"Einmal im Jahr steht die Zeit still"

Zwölf Jahre nach Heilbronner Polizistenmord: Kollegen trauern immer noch um Michèle Kiesewetter

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In jedem Jahr erinnern die Kollegen an ihrem Todestag an die ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter.

Michèle Kiesewetter wurde vor zwölf Jahren vom NSU ermordet. Noch immer gibt es offene Fragen - und große Trauer bei ihren Kollegen in Heilbronn.

Heilbronn - "Und einmal im Jahr steht die Zeit still." Mit diesen emotionalen Worten unterstreicht die Polizei Heilbronn am heutigen 25. April ihre anhaltende Trauer um die vom Nationalsozialistischen Untergrund getötete Kollegin Michèle Kiesewetter. Sie war vor 12 Jahren mit einem gezielten Kopfschuss ermordet worden. "Was bleibt, ist die Frage nach dem Warum", heißt es auf dem Twitter-Kanal der Polizei.

Polizistenmord von Heilbronn: Michèle Kiesewetter durch Kopfschuss getötet

Michèle Kiesewetter war mit ihrem Kollegen zu einer Pause auf der Heilbronner Theresienwiese gewesen, als beiden Polizisten in den Kopf geschossen wurde. Während Martin A. schwer verletzt überlebte, verstarb die damals 22-Jährige vor Ort.

Die Ermittlungen zu dem mysteriösen Fall zogen sich anschließend über Jahre hin. Letztlich wurde Beate Zschäpe unter anderem wegen der Mittäterschaft an dem Mord an Michèle Kiesewetter zu lebenslanger Haft verurteilt.

12 Jahre nach Mord an Michèle Kiesewetter: Polizei Heilbronn trauert nicht nur am Todestag

Für die Heilbronner Polizeikollegen ist wie echo24.de* berichtet damit die Trauerarbeit aber nach wie vor nicht vorbei. Der Fall beschäftige die Beamten immer noch. Vor allem eines lässt sich auch zwölf Jahre später nicht endgültig klären: ein mögliches Motiv.

Das Gedenken an Michèle Kiesewetter bleibt aber nicht nur deshalb lebendig. Wie in jedem Jahr gab es auch heute ein kurzes Gedenken an den Heilbronner Polizistenmord am Tatort auf der Theresienwiese.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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