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Zurück aus dem Irak

IS-Anhängerin nach Haft zurück in NRW – Familie seit Jahren radikal

Detmold
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Eine mutmaßliche IS-Anhängerin aus Detmold wurde aus dem irakischen Gefängnis entlassen (Symbolbild).

Die mutmaßliche IS-Sympathisantin lebte jahrelang mit ihrer Familie in Detmold. Fatima M. besuchte hier die Schule und führte ein unauffälliges Leben. Bis sie plötzlich zur Terrorgruppe IS reiste.

Update: 14. Februar. Die Untersuchungen gegen Fatima M. aus Detmold wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung gehen weiter. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen gegen die mutmaßliche IS-Anhängerin eingeleitet. Am vergangen Montag war die Frau nach Deutschland zurückgekehrt. Zuvor saß sie wegen illegaler Einreise über ein Jahr lang in einem irakischen Gefängnis. 

IS-Anhängerin aus Detmold nach Gefängnisaufenthalt wieder in NRW

Erstmeldung: 11. Februar. Die 31-Jährige radikalisierte sich offenbar in Detmold und reiste 2015 mit ihrer Familie in den Irak, um sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen. Laut WDR soll ihr Ehemann bei Kämpfen ums Leben gekommen sein. Außerdem werden ihre Söhne nach einem militärischen Schlag vermisst, berichtet *owl24.de. 

Detmold: Die Panzerabwehrwaffe Milan kommt bei den Gefechten im Irak zum Einsatz.

IS-Sympathisantin wuchs in Detmold auf

Fatima M. lebte mit ihren vier Brüdern bei ihren Eltern in Detmold. Sie und ihre Geschwister gingen hier zur Schule. Nach Angaben der Schulleitung verhielten sich die Jugendlichen unauffällig. Von einer Radikalisierung bemerkte man hier offenbar nichts. 

Vor etwa 12 Jahren zog die Detmolderin mit ihrem Ehemann in eine gemeinsame Wohnung. Das neue Zuhause befand sich an einem Ort, der überwiegend von Spätaussiedlern bewohnt war. Ehemalige Nachbarn beschrieben die Familie als nett und zuvorkommend. Allerdings soll sich das Paar mit Salafisten zum Grillen getroffen haben. 

Detmold: Bruder wegen IS-Fahne verurteilt 

Einer ihrer Brüder wurde 2015 vom Amtsgericht Detmold verurteilt. Islam M. ließ sich vor einer IS-Fahne ablichten. Anschließend verbreitete er das Bild über die sozialen Netzwerke. Der damalige Schüler wurde zu einer Woche Dauerarrest und 70 Sozialstunden verurteilt. 

Nach Angaben einer Expertin sei die Familie aus Detmold seit einiger Zeit in der Islamistenszene aktiv. Bereits vor Jahren haben sich Mitglieder der verbotenen Organisation "Die wahre Religion" in der Innenstadt versammelt, um Menschen für sich zu gewinnen, um sie zu radikalisieren. 

Detmold: Einer der Brüder posierte vor eine IS-Flagge (Symbolbild).

Detmold: Familie hat neue Heimat

Am Montag landete Fatima M. in Frankfurt. Den Flughafen konnte die 31-Jährige aus Detmold nach einer umfassenden Kontrolle offenbar bedenkenlos verlassen. Die Ermittlungen gegen die Frau laufen jedoch weiter. Sie gehört vermutlich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) an. Inzwischen wohnt die ganze Familie in Paderborn. Einer von ihren Brüdern besucht dort die Schule. Der Verfassungsschutz hat sich aus diesem Grund eingeschaltet. 

Fatima M. aus Detmold landete am Flughafen Frankfurt (Symbolbild).

Bereits seit Ende 2019 schiebt die Türkei immer wieder dort inhaftierte mutmaßliche IS-Anhänger in ihre Heimatländer ab. Darunter auch viele deutsche Staatsangehörige. Wieder wird eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin am Flughafen Frankfurt* festgenommen.

In Detmold kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Wagen sind mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. Eine Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt, wie owl24.de* berichtet. 

Die polizeilichen Ermittlungen nach dem Kindesmissbrauch im Kreis Lippe gehen weiter. Bei der Staatsanwaltschaft Detmold sind neue Hinweise eingegangen. Im Newsticker zum Kindesmissbrauch in Lügde hält Sie owl24.de auf dem Laufenden.

*owl24.de und fnp.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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