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Covid-19

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet neue Höchstwerte - kritische Marke durchbrochen

Coronavirus-Pandemie: In Deutschland deutet sich vor Weihnachten und Silvester ein bundesweiter harter Lockdown an. Die Covid-19-Fallzahlen sind zu hoch.

  • Corona-Pandemie* in Deutschland: Vor Weihnachten beschließen mehrere Bundesländer wegen Covid-19 neue Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren für Coronavirus-Hotspots.
  • In Deutschland starben bisher laut Robert-Koch-Institut (RKI) mehr als 20.000 Menschen in Verbindung mit Sars-CoV-2.
  • Die Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Umfrage gegen Corona-Lockerungen an Silvester aus (siehe Update vom 9. Dezember, 15.30 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Entwicklungen zum Thema Corona in Deutschland ab dem 10. Dezember finden Sie hier.

Update vom 10. Dezember, 10.01 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) äußerst sich zur Corona-Lage in Deutschland. RKI-Chef Lothar Wieler hält den zuletzt wieder registrierten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen für „besorgniserregend“. „Die Lage ist nach wie vor sehr ernst“, sie habe sich seit der vergangenen Woche verschlechtert, betont Wieler.  

Update vom 10. Dezember, 9.27 Uhr: Das Divi-Intensivregister meldet am Donnerstagmorgen 4.320 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. 2.514 davon müssen künstlich beatmet werden. Aktuell sind demnach 22.486 Intensivbetten von 27.329 belegt. Eine Notfallreserve von 11.656 zusätzlichen Betten stehen, nach Divi-Daten bereit. Sie wären innerhalb von sieben Tagen aufstellbar.

Update vom 10. Dezember, 8.02 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (71) hat sich in Quarantäne begeben - vorsorglich. Seehofer hatte, wie Merkur.de* berichtet Kontakt zu einer positiv getesteten Mitarbeiterin.

Update vom 10. Dezember, 6.06 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat einen Höchststand erreicht: 23.679 neue Coronavirus-Fälle binnen 24 Stunden, meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Der bisherige Rekordwert war am 20. November mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden (Donnerstag der Vorwoche: 22.046 Corona-Fälle). Die 7-Tage-Inzidenz für Deutschland liegt bei 149,7.

Coronavirus: Die Zahl der Todesfälle stieg über die Marke von 20.000

440 Menschen starben in den vergangenen 24 Stunden, laut RKI. Am Vortag war mit 590 Toten ein Höchstwert gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung einer Sars-CoV-2-Infektion wächst damit auf 20.372.

Corona-Fallzahlen: RKI meldet 23.679 Neuinfektionen in Deutschland

Bisher sind in Deutschland nachweislich 1.242.203 Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden
Seit Beginn der Pandemie starben 20.372 Menschen
Nach RKI-Schätzungen sind rund 922.100 Menschen inzwischen genesen.
Momentan gibt es etwa 299.700 aktive Corona-Fälle

(Datenstand: 10. Dezember, 00.00 Uhr)

Spahn kündigt kostenlosen Schutz für Risiko-Patienten an

Update vom 9. Dezember, 20.13 Uhr: Risikopatienten sollen noch bis Ende des Jahres kostenlose FFP-2-Masken bekommen. Das kündigte Gesundheitsminister Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin an. Menschen ab 60 und Angehörige anderer Risikogruppen, wie etwa Herzinsuffizienz oder Diabetes (Typ 2), könnten sich laut Spahns Verordnungsentwurf in der Apotheke drei kostenfreie Masken zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion abholen. Für das folgende Jahr sollen pro Person nochmal zwei Coupons für je sechs Marken zur Verfügung gestellt werden.

Die Aktion soll am 15. Dezember an den Start gehen. Dann können sich Berechtigte die ersten drei FFP-2-Masken abholen. Nötig soll lediglich der Personalausweis oder eine „nachvollziehbare [...] Darlegung des Anspruchs durch Eigenauskunft“ sein. Spahn mahnte dennoch die FFP-2-Masken seien „kein Freifahrtschein, um unachtsam zu sein,“ schließlich böten auch sie keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Corona-Infektion.

Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Patientenschutz kritisierte Spahns Vorgehen und die dafür vorgesehenen knapp 2,5 Milliarden Euro. „Dieses Geld für die Apotheker wäre besser angelegt für Schnelltests in der Altenpflege,“ erklärte Brysch der dpa skeptisch. So würde das Geld nur die Kassen der Apotheken füllen.

