassel: 29-Jähriger an Karneval in Umzug gerast - Psychologin rät Betroffenen Hilfe zu suchen

+++17.57 Uhr: Die Amokfahrt beim Karneval lässt viele Betroffene, Angehörige und Einsatzkräfte nicht nur ratlos und wütend zurück - sondern auch traumatisiert. Eine Psychologin rät nach der Gewalttat in Volkmarsen: nicht in Panik verfallen und Hilfe suchen. 

+++16.40 Uhr: Drei Tage nach der Amokfahrt in Volkmarsen hat sich die Zahl der Opfer erneut erhöht. „Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen wir von 76 - teils auch schwer - verletzten Personen aus“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag (27.02.2020). Der Tatverdächtige Maurice P. sitzt unter anderem wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

„Wir haben die Problematik, dass sich die Opfer durch den ersten Schock nach Straftaten nicht sofort an die Polizei wenden“, erklärte der Sprecher. Die Ermittler hatten dazu aufgerufen, dass sich auch Verletzte melden, die nicht in Kliniken behandelt wurden. 

Deswegen hatte sich die Opferzahl immer wieder erhöht. Zuletzt war von über 60 Personen, darunter 20 Kinder, die Rede gewesen. Zum gesundheitlichen Zustand einzelner Opfer und wie viele die Kliniken bereits verlassen haben, könne man keine Angaben machen, so der Sprecher.

Unklar bleibt weiter das Tatmotiv. „Die Ermittlungen, insbesondere zur Tatmotivation dauern an und werden weiterhin mit Hochdruck geführt“, sagte der Sprecher. Man mache zu den Ermittlungen generell keine Wasserstandsmeldungen. 

Am Donnerstag (27.02.2020) hatte die Polizei eine Anlauf- und Betreuungsstelle für Opfer und Zeugen bei der Polizeistation in Bad Arolsen eröffnet. Opferschutzberater sollten dort als Ansprechpartner bereitstehen.

Nach Hanau und Amokfahrt in Volkmarsen spricht Innenminister Peter Beuth von schweren Angriffen auf die Demokratie

+++15.53 Uhr: Hessens staatliche Meldestellen gegen Hass und Hetze im Internet wird von den Bürgern breit genutzt. Rund 450 Meldungen seien seit dem Start Mitte Januar bereits bei den Sicherheitsbehörden eingegangen, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag (27.02.2020) bei einer Konferenz des Netzwerkes Prävention in Wiesbaden. 75 Ermittlungsverfahren seien daraus erfolgt. 

Auch zu der Amokfahrt in Volkmarsen kursierten im Netz Falschnachrichten und wilde Verschwörungstheorien. Im Kampf gegen Extremismus spiele Prävention eine herausragend wichtige Rolle, betonte Beuth. Hessen sei zuletzt von schweren Angriffen auf die Demokratie und das friedliche Zusammenleben erschüttert worden. 

Das Bundesland sei aber weltoffen und freiheitsliebend. Damit das auch so bleibe, habe das Land für die Extremismusprävention den mit Abstand größten Etat aller Zeiten aufgelegt. Mit fast zehn Millionen Euro werde ein breites zivilgesellschaftliches Präventionsnetzwerk gefördert. 

+++14.53 Uhr: Müssen Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern vor Amokfahrten stärker gesichert werden? Diese Frage stellt sich nach der Amokfahrt in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) Daniel Geibel, Berater und Entwickler von Fahrzeugsperren, hat eine klare Meinung. Im Interview sagt er: „Eine freie Gesellschaft braucht Schutz“.

Peter Beuth bezeichnet Gewalttat in Hanau und Amokfahrt in Volkmarsen als „unfassbare Tragödien“

+++13.55 Uhr: Innenminister Peter Beuth (CDU) hat die beiden Gewalttaten in Hanau und Volkarmsen als „unfassbare Tragödien“ bezeichnet. Polizei und Sicherheitsbehörden arbeiteten mit Hochdruck daran, die Hintergründe und Motive beider Taten aufzuklären, sagte der Innenminister am Donnerstag (27.02.2020) bei einer Konferenz des Netzwerkes Prävention in Wiesbaden.

„Beide Taten sollten Angst machen. Beide Taten haben Angst gemacht“, sagte Beuth. Die Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck und nach bestem Wissen und Gewissen, um Taten dieser Art zu verhindern und Gefahren für die Bevölkerung abzuwehren. 

Das gelte für jeden im Land, betonte der Innenminister. „Da gibt es keinen Unterschied im Ansehen der Person. Alle Menschen werden von unseren Sicherheitsbehörden bestmöglich geschützt.“

+++12.03 Uhr: Nach der Amokfahrt in Volkmarsen hat sich bei rtl.de ein Ex-Arbeitgeber des Tatverdächtigen Maurice P. zu Wort gemeldet. Markus Schmand ist Heizungs- und Lüftungsbaumeister, Gas- und Wasser-Installateurmeister und Elektromeister. Er hatte den vermeintlichen Amokfahrer vor zehn Jahren als Azubi eingestellt. 

