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Horror-Unfall im Erzgebirge

Baum bohrt sich in Bus: Mehrere Schwerstverletzte und Amputation

Linienbus prallt bei Glätte gegen Baum - mehrere Verletzte
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Zwönitz - Im Erzgebirge hat sich am Mittwochnachmittag ein fürchterlicher Unfall ereignet. Ein Linienbus kam bei Glätte von der Straße ab und krachte gegen einen Baum. Dieser bohrte sich dabei regelrecht in den Bus!

Wie die Polizei mitteilte, passierte der Unfall am Mittwoch gegen 15 Uhr auf der S270 zwischen Grünhain und Zwönitz, kurz vor dem Ortseingang Zwönitz. Der Bus, der mit insgesamt fünf Personen besetzt war, kam in einer abschüssigen Linkskurve von der Straße ab und prallte heftig gegen einen neben der Fahrbahn stehenden Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls bohrte sich der Baum in den Fahrzeuginnenraum. Neben dem Busfahrer wurden drei weitere Fahrgäste schwerst verletzt. Die fünfte Insassin, eine Schülerin, erlitt leichte Verletzungen. Die Bild-Zeitung berichtet unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher und Augenzeugen, dass beim Eintreffen der Rettungskräfte eine schwerst verletzte Person, vermutlich der Busfahrer, vor dem Bus gelegen habe. Eine weitere Person wurde so schwer eingeklemmt, dass offenbar vor Ort eine Not-Amputation durchgeführt werden musste, so die Zeitung weiter.

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte dichtes Schneetreiben. Die S270 musste zwischen Grünhain und Zwönitz voll gesperrt werden. Feuerwehr-Einsatzleiter Jörg Zimmermann sprach von einem schwierigen und aufwändigen Einsatz. "Wir hatten das große Glück, dass sehr viele Kameraden an der Einsatzstelle waren", sagte er dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Die Staatsanwaltschaft ließ den Bus anschließend sicherstellen. Zur Unfallursache laufen die Ermittlungen.

mw

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