Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fünf Jahre nach Aufdeckung

Dieselskandal: Rupert Stadler (Ex-Audi) demonstrativ in Mercedes S-Klasse zum Gericht

Rupert Stadler vor dem Landgericht München
+
Zum Gerichtstermin fährt der Ex-Audi-Chef Rupert Stadler in einer S-Klasse von Mercedes-Benz vor.

Der erste Strafprozess um den Dieselskandal in Deutschland hat begonnen. Mit dem langjährigen Audi-Chef Rupert Stadler (57) steht einer der prominentesten Beschuldigten in dem komplizierten Geflecht aus Betrugsvorwürfen vor Gericht. Gleich zu Beginn hat Stadlers Verteidiger eine Frage an die Richter, die ihr Privatleben betrifft.

München – Rupert Stadler kommt in einer grauen Mercedes-Benz* S-Klasse zum Audi*-Prozess. Es ist ein symbolisches Bild: Er ist nicht mehr der Audi-Chef, in dessen Zeit die Marke Absatzerfolge feierte und einige Jahre mehr Autos als Mercedes-Benz verkaufte. Stadler sitzt hinten rechts – wie früher, als er im Audi A8 L chauffiert wurde. Dazwischen liegen der Dieselskandal, eine mehrmonatige Untersuchungshaft und Stadlers Rauswurf. Auch sein Äußeres hat sich verändert: Die Haare sind länger und werfen über der Stirn eine Welle. Den Saal, in dem das Landgericht München am Mittwoch beginnt, über die Betrugsvorwürfe gegen Stadler und drei Mitangeklagte zu verhandeln, betritt der 57-Jährige demonstrativ entspannt. Wolfgang Hatz (61), der vor ihm sitzt, begrüßt er per „Faustcheck“. Doch später, nachdem er mit dem Rücken zum Publikum zwischen seinen Rechtsanwälten Platz genommen hat, wirkt er ernst und angespannt.

Im Saal der Justizvollzugsanstalt Stadelheim geht es um viel. Juristisch um „Betrug, mittelbare Falschbeurkundung sowie strafbare Werbung“ – so hat es die Staatsanwaltschaft schon im Sommer mitgeteilt. Theoretisch drohen den Angeklagten damit bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis. Und es geht um die Aufarbeitung des Dieselskandals. Audi-Ingenieure hatten jahrelang Abgastests ausgetrickst. Eine illegale Software sorgte dafür, dass die Stickoxid-Grenzwerte auf dem Prüfstand eingehalten wurden. Auf der Straße aber überschritten die Abgase den Grenzwert. Lange kam Audi damit durch. Auch in Autos der Marken VW* und Porsche* wurden die Motoren eingebaut, bis das Ganze im Herbst 2015 aufflog. Den kompletten Artikel zum Prozessauftakt im Dieselskandal mit Rupert Stadler lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Kommentare