Viele Fragen offen

Frau macht in Stadt-Brunnen seltene Entdeckung - und schlägt sofort Alarm

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Haie sind Salzwassertiere und können im Süßwasser – wie im Geschichtsbrunnen – nicht überleben. Das Tierheim Olpe sucht nun dringend nach Hinweisen, wie der 40 Zentimeter lange Hundshai in den Brunnen kam.

"Hai-Alarm" im Sauerland: In einem öffentlichen Brunnen hat eine Frau einen etwa 40 Zentimeter langen Hundshai entdeckt. Für das arme Tier kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Olpe - "Wir haben tatsächlich einen Hai im Tierheim", teilte Iris Droste, Leiterin des Tierheims in Olpe (NRW), mit. "Wenn auch auch in der Tiefkühlung."

Die Geschichte zum jetzigen Tiefkühl-Hai: Bereits am 12. September ging ein Anruf im Tierheim ein: Im Geschichtsbrunnen auf dem Kurkölner Platz in Olpe befinde sich ein Hai. Nachdem die Anruferin sehr deutlich machte, dass es sich nicht um einen Scherz handele, haben sich Mitarbeiter des Tierheim auf den Weg gemacht – und tatsächlich im Stadtbrunnen einen toten, etwa 40 Zentimeter langen Hai entdeckt.

Gefundener Hai: Erste Vermutung war falsch

Ursprünglich war man der Annahme, dass es sich um einen Riffhai handelt, aber Experten, die auf den Fall aufmerksam wurden, bestätigten, dass hier ein Hundshai ausgesetzt wurde.

Haie sind Salzwassertiere und können im Süßwasser, welches auch der Olper Geschichtsbrunnen führt, nicht überleben. Nun stellen sich dem Team im Olper Tierheim – und nicht nur diesen – viele Fragen: "Welcher Schlauberger hat einen Salzwasserbewohner im Süßwasser ausgesetzt und damit den sicheren Tod des Tieres in Kauf genommen? Sollte das ein 'Scherz' zum Erschrecken der Leute sein? Wem fehlt eventuell in seinem Salzwasseraquarium ein solcher Hai?"

Lesen Sie die ganze Geschichte bei unseren Kollegen von sauerlandkurier.de*.

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