Schnell habe es die ersten Probleme gegeben. „Er hat sich nichts sagen lassen“, erinnert sich der Handwerker. Nach kurzer Zeit sei kein Monteur mehr bereit gewesen, den damaligen Lehrling mit zu einer Baustelle zu nehmen. Schmand musste Maurice P. nach sechs Monaten wieder entlassen.  

Twitter: Der ehemalige Ausbilder von Maurice P. nach Amokfahrt in Volkmarsen im Interview

+++11.34 Uhr: Über 1000 Menschen hatten bei einem ökumenischen Gottesdienst in Volkmarsen der Verletzten der Amokfahrt gedacht. In den Ansprachen wurde das Unfassbare in deutliche Worte gefasst: Dekanin Eva Brinke-Kriebel sprach von einem „Angriff auf die Menschlichkeit“. Hartmut Linnekugel, Bürgermeister in Volkmarsen, beschrieb die Amokfahrt als „Anschlag“.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier fand stärkende Worte: „Wir wollen uns nicht von solchen Tätern unser Handeln vorschreiben lassen. Wir sind gemeinsam traurig, finden aber auch die Kraft, um gemeinsam fröhlich zu feiern.“ 

+++10.42 Uhr: Mehr als 60 Menschen wurden bei der Amokfahrt in Volkmarsen beim Karneval verletzt. In der Wolfhager Klinik wollte man helfen - bekam aber keine Patienten zugewiesen. Warum die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg keine Patienten in das gerade einmal 15 Kilometer entfernt liegende Krankenhaus nach Wolfhagen bringen ließ, konnte der Landkreis Waldeck-Frankenberg bisher nicht beantworten. 

Zeugin gibt detaillierte Einblicke von Amokfahrt in Volkmarsen

Donnerstag, 27.02.2020, 9.58 Uhr: Lea-Sophie hat der Hessenschau berichtet, wie sie versucht hat, Maurice P. nach der Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) aufzuhalten. „Als das Auto zum Stehen kam, bin ich sofort hingelaufen, habe die Beifahrertür aufgerissen und wollte den Schlüssel rausziehen", sagt die 16-Jährige aus Volkmarsen

In dem Moment habe sie nur noch funktioniert und nicht nachgedacht. Der mutmaßliche Amokfahrer habe sie dann an den Haaren gepackt und gewürgt. Dann wollte der 29-Jährige das Auto wohl wieder starten - ohne Erfolg. 

Nur wenig später kamen drei Männer zur Hilfe, sagte Lea-Sophie. Sie hätten auf den Fahrer eingeschlagen, um ihn zu bändigen. Ein Freund habe die junge Frau aus dem Auto gezogen und den Schlüssel gezogen. „Es war angsteinflößend, wie zufrieden er gewirkt hat", sagte Lea-Sophie über Maurice P.

+++18.14 Uhr: Nachdem der 29-jährige Autofahrer am Montag (24.02.2020) in einen Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) gerast war, hatte sich auch die Kreisklinik Wolfhagen auf Verletzte eingestellt. Doch die Einsatzleitstelle, welche die Verletzten auf die Krankenhäuser verteilte, ließ keine Patienten nach Wolfhagen bringen.

Die Mehrzahl der Patienten wurde auf Anweisung der Leistelle in das Krankenhaus Bad Arolsen oder ins Klinikum in Kassel gebracht. Warum keine Patienten in die Klinik nach Wolfhagen kamen, obwohl das Krankenhaus in der Lage gewesen war, Patienten zu versorgen, konnte der Landkreis Waldeck-Frankenberg auf HNA*-Anfrage nicht beantworten.

Volkmarsen: Autofahrer raste in Rosenmontagszug - Ermittler untersuchen Vorleben des Tatverdächtigen

+++17.58 Uhr: Nachdem der 29-jährige Mercedesfahrer beim Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) in die Zuschauermenge raste, ist das Motiv weiter unklar. 

Ermittler untersuchen Umfeld und Vorleben des 29-Jährigen, auch Datenträger wurden ausgewertet. „Wenn harte Fakten auf dem Tisch liegen, werden wir uns äußern“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.

Volkmarsen (Hessen): Nach schrecklicher Tat beim Rosenmontagszug - Sicherheitskonzepte überdenken

+++17.18 Uhr: Die Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen macht die Menschen in der Region weiterhin fassungslos. Kliniken sind in Alarmbereitschaft. Städte und Gemeinde wollen ihre Sicherheitskonzepte überdenken. 

+++16.06 Uhr: Nach der Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen herrscht große Betroffenheit* bei den Karnevalisten. Der Auto-Angriff hat die Lossetaler Narren „stark getroffen“. 

