Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tragischer Unfall in Hessen

Zoff nach Überholmanöver mitten auf der Bundesstraße: 64-Jähriger wird überfahren - tot 

Holzkreuz an einer Landstraße
+
Tödlicher Verkehrsunfall (Symbolbild).

Tragischer könnte ein unnötiger Streit nicht enden: Eine Autofahrerin fuhr am Sonntagabend (22. Januar) zwei Männer an, weil diese auf offener Straße stritten. Einer starb wenig später im Krankenhaus.

Eine eigentlich alltägliche Situation eskalierte am Sonntag auf einer Bundesstraße in Hessen: Der eine fährt dem anderen zu langsam, der eine überholt. So tat es auch ein 22-Jähriger am Sonntag auf der B260 aus Richtung Schlangenbad in Richtung Eltville-Martinsthal. Wie die Polizei berichtet, missfiel das Manöver dem 64-Jährigen im überholten Auto, das tat er mit seiner Lichthupe kund. Grund genug für den 22-Jährigen, abzubremsen und aus seinem Wagen zu steigen. Auch der 64-Jährige stiegt aus, ein Streit auf offener – und unbeleuchteter Straße begann.

Während die Streithähne diskutieren, nähert sich eine 27-Jährige mit ihrem Wagen. Sie sieht die Männer auf der dunklen Straße nicht und touchiert mit ihrem Seitenspiegel erst den jüngeren Mann am Arm. Kurz darauf erfasst sie mit der Vorderfront ihres Wagens auch den älteren der Männer. Der 64-Jährige wird gegen sein Auto geschleudert. Seine Verletzungen durch den Aufprall sind so schwer, dass er kurz später beim Erreichen des Krankenhauses stirbt.

Die 27-Jährige erlitt nach dem Unfall einen schweren Schock und musste - ebenso wie die 63-jährige Beifahrerin des Verstorbenen - in einem Krankenhaus betreut werden. Der Unfall sorgte für eine Vollsperrung der B260 für vier Stunden. Ein Gutachter rekonstruierte das Geschehen auf der Straße, die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. 

mh

Kommentare