Jet mit 370 Passagieren umgekehrt

Kurz nach Start von Lufthansa-Jumbo fällt Triebwerk aus - Passagiere berichten von dramatischen Szenen 

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Jumbo-Jet muss kurz nach Start in Frankfurt umkehren. (Symbolfoto)

Frankfurt/Main: Nach Shanghai sollte es für die 370 Passagiere gehen.Doch kurz nach dem Start muss der Jumbo-Jet umkehren. Passagiere berichten von dramatische Szenen.   

Update vom 12. August, 11.50 Uhr: Ein Triebwerkausfall führte laut Lufthansa dazu, dass der mit 370 Passagieren besetzter Jumbo-Jet kurz nach dem Start am Frankfurter Flughafen wieder umgekehrte. 

Kurz nach dem Start habe es „eine Art Fehlzündung“ innerhalb eines der vier Triebwerke gegeben, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Ausfall sei „mühelos“ durch die anderen Triebwerke zu ersetzen gewesen. Solche Fehlzündungen wie bei diesem Fall in Frankfurt seien zwar selten, können jedoch vorkommen. 

Ein Mann berichtete, er sei an Bord gewesen, Mit-Passagiere hätten von „austretendem Feuer“ berichtet. Es habe „starke Verpuffungen“ gegeben. Nach Angaben des Lufthansa-Sprechers ist dies bei einer Fehlzündung denkbar. 

Die betroffenen Passagiere sollen am Montagvormittag um 11.30 Uhr mit einer Ersatzmaschine nach Shanghai fliegen.

Noch schlimmer erwischte es eine russische Maschine nahe Moskau. Ein Vogelschwarm legte beide Triebwerke aus. Die Piloten verhinderten mit einer heldenhaften Notlandung in ein Maisfeld - mit eingefahrenem Triebwerk - die große Katastrophe. 

Flughafen Frankfurt am Main: Jumbo-Jet muss umkehren - kein akuter Notfall

Frankfurt/Main - Ein mit 370 Passagieren besetzter Jumbo-Jet der Lufthansa musste kurz nach dem Start am Frankfurter Flughafen wegen eines technischen Problems umkehren. 

Einen akuten Notfall habe es nicht gegeben, das teilte die Airline am frühen Montagmorgen auf dpa-Anfrage mit. Die Piloten der Richtung Shanghai fliegenden Boeing 747-400 hätten sich „vorsorglich zur Rückkehr entschieden“. 

Flughafen Frankfurt am Main: Jumbo-Jet muss kurz nach dem Start wieder umkehren

Damit der Jet problemlos landen kann, muss in so einem Fall das geladene Kerosin abgelassen werden. Sonst ist das Flugzeug zu schwer und Trieb- und Fahrwerk könnten bei der Landung Schaden nehmen. Laut FNP.de* hat der Flug LH 732 deshalb rund 65 Tonnen Kerosin über Mittelhessen ablassen müssen. Außerdem ist rein vorsorglich auch die Flughafenfeuerwehr ausgerückt. Letztlich habe die Maschine dann normal landen können. 

Zur Art des technischen Problems, das am späten Sonntagabend aufgetreten war, konnte die Lufthansa in der Nacht noch keine nähere Aussage machen. Die betroffenen Passagiere sollten am Montagvormittag mit einer Ersatzmaschine nach Shanghai fliegen.

Auch kurz nach dem Start in München musste ein Flugzeug umdrehen und notlanden. Vorher spielten sich dramatische Szenen an Bord der Maschine ab, berichtet mekur.de*

Nachdem ein Co-Pilot 2015 ein Germanwings-Flugzeug zum Absturz brachte und 150 Insassen mit sich in den Tod riss, klagen die Angehörigen jetzt auch gegen den Mutterkonzern Lufthansa. Das deutsche Flugunternehmen schockierte die Kläger daraufhin mit einer gewagten These. 

*Merkur.de und FNP.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks. 

dpa

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