+++15.45 Uhr: Viele Politiker bekunden in den sozialen Netzwerken ihr Beileid für die Verletzten und Angehörigen der Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen - auch der osthessische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Er sei fassungslos. Doch Roth findet auch positive Worte: "Aber die Menschen stehen zusammen. Die Sicherheits- und Rettungskräfte leisten Großartiges. Danke!", schreibt der Sozialdemokrat bei Twitter.  

+++15.29 Uhr: Das Informationszentrum für Betroffene im Rathaus in Volkmarsen hat auch am heutigen Mittwoch (26.02.2020) nach der Amokfahrt in Volkmarsen noch geöffnet. Ab Donnerstag (27.02.2020) soll eine Anlauf- und Beratungsstelle bei der Polizei in Bad Arolsen eingerichtet werden. Dort werden Opferschutzberater der Polizei als Ansprechpartner bereitstehen. 

Die Polizei hat ein Callcenter für Fragen und Hinweise eingerichtet unter der Telefonnummer: 0800/1103333. 

+++15.01 Uhr: Nach der Amokfahrt in Volkmarsen hatten einige Nutzer im Internet Falschnachrichten verbreitet. Im Netz kursierten teilweise wilde Verschwörungstheorien. Einige AfD-Profile hatten die Fake News geteilt.

+++13.59 Uhr: Breunas Bürgermeister Jens Wiegand wird diesen Rosenmontagsumzug wohl nicht vergessen. Er erlebte die Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen* aus nächster Nähe. 

Die Ermittler suchen weiter nach dem Motiv für die Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen

+++13.03 Uhr: Nach Amokfahrt: Auf der Suche nach dem Motiv des 29-Jährigen, der beim Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) absichtlich in eine Menschenmenge gefahren sein soll, untersuchen die Ermittler Umfeld und Vorleben. „Wir fokussieren uns auf Motiv und Auslöser der Tat“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. „Es ist ein Stück weit ein Puzzle.“ Auch Datenträger würden ausgewertet. „Wenn harte Fakten auf dem Tisch liegen, werden wir uns äußern.“ 

+++12.01 Uhr: Die Hintergründe der Tat in Volkmarsen sind weiterhin unklar. Die Polizei geht laut Medienberichten von einer Art Amokfahrt beim Karneval bei Kassel in Hessen aus. Politische und ideologische Motive werden weitgehend ausgeschlossen. Die Polizei ermittelt in mehrere Richtungen. Möglicherweise habe Maurice P. in einer Sinnkrise gesteckt und sich spontan zu der Tat entschlossen. Kraftfahrzeuge wurden in der Vergangenheit schon öfter als Waffe genutzt.

Aktuell werten die Ermittler das Handy des mutmaßlichen Täters aus. Wie faz.net berichtet, erklärte eine Ärztin Maurice P. bereits am Dienstagabend (25.02.2020) für vernehmungsfähig. Allerdings verweigere der 29-Jährige weiterhin die Aussage. 

Amokfahrt am Rosenmontag: Täter verweigert die Aussage

+++ 11.07 Uhr: Bevor Maurice P. mit einem Auto in eine Menschenmenge beim Karneval in Volkmarsen in der Nähe von Kassel gefahren ist, soll er in der Nähe des Tatorts längere Zeit in seinem parkenden Auto gesessen und gewartet haben. Das berichten bild.de und Spiegel Online. Bereits um 12 Uhr habe er seinen Mercedes geparkt. Gegen 14.30 Uhr habe er schließlich die Amokfahrt begangen.

+++ 10.42 Uhr: Menschen haben in der St. Patrick´s Cathedral in New York am Dienstag (25.02.2020) den Verletzten beim Karneval in Volkmarsen bei einer Mittagsmesse gedacht. Ein Grund: Die heute 15 Jahre alte Finja Michels aus Volkmarsen hatte vor einigen Jahren am Altar der Kathedrale als Messdienerin gearbeitet.

Die 15-Jährige hatte die schreckliche Amokfahrt beim Karneval im Festzug miterlebt. 

Amokfahrt beim Karneval: Maurice P. gehörte wohl zur Drogenszene in Volkmarsen bei Kassel (Hessen)

Mittwoch, 26.02.2020, 10.20 Uhr: Nachdem Maurice P. mit einem Auto in eine Menschenmenge beim Karneval gefahren war, herrscht weiterhin große Betroffenheit in Volkmarsen (bei Kassel in Hessen). Thomas Neutze hat als Treckerfahrer des Musikvereins die Tat aus nächster Nähe mitangesehen. 

Er habe dann schnell den Tatort geräumt. „Ich bin da nicht mehr hingegangen. Mir hat der Anblick der heulenden Kinder gereicht. Das lastet wie ein Stein auf mir.“

+++20.44 Uhr: Der mutmaßliche Täter soll zur Drogenszene in Volkmarsen gehört haben. Das berichtet Focus Online. Ein Mitglied der Szene sagte, dass Maurice P. anderthalb Jahre sein "Kunde gewesen" sei. 

