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Verbale Belästigung

Fuldaerin Antonia Quell stellt eine Petition gegen Catcalling - „Das sind keine Komplimente“

Anfang August startete Antonia Quell eine Petition. Noch zwei Wochen lang kann man diese unterschreiben.
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Anfang August startete Antonia Quell eine Petition. Noch zwei Wochen lang kann man diese unterschreiben.

„Catcalling“ ist eine Form der verbalen sexuellen Belästigung auf der Straße. Antonia Quell (20) aus Fulda hat im Internet eine Petition dagegen gestartet, die schon mehr als 45.000 Menschen unterschrieben haben. Ihr Ziel: Catcalling soll strafbar werden.

Fulda - Die junge Frau ist mit dem Fahrrad unterwegs nach Hause, es ist etwa Mitternacht. Plötzlich hört sie hinter sich ein Auto, das dann gleichauf mit ihr fährt. Zwei junge Männer sitzen darin, einer hält ihr eine Flasche Alkohol hin: „Na, willst du was trinken?“, fragt einer. Die junge Frau lehnt ab – mit deutlichen Worten. Das Auto fährt weiter, die Männer rufen, man habe doch nur nett sein wollen. Ein Schimpfwort rufen sie ihr hinterher.

Es sind Szenen wie diese, die man mit dem Wort „Catcalling“ beschreibt. Auch wenn Männer Frauen auf der Straße hinterherpfeifen oder anzügliche Kommentare zu Aussehen und Körper machen, zählt das dazu. Die 20-jährige Antonia Quell aus Fulda hat eine Petition gestartet, damit Catcalling* in Deutschland strafbar wird. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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