Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

200 Fahrgäste stecken im Lötschberg-Tunnel fest

tunnel
+
Der Lötschberg-Tunnel bei seiner Eröffnung im Juni 2007

Spiez - Etwa 200 Bahn-Fahrgäste sind im drittlängsten Eisenbahntunnel der Welt steckengeblieben. Eine Stunde lang mussten die Passagiere am Samstag im Lötschberg-Tunnel ausharren.

Erst dann konnten sie von Feuerwehrleute durch einen Verbindungsstollen in einen Ersatzzug gelotst werden. Ihr Doppelstockzug war mit einem Bremsenproblem in der 34,6 Kilometer langen Röhre liegengeblieben, wie die schweizerische Nachrichtenagentur sda unter Berufung auf einen Sprecher des Streckenbetreibers BLS weiter berichtete. Der Zug kam an der Nothaltestelle Ferden auf der Walliser Seite des Tunnels zum Stehen. Das sei ein guter Zufall gewesen, sagte der BLS-Sprecher. So gestaltete sich das Umsteigen für die Reisenden in den Ersatzzug einfach. Bahnsteige waren vorhanden, ein Verbindungsstollen ebenfalls.

Begleitet von Feuerwehrmännern gelangten die Reisenden durch den Stollen in die andere Tunnelröhre, wie eine Augenzeugin der sda sagte. Dort stiegen die Reisenden in den Ersatzzug. Dieser traf rund eine Stunde nach dem Nothalt des Doppelstockzuges ein. Im Tunnel roch es nach verbranntem Gummi. Rund anderthalb Stunden lang war der Tunnel komplett gesperrt. Einige Züge des Fernverkehrs wurden nach Angaben der schweizerischen Bahngesellschaft SBB über die Bergstrecke umgeleitet, andere fielen ganz aus.

dpa

Kommentare