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Gefahr auch für Einsatzkräfte in Gütersloh

Lebensgefahr! 11 Personen in Wohnung vergiftet

In Guetersloh wurden die Einsatzkraefte zu einer mit Kohlenmonoxid vergifteten Wohnung gerufen (Symbolbild).
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In Gütersloh wurden die Einsatzkräfte zu einer mit Kohlenmonoxid vergifteten Wohnung gerufen (Symbolbild).

In Gütersloh begab sich eine Gruppe von Feiernden an Silvester in höchste Lebensgefahr. Durch eine Kohlenmonoxidvergiftung wurden elf Personen verletzt.

  • Elf Personen erlitten eine Kohlenmonoxidvergiftung in Gütersloh
  • Schuld war ein Grill in der Wohnung
  • Zwei Partygäste schweben wohl noch in Lebensgefahr

Gütersloh – Die Gefahr, die von einem Holzkohlegrill in geschlossenen Räumen ausgeht, sollte eigentlich bekannt sein. Dennoch kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, bei denen Menschen sich durch das abgesonderte Kohlenmonoxid in Lebensgefahr bringen. So geschah es auch am Silvesterabend 2019 in einem Mehrfamilienhaus in Gütersloh.

Vergiftung in Gütersloh: Grill in Wohnung

Der Notruf ging bei den Rettungskräften in Gütersloh gegen 21.38 Uhr ein. In einer Wohnung im Kleeweg seien mehrere Personen mit Kohlenmonoxid vergiftet worden. Laut ersten Angaben wurde zunächst außerhalb der Wohnung gegrillt. Anschließend sei der Grill im Laufe des Abends wieder zusammengebaut und in der Wohnung verstaut worden. Doch von den scheinbar erloschenen Kohlen ging offenbar weiterhin Gefahr aus, wie owl24.de* berichtet.

Nach einigen Stunden klagten die ersten Gäste der Party über starke Kopfschmerzen. Als die Feuerwehr mit Kohlenmonoxidwarngeräten die Wohnung in Gütersloh betrat, schlugen diese aus, woraufhin die Räume sofort evakuiert wurden. Alle Anwesenden, insgesamt elf Personen, wurden durch die giftigen Gase verletzt. Zusätzlich auch einige der eingesetzten Rettungskräfte. Alle Verletzten, darunter auch zwei Kleinkinder (zwei und drei Jahre alt).    

Gütersloh: Zwei Personen nach Vergiftung in Lebensgefahr

Unter den verletzten Partygästen in Gütersloh befanden sich auch eine 27-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann aus Hessen. Die beiden traf es besonders schlimm: Sie mussten in einer Spezialklinik behandelt werden, wo eine Druckkammer zum Einsatz kommen konnte. Lebensgefahr kann bei den beiden laut Polizei Gütersloh nicht ausgeschlossen werden.

Im Kreis Gütersloh kam es vor Kurzem zu einem tödlichen Verkehrsunfall, wie owl24.de* berichtet. Eine junge Mutter wurde in Steinhagen in den Gegenverkehr gedrängt und kam ums Leben. Nun hat die Gemeinde zu Spenden aufgerufen. Ebenfalls in Steinhagen kam es kürzlich zu einem spektakulären Einsatz: In der Stadt im Kreis Gütersloh wurde ein Waffenarsenal auf einem alten Bauernhof in die Luft gesprengt. Später wurde auch noch der Bewohner des Hofes tot aufgefunden.

*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.