Stress habe es wohl immer wieder mit dem Tatverdächtigen gegeben. Über das Tatmotiv könne das Szenenmitglied nur spekulieren: „Vielleicht wollte er Aufmerksamkeit, die er nie bekommen hat.“ Andeutungen, eine solche Tat zu begehen, habe Maurice P. nie gemacht.

Volkmarsen (Hessen): Mann rast mit Auto in Menge bei Karneval - Anzahl der Verletzten steigt auf 61

+++20.06 Uhr: Gegen den Autofahrer, der beim Karneval in Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzten haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Maurice P. werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstagabend (25.02.2020) mitgeteilt. 

Nach neuesten Zahlen gibt es 61 Verletzte. Unter den Opfern befinden sich 20 Kinder. 

+++20.02 Uhr: Auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) war beim ökumenischen Gottesdienst in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) vor Ort. „Ich glaube, es ist notwendig, dass die Menschen hier in Volkmarsen, insbesondere die Verletzten und Angehörigen, sehen, dass sie nicht alleine sind mit dem Schock, der Ungewissheit und auch der Unfassbarkeit, was da gestern passiert ist“, sagte er.

Drama in Volkmarsen: Ökumenischer Gottesdienst 

Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner
Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner
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 © Stefanie Rösner
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 © Stefanie Rösner
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 © Stefanie Rösner
Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner
Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner
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 © Stefanie Rösner
Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner
Fotos: Volkmarsen - Ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten und Angehörigen
 © Stefanie Rösner

„Die meisten haben sich entschieden und sagen sich: Wir möchten uns nicht durch die Wahnsinnstaten einzelner unser Leben verändern lassen. Mir ist wichtig: Achtsamkeit ja, Angst nein. Das Wichtigste ist, dass wir gerade jetzt zusammenhalten“, so Bouffier.

+++19.43 Uhr: Die ökumenische Andacht sollte einen Beitrag zur Bewältigung der schlimmen Bilder liefern, nachdem Maurice P. beim Karneval in Volkmarsen (bei Kassel) in eine Menschenmenge gefahren war. Karnevalspräsident Christian Diste hatte das Geschehen aus nächster Nähe miterleben müssen. 

"Die ganze Karnevalsgesellschaft, ganz Volkmarsen steht unter Schock", sagte er und fügte hinzu: "Ich bin fassungslos, wie so etwas passieren konnte und hoffe inständig, dass die Verletzten alle bald wieder vollständig genesen werden."

Viele Menschen nahmen auf dem Marktplatz in Volkmarsen Anteil. 

+++18.52 Uhr: "Dieser furchtbare Tag wird uns noch lange, lange beschäftigen und in trauriger Erinnerung bleiben", stellte Bürgermeister Hartmut Linnekugel beim Solidaritätsgottesdienst fest. Die Volkmarser Bürgerschaft werde auch nach "dieser abscheulichen Tat" weiter zusammenstehen. 

Linnekugel: "Dies wird nicht dazu führen, dass wir uns spalten lassen und derart traditionelle Veranstaltungen unterlassen". Maurice P. war beim Karneval in Volkmarsen mit einem Auto in die Menschenmenge an der Festzugstrecke gerast. 

Unter den Verletzten seien mindestens 15 Kinder. Sie werden in Kinderkrankenhäusern in Kassel und Paderborn behandelt. Über den Zustand der Patienten konnte die Polizei bisher keine weiteren Angaben machen. Die Lage habe sich aber stabilisiert. 

Viele Menschen haben sich auf Marktplatz in Volkmarsen versammelt

+++18.45 Uhr: Auf dem Marktplatz in Volkmarsen haben sich viele Menschen versammelt. Sie wollen ihre Anteilnahme ausdrücken. Der ökumenische Gottesdienst läuft in katholischen Pfarrkirche St. Martin.

+++18.32 Uhr: Der Auto-Angreifer von Volkmarsen soll wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt will einen entsprechenden Haftbefehl beantragen. Das berichten verschiedene Medien. Bislang war wegen versuchter Tötung ermittelt worden, nachdem der 29-Jährige beim Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) in eine Menschenmenge gerast war. 

+++ 18.21 Uhr: Auch Volker Bouffier (CDU) ist für den ökumenischen Gottesdienst in Volkmarsen angereist. Zuvor stand Hessens Ministerpräsident den Journalisten vor Ort noch Rede und Antwort. 

Vor dem ökumenischen Gottesdienst beantwortete Ministerpräsident Volker Bouffier die Fragen der Journalisten.

+++16.45 Uhr: Maurice P. hatte die Amokfahrt beim Karneval in Volkmarsen bei Kassel offenbar gezielt geplant. Nach Bild-Informationen haben die Fahnder in der Wohnung des Tatverdächtigen Flyer sichergestellt, auf denen die genaue Strecke des Festumzuges abgebildet ist. 

Zudem haben die Ermittler im Wagen des Deutschen wohl ein Tablet, ein Handy und eine Dashcam gefunden.

