Blut und Verwesungsflüssigkeit auf Fahrbahn

Verwesungsgestank auf der A5: Polizei macht Ekel-Fund auf der Autobahn

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Eine ekelhafte Flüssigkeit läuft aus dem Transporter aus und wird auf der A5 verteilt (Bild links). Im Inneren des Lkw entdecken die Polizisten verwesende Tierhäute.
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Ein schrecklicher Gestank auf der A5 bei Friedberg ruft die Polizei auf den Plan. Diese findet schnell den Grund für den Verwesungsgeruch und macht einen ekelhaften Fund.

Friedberg - Ein Duft von Verwesung hat sich am Donnerstagabend entlang der Autobahn 5 in der Wetterau ausgebreitet. Eine übel riechende braune Flüssigkeit lief aus einem Sattelzug, der auf der Tank- und Rastanlage Wetterau Ost abgestellt war, berichtet fnp.de*.

Parkplatznutzern kam dies zu recht seltsam vor, so dass sie gegen 19 Uhr die Polizei verständigten. Den üblen Geruch und die braune Flüssigkeit nahmen auch die Autobahnpolizisten wahr und ergründeten deren Herkunft, berichtet die Polizei.

Gestank auf der A5: 22 Tonnen Tierhäuten verwesen in Laster

Sie öffneten den Sattelauflieger und fanden darin diverse Big Packs mit insgesamt 22 Tonnen Tierhäuten. Die Ladung war nicht gesichert, was auch gar nicht möglich war, da der Sattelzug schlichtweg nicht geeignet war, um diese instabile Ladung zu transportieren.

So konnten die Großverpackungen auf der Ladefläche hin und her rutschen und drückten bereits gegen die Außenplanen. Da die Verpackungen zudem undicht waren, floss eine Brühe aus Blut und Verwesungsflüssigkeit auf die Ladefläche und von dieser herunter auf die Fahrbahn.

Verwesungsflüssigkeit auf A5: Fahrbahn muss gereinigt werden

Die Autobahnmeisterei musste die Fahrbahn auf dem Parkplatz rund um den LKW reinigen und die austretende Flüssigkeit binden. Dem polnischen Fahrer untersagte die Polizei die Weiterfahrt. Erst nachdem seine Firma ein geeignetes Fahrzeug zum Transport der Tierhäute zur Raststätte Wetterau gesandt hatte, konnten die Big Packs umgeladen und weiter transportiert werden.

Das polnische Transportunternehmen konnte bislang keine Genehmigung zum Transport von tierischen Produkten vorlegen, zudem war die Kennzeichnung der Ware unzureichend. Über 3500 Euro wird den Fahrzeughalter das Vergehen kosten, wobei die Reinigungskosten natürlich auch von ihm zu tragen sind. (chw)

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