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Schwerverbrecher auf der Flucht: Zahlreiche Hinweise

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Mit dem Handoutbild fahndet die Polizei nach Thomas F., der bundesweit wegen schwerer raeuberischer Erpressung in mehreren Faellen und im Zusammenhang mit der Entfuehrung eines Linienbusses am Mittwoch (14.12.11) im hessischen Kronberg von der Polizei gesucht wird

Düsseldorf - Bei der Fahndung nach dem mutmaßlichen Schwerverbrecher Thomas F. geht die Polizei Dutzenden Hinweisen aus dem In- und Ausland nach. Die ersten Erkenntnisse der Ermittler sind auch für die Bevölkerung wichtig.

Seit seiner letzten Tat, dem Überfall auf eine Sparkasse in Sachsen-Anhalt, sei Thomas F. „untergetaucht“, teilte die Polizei Düsseldorf am Sonntag mit. Er war mit einem im hessischen Kronberg geraubten Peugeot geflüchtet. Ein weiteres Fluchtfahrzeug wurde inzwischen im rheinland-pfälzischen Rheinböllen gefunden. Die Polizei Düsseldorf koordiniert die bundesweite Fahndung nach dem Bankräuber.

Auch im ehemaligen Wohnumfeld des Gesuchten werde ermittelt. Thomas F. ist nach den bisherigen Erkenntnissen allerdings ein Einzelgänger, der nur unregelmäßig Kontakt zu seinen Bekannten aufnimmt. In der Vergangenheit sei er mehrfach durch Europa gereist. Er gelte als „Zocker“, der dafür immer wieder Geld benötige.

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Gewaltverbrecher auf der Flucht

Den beiden Schwerverbrechern Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski gelang am 26. November der Ausbruch aus der Justizvollzugsanstalt Aachen. Nun wurden beide gefasst. © dpa
Peter Paul Michalski (46) gilt als brutal und rücksichtslos. © dpa
Fünf Tage war er auf der Flucht. © dpa
Dann schnappte ihn die Polizei auf der Bundesstraße 58 bei Schermbeck am Niederrhein. © ap
Michalski war auf einem silbernen Damenfahrrad unterwegs. © dpa
Der Medienrummel war groß. © dpa
Nach über fünf Tagen sind nun beide Schwerverbrecher wieder im Gefängnis. © dpa
Michael Heckhoff (50) war 1992 an einer Geiselnahme in der sauerländischen Justizvollzugsanstalt Werl beteiligt. Damals hatte er mit einem Mithäftling einen Zahnarzttermin genutzt, um drei Justizbeamte und drei Arzthelferinnen in seine Gewalt zu bringen. Beim Zugriff der Polizei übergoss Heckhoffs Kumpan zwei der Geiseln mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie an. Die Frauen erlitten schwere Verbrennungen. © dpa
SEK-Beamte stehen vor dem Haus in Mühlheim/Ruhr, in dem Heckhoff gefasst wurde. Ihn konnte die Polizei bereits am Sonntag in Mülheim festnehmen. © dpa
Mit diesem Fluchtfahrzeug waren die beiden Flüchtlinge in Mühlheim unterwegs. © dpa
Wie Heckhoff in einem Interview berichtet, hatten sie die Waffe in der JVA Aachen gekauft. © dpa
Heckhoff berichtet, er habe von einem Wärter den Schlüssel bekommen und auf den Kopierer gelegt. © dpa
Am Donnerstag konnten die beiden Verbrecher aus der JVA fliehen. © dpa
Seitdem wurde mit einem Großaufgebot gefahndet. © dpa
In der Nacht zum Freitag untersuchten Polizisten den Eingang der Justizvollzugsanstalt in Aachen. © dpa
Eine Beamtin steht im Gang vor den Gemeinschaftsräumen der Justizvollzugsanstalt in Aachen. © dpa
Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Aachen stehen im Gang vor ihren Zellen. © dpa
Der Eingang der Justizvollzugsanstalt in Aachen. © dpa
Kurz nach ihrem Ausbruch hatten sich die beiden Kriminellen in ein Taxi gesetzt und den Fahrer aufgefordert, sie nach Kerpen-Buir zu fahren. © dpa
Dort zwangen sie den Fahrer, gemeinsam mit ihnen in ein anderes Taxi zu steigen und weiter nach Köln zu fahren. © dpa
Vom Bahnhofsvorplatz am Dom aus flüchteten die Verbrecher zu Fuß in die Innenstadt. © dpa
Die beiden Taxifahrer ließen sie frei. Sie erlitten einen Schock. © dpa
Danach verlor sich voerst die Spur, bis Heckhoff am Sonntag wieder auftauchte und in Mühlheim festgenommen werden konnte. © dpa
Mit der Festnahme von Michalski am Dienstag, ist die tagelange Fahndung nach den beiden Schwerverbrechern nun zu Ende. © dpa

Wie die unterschiedlichen Tatorte zeigten, sei Thomas F. „äußerst mobil“. Zeitweise nutze er auch öffentliche Verkehrsmittel. Er verstecke sich in Waldgebieten oder miete sich in Hotels ein. Der Gesuchte sei bewaffnet und gefährlich. Die Polizei warnte davor, sich ihm in den Weg zu stellen.

Dem 46-Jährigen werden auch drei Überfälle auf Tankstellen und Sparkassen in Nordrhein-Westfalen zur Last gelegt. Gegen ihn besteht Haftbefehl wegen räuberischer Erpressung. Der 46-Jährige war 2001 nach einer jahrelangen Serie von Banküberfällen und weiteren Straftaten zu elf Jahren Haft verurteilt worden. 2008 wurde er auf Bewährung auf dem Gefängnis entlassen.

dpa

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