+++16.19 Uhr: Nach HNA-Informationen war Maurice P., der in Volkmarsen beim Karneval in eine Zuschauermenge gefahren ist, bei einem nordhessischen Autozulieferer beschäftigt. Dort soll er im Mai 2019 aus verhaltensbedingten Gründen entlassen worden sein. Gegen die Kündigung soll der Volkmarser auf Wiedereinstellung geklagt haben. Der Prozess sollte im März am Arbeitsgericht Kassel stattfinden.

Volkmarsen (Hessen): Nachdem Autofahrer beim Karneval in Menge gefahren ist - Gottesdienst für Verletzte

+++15.29 Uhr: In der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Volkmarsen findet am heutigen Dienstag (25.02.2020) ab 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten, deren Angehörige und die Einsatzkräfte statt. Bischof Dr. Michael Gerber und Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann nehmen am Gottesdienst teil. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth werden erwartet. 

+++15.11 Uhr: Der gesundheitliche Zustand des Amokfahrt-Tatverdächtigen soll sich verbessert haben. Die Ermittler wollen den Mann, der in Volkmarsen (bei Kassel) in eine Menschenmenge gefahren ist, wohl noch heute vernehmen. Das schreibt Florian Flade vom WDR-Investigativ-Team bei Twitter.

+++13.50 Uhr: Noch weitere Verletzte haben sich nach dem versuchten Tötungsdelikt in Volkmarsen (bei Kassel) gemeldet. Laut Polizei hat sich damit die Anzahl der Opfer auf fast 60 erhöht. Die Beamten bitten alle Personen, die bei dem Vorfall beim Rosenmontagszug verletzt wurden, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0800/1103333 zu melden. Auch Zeugen sollen sich melden.

+++12.55 Uhr: Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt sich indes "tief erschüttert" über die Amokfahrt in Volkmarsen bei Kassel (Hessen). "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten von Herzen eine vollständige Genesung", sagte er auf Facebook.

Volkmarsen (Hessen): Täter rast an Karneval mit Auto in Menge gerast - Jüngstes Opfer ist drei Jahre alt 

+++12.24 Uhr: Nachdem ein Mann am Montag mit seinem Mercedes bei einer Amokfahrt in den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen gerast ist, war der Andrang bei der Pressekonferenz im Polizeipräsidium Nordhessen am Dienstag groß. Und die Beamten hatten gleich mehrere gute Nachrichten zu vermelden: 

  • Es gibt keinen Hinweis auf ein erhöhte Gefahrenlage
  • Der Tatort ist für die Öffentlichkeit wieder freigegeben
  • Die Straße wird aktuell gereinigt

Trotzdem ruft das LKA die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Auch weiß die Polizei nun mehr über den Zustand der Opfer des Angriffs. So seien 35 Menschen aktuell im Krankenhaus stationär aufgenommen. Bei den Schwerverletzten bestünde keine Lebensgefahr. 17 Menschen mussten nach dem Angriff ambulant behandelt werden. Zu den Verletzten gehören auch viele Kinder. Das Jüngste ist laut Polizei drei Jahre alt.

Der silberne Mercedes, mit dem der 29-jährige Maurice P. am Montag in einen Karnevalsumzug in Volkmarsen bei Kassel raste, sei auf den Tatverdächtigen zugelassen. Bei der zweiten Festnahme handele es sich um eine Person, die den Karnevalsumzug in Volkmarsen (Hessen) gefilmt und nach dessen Abbruch weiter gefilmt habe. Gegen diese Person wird nun wegen der "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" ermittelt.

Bei Karneval in Volkmarsen (Hessen): Tat ist vorherrschendes Thema in der Stadt

11.56 Uhr: Das Betroffeneninformationszentrum im Rathaus Volkmarsen (Hessen) war die Nacht über geöffnet und bleibt es auch so lange der Bedarf besteht. Derweil kamen am Vormittag verschiedene Augenzeugen ins Rathaus, die aussagen wollten, was sie am Montag beim Karnevalsumzug beobachtet hatten.

In den Straßen und in einer Eisdiele in der Stadtmitte von Volkmarsen bei Kassel ist die schlimme Tat das vorherrschende Gesprächsthema. "Heute ist alles anders", sagt der Volkmarser Wilfried Schöler. "Wir sind schockiert. Glücklicherweise ist niemand gestorben." Er sitzt mit Freunden beim Kaffee. Kopfschütteln. Sprachlosigkeit. Sie kannten den Täter wohl vom Sehen. Alle fragen sich, wie es in Volkmarsen nun weitergeht, auch mit dem Karneval.

Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Täter war bei Fahrt in Karnevalsumzug nicht alkoholisiert 

10.43 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nun mitteilte, war der 29-jährige Tatverdächtige, der mit einem silbernen Mercedes in einen Karnevalsumzug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) raste, nicht alkoholisiert. Ob er unter Drogeneinfluss gestanden habe, stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Volkmarsen (Hessen): Bei Karneval in Menge gerast - Vermieter des Tatverdächtigen äußert sich

10.24 Uhr: Nun hat sich auch der Vermieter des 29-jährigen Autofahrers aus Volkmarsen (bei Kassel) geäußert. Laut ihm soll der Tatverdächtige gemeinsam mit seiner Oma in einem Fachwerkhaus wohnen. Beide seien aus Baden-Württemberg nach Volkmarsen in Hessen gezogen. 

Er hätte Maurice P. wie auch alle anderen seiner Mieter flüchtig gekannt. P. soll ein "unaufälliger Mann" gewesen sein. "Es gab nie Beschwerden über ihn", sagte Axel Horstmann. Laut ihm wurde die Wohnung gekündigt. Der Tatverdächtige, der beim Karneval in die Menge raste, und seine Oma wollten am Monatsende ausziehen. 

Vermieter des Tatverdächtigen, Axel Horstmann, im Interview

Bei Karneval in Volkmarsen (Hessen) in Menge gerast: Zweite Festnamme wegen Gaffervideo

10.03 Uhr: Neben dem 29-Jährigen Maurice P. hatte es in Volkmarsen (bei Kassel) auch noch eine zweite Festnahme gegeben. Der Festgenommene soll hinter dem Auto gefilmt haben. Ob er Schaulustiger war oder eingeweiht, ist laut Deutscher Presse-Agentur noch nicht klar. 

Bereits kurz nach dem Zwischenfall bei dem Rosenmontagsumzug sei er von der Polizei mitgenommen worden. Gegen ihn wird jetzt wegen "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Filmaufnahmen" ermittelt.

Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Bei Karneval in Umzug gerast - Opferzahl gestiegen

Dienstag, 25.02.2020, 08.39 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval in Volkmarsen (Hessen) will die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Vormittag Details zu den Opfern nennen. Die Polizei Nordhessen gab via Twitter schon bekannt, dass sich aktuell 35 Personen in stationärer Behandlung befinden. Weitere 17 konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Damit ist die Zahl der Opfer nun noch einmal auf 52 gestiegen. Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder. 

Laut Medienberichten soll am Montagabend ein Spezialeinsatzkommando (SEK) die Wohnung des 29-jährigen Autofahrers in Volkmarsen (Hessen) durchsucht haben. Die Bild-Zeitung berichtet außerdem, dass der Mann derzeit mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegen soll und so lange nicht vernommen wird, bis sich sein Zustand verbessert hat.

06.31 Uhr: Noch ist nicht bekannt, warum der 29-jährige Autofahrer am Montagnachmittag (24.02.2020) in der Kleinstadt Volkmarsen bei Kassel beim Karneval-Rosenmontagszug in die Zuschauermenge raste*. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat liegen laut der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft bislang nicht vor. 

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll der Mann den Behörden nicht als Extremist bekannt gewesen sein. Laut Polizei war er jedoch bereits in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen.

Volkmarsen: Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts - Viele Kinder unter Verletzten

21.55 Uhr: Rund ein Drittel der etwa 30 Opfer des Vorfalls beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen in Hessen sind Kinder. Das teilt der hessische Innenminister Peter Beuth mit. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 29-Jähriger ist verdächtig, mit dem Auto bei der Veranstaltung zu Karneval in der Nähe von Kassel in eine Menschenmenge gerast zu sein - mit voller Absicht. Es wurden 30 Menschen dabei teils schwer verletzt. 

Zum Motiv könne man noch nichts sagen, teilte Alexander Badle als Sprecher der Behörde mit: „Wir ermitteln in alle Richtungen“. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat in Volkmarsen liegen wohl nicht vor. Das hessische Innenministerium schließt einen Anschlag nicht aus. 

Medien- und Augenzeugenberichten, wonach der Tatverdächtige stark alkoholisiert war, konnten die Ermittler zunächst nicht bestätigen. 

Volkmarsen bei Kassel: Auto rast bei Rosenmontagszug bei Karneval in Menschenmenge - Stadt unter Schock

21.37 Uhr: Volkmarsen in Schockstarre: Nachdem ein Mann mit einem Auto in eine Zuschauermenge beim Rosenmontagsumzug gefahren ist, bestimmen vor allem Wut und Ratlosigkeit die Gefühle in Volkmarsen.

21. 14 Uhr: Innenminister Peter Beuth (CDU) traf am Abend in Volkmarsen ein. „Es ist eine schreckliche Tat, die an Menschen begangen wurde, die einfach nur Karneval feiern wollten“, sagte Beuth. 

20.45 Uhr: In Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat es nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill eine zweite Festnahme gegeben. Noch sei unklar, ob der Festgenommene als Tatverdächtiger gelte oder ein Zeuge sei. Oberstaatsanwalt Alexander Badle wollte sich nicht zur Festnahme äußern. In der Kleinstadt in Nordhessen war ein Autofahrer in eine Menschenmenge gerast, die an Karneval den Rosenmontagszug verfolgte. Es gibt 30 Verletzte, einige davon sind schwerstverletzt. Zudem waren Kindern unter den Opfern. 

