Empörung über Klinik-Reaktion

Frau auf Krankenhaus-Toilette eingesperrt - Schnelle Hilfe? Fehlanzeige!

Die Tür der Besucher-Toilette ließ sich nicht öffnen.
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Die Tür der Besucher-Toilette ließ sich nicht öffnen.

Eine 69-jährige Frau erlebt einen Alptraum auf einer Krankenhaus-Toilette in Herten. Dort ist sie stundenlang eingesperrt. Ihr Ehemann erhebt nun schwere Vorwürfe gegen das Elisabeth-Hospital.

Mitten am Nachmittag saß eine 69-Jährige im Hertener Elisabeth-Hospital auf der Toilette fest. Schnelle Hilfe? Fehlanzeige!


Ihr Ehemann Klaus E. schildert gegenüber 24VEST.de* den Vorfall: Gegen 17 Uhr habe seine Frau, die zu Besuch bei ihrem Bruder auf der Intensivstation gewesen sei, die Besuchertoilette aufgesucht. „Ich erwartete sie draußen vor dem Krankenhaus – doch sie kam nicht“, sagt Klaus E. Er schaute nach: „Der Pförtner versuchte, die Tür von außen zu öffnen, doch es gelang ihm nicht.“ Das Türschloss war blockiert und ließ sich nicht entriegeln. 

69-Jährige aus Herten leidet unter Platzangst


Klaus E. wurde unruhig: Seine Frau leidet unter Platzangst. „Ich wollte die Tür aufbrechen, doch mir wurde kein Werkzeug gegeben. Zudem hat man mir gesagt, dass ich den Schaden dann selbst zu bezahlen hätte.“ 

Erst um 18.40 Uhr sei die 69-Jährige frei gewesen, weil schließlich doch der bestellte Monteur vom Hausservice kam, berichtet ihr Ehemann. Seine Frau habe die Angelegenheit zum Glück gut überstanden. Gleichwohl hält Klaus E. das Prozedere für eine Frechheit. „Zur Krönung hat sich nach der Befreiung niemand mehr um uns gekümmert oder sich zumindest bei meiner Frau entschuldigt.“ 

CW

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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