Update vom 9. Dezember, 18.14 Uhr: „Wir müssen uns jetzt noch mal anstrengen“ ermahnte Angela Merkel bei der heutigen Debatte im Bundestag. Geschäfte sollen bis zum 10. Januar schließen und auch in Sachen Schulen richtete sich die Bundeskanzlerin nach dem wissenschaftlichen Rat der Leopoldina: sie forderte eine Verlängerung der Schulferien und eine Umstellung auf digitalen Unterricht. Es müsse alles getan werden, damit es nicht wieder zu einem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen komme. Im Raum steht auch, die Ferien oder eine Umstellung schon am 16. Dezember zu beginnen. 

Laut dpa, sprachen sich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und die Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie am Mittwoch allerdings deutlich gegen eine Schließung der Schulen, Kindergärten und Kitas aus. Dies solle “nur als allerletzte Maßnahme im Rahmen eines allgemeinen Lockdowns“ erwogen werden. Man sei „dezidiert gegen eine Verlängerung der Weihnachtsferien auf (un)bestimmte Zeit in den Januar hinein“, heißt es in der Stellungnahme, die vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unterstützt wird. Die Gesellschaften appellierten daran das Wohlbefinden und die Zukunftsperspektiven von Kindern besser zu berücksichtigen.

Um das Infektionsrisiko zu bremsen hatte auch die EU-Kommission zu einer Verlängerung der Weihnachtsferien geraten. 

Update vom 9. Dezember, 15.30 Uhr: Treffen und feiern an Silvester? Im kleineren Rahmen? Raketen schießen und böllern?

Wie aus einer Umfrage der Meinungsforscher von YouGov Deutschland hervorgeht, ist die große Mehrheit der Deutschen für strenge Kontaktbeschränkungen während Silvester und damit gegen Corona-Lockerungen zum Jahreswechsel.

Demnach stimmten drei von vier Befragten der Aussage zu, dass es keine Lockerungen beim Kontaktverbot zum Jahreswechsel geben darf. 56 Prozent von ihnen stimmten der Aussage „voll und ganz“ zu, 19 Prozent „eher“. 15 Prozent der Teilnehmer haben der Aussage widersprochen, zehn Prozent machten keine Angabe.

Update vom 9. Dezember, 14.30 Uhr: Die Anfeindungen im Internet gegen Virologen in der Coronavirus-Pandemie in Deutschland werden offenbar immer heftiger. Der Bonner Wissenschaftler Hendrik Streeck* wehrt sich jetzt bei Twitter.

Corona-Pandemie in Deutschland: Körpergewicht und Body Mass Index nehmen zu

Update vom 9. Dezember, 11.49 Uhr: Homeoffice und wenig Sport - in der Corona-Pandemie machen sich auf der Waage bemerkbar. Die Deutschen legen an Körpergewicht zu. Das hat das Robert Koch-Institut (RKI) herausgefunden.

Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) haben seit Einführung der Eindämmungsmaßnahmen zugenommen“, schreiben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Analyse. Das mittlere Körpergewicht im Zeitraum April bis August 2020 liegt demnach bei 78,2 Kilo. Im Vorjahr habe es noch bei 77,1 Kilo gelegen. Der mittlere BMI stieg von 25,9 auf 26,4 in diesem Vergleichszeitraum.

Grundlage ist eine bundesweite Befragung, die zwischen April 2019 und September 2020 erhoben wurde. Dabei wurden Unterschiede in den Werten zwischen der Phase der Eindämmungsmaßnahmen im Frühjahr 2020 zum Vergleichszeitraum 2019 statistisch ausgewertet.

Corona: Deutsche nehmen während der Pandemie zu (Archivfoto)

Corona-Hotspots in Deutschland - Drei Kreise weiter über 500er-Wert

Update vom 9. Dezember, 11.04 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in einer zweiten Welle aus. Das Infektionsgeschehen in Deutschland nimmt in Sachsen momentan rasant zu, wie die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen. Auch in Thüringen ist ein Aufwärtstrend zu beobachten. Doch ein Hotspot liegt weiter in Bayern: Im Landkreis Regen liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 569,7.

