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Ursache unklar

Schweres Zugunglück bei Halle: Ein Todesopfer und mehrere Verletzte

Auf einer Zugstrecke in Sachsen-Anhalt hat sich in der Nacht zum Freitag ein schweres Zugunglück ereignet. Die Ursache ist bislang völlig unklar.

Update vom 2. Dezember, 22.18 Uhr: Die Sperrung des Streckenabschnitts aufgrund des Zugunglücks von Freitagnacht bei Halle wurde aufgehoben, wie die Bahn mitteilte. Bei dem Unfall kam ein 27 Jahre alter Mann ums Leben. Drei weitere Menschen werden verletzt, einer davon schwer. Weitere Gleisarbeiter müssen den Unfall mit ansehen. Der Lokführer, der mit seinem Fahrzeug von Magdeburg-Rothensee nach Halle unterwegs gewesen war, erlitt einen Schock, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte.

Der Unfall hat sich der Bahn zufolge in einer Baustelle ereignet, an der Gleisarbeiten vorgenommen worden. Die Bundespolizei und die Kriminalpolizei ermittelten zum Unfallhergang. Die Ermittlungen zur Ursache werden jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Schweres Zugunglück bei Halle: Ein Todesopfer und mehrere Verletzte

Update vom 2. Dezember, 11.30 Uhr: Nach dem Unfall einer Einzellok mit mehreren Bahnarbeitern hat die Deutsche Bahn ihr Mitgefühl ausgedrückt. „Der Unfall, der sich vergangene Nacht bei Halle-Ammendorf ereignet hat, macht uns tief betroffen“, erklärte ein DB-Sprecher am Freitag. „Unsere Gedanken sind bei dem tödlich verunglückten Gleisarbeiter und den Verletzten sowie ihren Familien und Freunden. Den Angehörigen des Opfers sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Den Verletzten senden wir unsere Genesungswünsche.“

Der Unfall habe sich in einem Baustellenbereich ereignet. Dort hätten Gleisarbeiten stattgefunden, teilte der Sprecher weiter mit. Derzeit liefen die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls durch die Bundespolizei und die Kriminalpolizei. Nach einer behördlichen Anordnung sei der Streckenabschnitt weiterhin gesperrt. Die DB Fernverkehrszüge würden über Leipzig/Halle Flughafen umgeleitet. Dort erfolge eine Fahrtrichtungsänderung. Betroffen seien Züge der ICE-Linien von Hamburg/Berlin in Richtung Frankfurt am Main und München. Eine Prognose zur Aufhebung der Sperrung war am Freitagvormittag noch nicht möglich.

Die Bahnstrecke in Halle-Ammendorf. Entlang dieser Strecke ereignete sich in der Nacht ein Bahnunfall, bei dem ein Mensch ums Leben kam.

Zugunglück bei Halle: Ursache noch völlig unklar

Erstmeldung vom 2. Dezember: Halle - In der Nacht zum Freitag (2. Dezember) hat ein Zugunglück bei Halle einen Großeinsatz ausgelöst. Eine Einzellok sei von Magdeburg-Rothensee nach Halle unterwegs gewesen, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei mit. Gegen drei Uhr morgens erfasste das Fahrzeug mehrere Bahnarbeiter. Ein Mensch kam dabei ums Leben, drei weitere Bahnmitarbeiter wurden demnach verletzt. 

Die Ursache des Zugunglücks ist derzeit noch völlig unklar. Am frühen Morgen schneite es in Sachsen-Anhalt stark. Warum sich die Bahnmitarbeiter an den Gleisen aufhielten, konnte die Polizeisprecherin noch nicht sagen. Der Lokführer erlitt der Sprecherin zufolge einen Schock. Weitere, nicht verletzte Arbeiter seien seelsorgerisch betreut worden. Zuvor hatte die Mitteldeutsche Zeitung über den Unfall berichtet.

Die Sprecherin teilte zudem mit, die Bahnstrecke Halle-Kassel sei gesperrt worden. Zunächst war von der Strecke Halle-Erfurt die Rede gewesen. Die Bahn meldete auf ihrer Internetseite am Morgen Verspätungen zwischen Halle und Erfurt. Die ICE-Züge würden in beiden Richtungen umgeleitet und verspäteten sich etwa um 30 Minuten, hieß es.

Zugunfälle mit getöteten Bahnmitarbeitern: Mehrere Fälle bekannt

Bundesweit gab es immer mal wieder Zugunfälle mit getöteten Bahnmitarbeitern. In Sachsen-Anhalt starben im Dezember 2016 zwei Techniker. Ein ICE hatte die 56 und 61 Jahre alten Männer erfasst, die gerade im Dienst gewesen waren. Im März dieses Jahres starb ein 21-jähriger Bauarbeiter auf einer Bahnstrecke zwischen Bremen und Osnabrück. Dort hatte ihn ein Regionalzug erfasst und getötet.

Im November vergangenen Jahres wurde ein Bahnmitarbeiter in Mittelfranken an der Strecke zwischen Treuchtlingen und Würzburg von einem Zug erfasst. Im August 2021 kam in Rheinland-Pfalz ein 22 Jahre alter Bahnmitarbeiter am Bahnhof Konz-Karthaus ums Leben. Er hatte gerade eine Störung beheben wollen, wie es damals von der Bundespolizei hieß. (ph/dpa)

Rubriklistenbild: © Heiko Rebsch/dpa

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