Volkmarsen: Angela Merkel wünscht Verletzten baldige Genesung

20.38 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer den Verletzten des Zwischenfalls in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) baldige Genesung gewünscht. 

„Meine Gedanken sind bei den Verletzten von Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte“, zitierte Demmer Merkel bei Twitter.

18.59 Uhr: Immer mehr Details über den Autofahrer, der im hessischen Volkmarsen (nahe Kassel) beim Rosenmontagszug an Karneval mehrere Menschen verletzt hat, werden bekannt. Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt soll der 29-Jährige selbst aus der Kleinstadt Volkmarsen kommen. 

Aufgrund von Verletzungen, die sich auch der Mann bei der Tat zugezogen hat, befindet er sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Deshalb sei er nicht vernehmungsfähig. Sobald es sein Zustand zulässt, soll er dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Bei Karneval 2020 in Volkmarsen in Zuschauermenge gefahren - Große Betroffenheit

18.45 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval-Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) zeigen sich auch der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Landrat des Kreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat, tief betroffen. „Ich bin schockiert über diese schlimme Tat, durch die viele unschuldige Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden und wünsche allen eine schnelle und vollständige Genesung", sagte Bouffier.

Landrat Kubat, war zum Tatzeitpunkt selbst in Volksmarsen anwesend. „Das ist ein schreckliches Ereignis, das nicht nur mich zutiefst entsetzt. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung und setzen vollstes Vertrauen in die Aufklärungsarbeit der Polizei.“

Volkmarsen (Hessen): Unglück bei Rosenmontagsumzug - 30 Verletzte

18.25 Uhr: Bei dem Zwischenfall in Volkmarsen, bei dem ein Autofahrer absichtlich in eine Zuschauermenge eines Rosenmontagsumzugs gefahren ist, steht nun die Zahl der Verletzten fest. Wie Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte, soll es 30 Verletzte gegeben haben, sieben davon schwer. Unter den Opfern seien auch Kinder.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zum Motiv könne derzeit jedoch noch nichts gesagt werden. "Wir ermitteln in alle Richtungen." Die nordhessische Stadt Volkmarsen (Nahe Kassel) ist nach dem Unglück geschockt und betroffen, wie der Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) sagte. Laut Spiegel Online soll der Autofahrer, der in die Menge raste, stark alkoholisiert gewesen sein. 

18.01 Uhr: Nach dem Drama an Karneval beim Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat die Polizei auch ein Betroffeneninformationszentrum (BIZ) eingerichtet, bei dem Betroffene und Angehörige direkt gesicherte Informationen und Unterstützung erhalten. Das Zentrum befindet sich im Rathaus Volkmarsen, im Steinweg 29.

Volkmarsen (Hessen): Zwischenfall bei Rosenmontagszug zu Karneval 2020 bei Kassel - Hinweisportal eingerichtet

17.33 Uhr: Nach dem schrecklichen Vorfall in Volkmarsen, bei dem Autofahrer in eine Menschenmenge bei einem Karneval-Rosenmontagszug gerast ist, hat die Polizei Nordhessen ein Hinweisportal eingerichtet. 

17.16 Uhr: Wie nun ein Sprecher des hessischen Innenministeriums mitteilte, ist der bereits festgenommene 29-jährige Autofahrer zurzeit nicht vernehmungsfähig. "Aufgrund der Situation vor Ort kann ein Anschlag gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden", heißt es weiter in der Mitteilung. Die Polizeipräsenz sei nach dem Auto-Angriff auf die in Volkmarsen in der Nähe von Kassel in ganz Hessen verstärkt worden.

Drama am Rosenmontag: Autofahrer fährt in Volkmarsen bei Kassel in Menschenmenge - Er soll vorsätzlich gehandelt haben

17.10 Uhr: Henning Hinn vom Polizeipräsidium Nordhessen bestätigt, dass es sich bei dem Fahrer um einen 29-Jährigen aus der Region um Volkmarsen (Hessen) handelt. Ebenfalls bestätigt er, dass der Mann vorsätzlich in die Menge am Rosenmontagszug gefahren ist. Die Menschen hatten das Treiben zu Karneval in der Kleinstadt bei Kassel in Nordhessen beobachtet. Von einem Anschlag spricht er noch nicht.

Die Zahl der Opfer hat sich mittlerweile erhöht. Es sollen mehrere Dutzend verletzt sein, einige davon schwer. Auch Kinder sind unter den Verletzten in Volkmarsen. 

17.08 Uhr: Der Autofahrer, der in Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge fuhr und dabei mehrere Menschen verletzte, soll deutscher Staatsbürger sein. Das erfuhr die Deutschen Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen.

