Wie in Hollywood

Trotz filmreifem Überfall: Deal vom Landgericht für Schmuggler dank Coronavirus

In der Mitte ist eine große Menge Kokain, gestapelt in kleinen Päckchenen. Links und Rechts stehen je ein Polizist in schwarzem Kampfanzug mit Maschinenpistole.
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Bewaffnete Polizeibeamte stehen während eines Fototermins im Polizeipräsidium neben sichergestellten Kokainpaketen aus einem Lastwagen. (24hamburg.de-Montage)

Die Hells Angels der „Osdorf-Connection“ wollten Kokain im Wert von rund 200 Millionen Euro nach Hamburg schmuggeln. Jetzt gab es das Urteil.

Hamburg – Es sollte ein filmreifer Coup werden. Das perfekte Verbrechen. 1,1 Tonnen Kokain wollte eine Gruppe Hells Angels nach Hamburg* schmuggeln. Dafür verkleideten sie sich als Polizisten und klauten einen Lkw. Doch sie machten einen Fehler* und wurden erwischt.


Ein Jahr dauerte der Prozess, jetzt sprachen die Richter am Landgericht Hamburg ein Urteil. Und das hat es in sich. Weil durch das Coronavirus-Sars-CoV-2* zu große Verzögerungen befürchtet wurden, boten das Gericht den Gangstern einen Deal an, wie 24hamburg.de berichtet.

* 24hamburg.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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