Unglück bei Karneval 2020 an Rosenmontag in Volkmarsen (Hessen) - Verletzte werden versorgt, Spurensicherung läuft

16.47 Uhr: In der nahe am Unfallort in Volkmarsen gelegenen Burg-Apotheke werden laut Aussage unseres Reporters aktuell leicht verletzte Menschen versorgt. Die Polizei richtet außerdem ein Lagezentrum ein, die Spurensicherung läuft. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort und kümmern sich um die Menschen, vor allem um die Kinder.

Am Dienstagabend (25.02.2020) um 18 Uhr ist in St. Marien ein ökumenischer Gottesdienst in der nordhessischen Stadt in der Nähe von Kassel geplant.

16.40 Uhr: Wie die Polizei Westhessen nun auf Twitter mitteilte, werden nach dem Vorfall in Volkmarsen alle Fastnachtsumzüge zu Karneval 2020 in Hessen vorsichtshalber abgebrochen. 

In Volkmarsen (Hessen) ist am Montagnachmittag ein Autofahrer beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge gefahren. Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt.

Volkmarsen: Autofahrer fährt in Zuschauermenge - Hintergründe noch unklar

16.23 Uhr: Nachdem ein Autofahrer bei einem Rosenmontagsumzug zu Karneval in Volkmarsen in die Zuschauermenge gefahren ist, hat die Polizei noch keine Erkenntnisse über die Hintergründe. "Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen", sagte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein Polizeisprecher am Montag in Kassel.

Mehrere Menschen wurden bei dem Zwischenfall in Volkmarsen  bei Kassel verletzt, Tote habe es nicht gegeben, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Autofahrer wurde festgenommen und soll nun befragt werden. Weder zu seiner noch zur Identität der Opfer wurden Angaben gemacht.

Zwischenfall bei Rosenmontagszug in Volkmarsen: Zeugen berichten

15.42 Uhr: Ob der Fahrer absichtlich in die Menschenmenge gefahren ist, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Allerdings haben Zeugen geschildert, dass der Fahrer die Absperrung am Rosenmontagsumzug zu Karneval umgangen hat und dann mit Vollgas auf die Menschenmenge zugerast ist.

Die Zeugen hatten den Eindruck, dass der Fahrer es vor allem auf Kinder abgesehen hatte, das ist allerdings ebenfalls noch nicht bestätigt.

Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge

Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge. Einsatzkräfte sind vor Ort.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge. © Armin Haß
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Sch ulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama beim Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in einen Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Lutz Benseler
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten
Drama bei Rosenmontagsumzug: In Volkmarsen im Kreis Waldeck-Frankenberg raste ein Auto in eine Menschenmenge.
 © Elmar Schulten

Volkmarsen: Autofahrer bei Rosenmontagszug in Zuschauermenge gefahren

15.36 Uhr: Der Bürgermeister von Volkmarsen, Hartmut Linnekugel, und Landrat Dr. Reinhard Kubat, sind vor Ort. Der Stadtbrandinspektor, Kai Wiebusch, war mit mehreren Feuerwehrleuten beim Karnevalsumzug dabei und hat sofort die Koordination übernommen. 

Es sind dutzende Notfallsanitäter und Notärzte vor Ort in der Kleinstadt bei Kassel, immer mehr Einsatzfahrzeuge rücken an. Ein Hubschrauber ist mittlerweile auch gelandet. Die Polizei hat alles abgesperrt, Zeugen werden befragt. 

Volkmarsen (Hessen): Autofahrer rast bei Rosenmontagsumzug in Menge - Mehrere Verletzte

Montag, 24.02.2020, 15.30 Uhr: Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist ein Auto in die Menge gefahren. Nach ersten Meldungen der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ) gab es mehrere Verletzte. Die Polizei ist mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Fahrer des Pkw ist laut Polizei festgenommen worden. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.

Volkmarsen - Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) bei Kassel in Nordhessen ist der Fahrer eines silberfarbenen Mercedes Kombi am Montagnachmittag (24.02.2020) in die Zuschauermenge gefahren. Zwischen Steinweg und Rewe-Markt, wo der Umzug war, standen dichtgedrängt die Menschen, als der Mann durch die Absperrung auf die Menschen zufuhr.

Nach ersten Zeugenaussagen liegen mindestens 15 Verletzte auf der Straße, darunter auch Kleinkinder. Dutzende Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Ein Hubschrauber ist angefordert. Schock und Fassungslosigkeit in Volkmarsen

Wir berichten nach. 

Transparenzhinweis: Wir hatten ein Foto veröffentlicht, das mehrere Personen an dem Auto zeigt, mit dem der 29-Jährige in die Menschenmenge gefahren ist. Eine Person stand direkt an der Fahrertür. Einige Leser hatten vermutet, dass es sich dabei um den Tatverdächtigen handelt. Das ist falsch.

Um zu verhindern, dass das Foto für weitere Falschmeldungen als vermeintlicher Beweis genutzt wird, haben wir es aus unserer Fotostrecke entfernt. 

red (mit dpa)

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Rubriklistenbild: © Lutz Benseler

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