Corona-Hotspots in Deutschland - RKI (Datenstand vom 9. Dezember, 0 Uhr)

  • LK Regen ( Bayern) - 569,7
  • LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen) - 526,5
  • LK Bautzen (Sachsen) - 493,7
  • LK Zwickau (Sachsen) - 422,2
  • LK Altenburger Land (Thüringen) - 459,8
  • LK Meißen (Sachsen) - 451,4
  • LK Hildburghausen (Thüringen) - 443,1
  • LK Saale-Orla-Kreis (Thüringen) - 412,1
  • Erzgebirgskreis (Sachsen) - 401,0
  • LK Görlitz (Sachsen) - 389,0
  • SK Hof ( Bayern) - 390,6
  • LK Mittelsachsen (Sachsen) - 344,3
  • LK Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg) - 398
  • SK Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) - 419,7
  • SK Nürnberg (Bayern) - 327,8

Update vom 9. Dezember, 10.51 Uhr: Ein Corona-Impfstoff soll in Deutschland Ende des Jahres verfügbar sein. Wie sicher sind die Impfstoffe? Die wichtigsten Fragen und Antworten hat Merkur.de* zusammengestellt.

Corona in Deutschland - RKI meldet traurigen Rekord - 590 Corona-Tote

Update vom 9. Dezember, 6.06 Uhr: Es ist ein trauriger Höchstwert: 590 Menschen starben in den vergangenen Stunden mit oder an dem Coronavirus (Vortag: 423 Todesfälle). Die Zahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg auf 19.932, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mitteilt (Datenstand: 9. Dezember, 0 Uhr).

- 20.815 neue Corona-Infektionen sind zudem verzeichnet worden. Damit haben sich in Deutschland bisher 1.218.524 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Momentan gibt es etwa 296.500 aktive Corona-Fälle.

- Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Deutschland bei 149,1 (Vortag: 147).

Mit den steigenden Zahlen der Neuinfektionen war von Experten auch ein Anstieg bei den Todesfällen erwartet worden. „Von allen Todesfällen waren 16.851 (87 Prozent) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 83 Jahren“, teilt das RKI im aktuellen Covid-19 Lagebericht (8. Dezember) mit. Der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten COVID-19-Fälle betrage im Unterschied nur 13 Prozent, betont das RKI.

In der Altersgruppe der unter 20-Jährigen sind bisher zehn Covid-19-Todesfälle übermittelt worden, so das RKI. Drei der Todesfälle sind demnach bestätigt, die weiteren würden noch validiert (siehe RKI-Grafik). Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen 0 und 17 Jahren, bei zwei der Verstorbenen ist bekannt, dass sie Vorerkrankungen hatten. 

An das RKI übermittelte COVID-19-Todesfälle nach Altersgruppe und Geschlecht (Angaben verfügbar für 19.314 Todesfälle; 08.12.2020, 0:00 Uhr)

Corona in Deutschland - Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen wächst

Update vom 8. Dezember, 22.15 Uhr: Bei den Diskussionen über mögliche weitere Verschärfungen der Corona-Kontaktbeschränkungen in Deutschland wird immer wieder auf die hohe Auslastung auf deutschen Intensivstationen wegen Covid-19 verwiesen.

Laut Intensivregister gestaltete sich die Belegung der Intensivbetten in Deutschland am Dienstag, 8. November, wie folgt:

Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen4.253
Corona-Patienten an Beatmungsgeräten2.533
Prozentualer Anteil invasiv beatmeter Covid-19-PatientInnen59,56 %
Intensivbetten aktuell belegt22.326
Intensivbetten aktuell frei4.952
Notfallreserve Intensivbetten in Deutschland11.671

Quelle: Intensivregister (DIVI) des Robert Koch Instituts (RKI) aus Berlin

Update vom 8. Dezember, 21.40 Uhr: Wegen Corona: Müssen die Deutschen an Weihnachten auf größere Familientreffen verzichten? Jens Spahn* äußert sich in der ARD unmissverständlich.

Corona-Pandemie in Deutschland: Christian Drosten für harten Lockdown an Weihnachten

Update vom 8. Dezember, 19.45 Uhr: Christian Drosten hat sich entschieden für einen harten Corona-Lockdown in Deutschland zwischen dem 24. Dezember und dem 10. Januar ausgesprochen.

„Es ist schon so, dass wir jetzt unbedingt etwas tun müssen“, sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité im „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info. Laut Drosten drohe „Ende Januar und über den gesamten Februar hinaus“ ein Lockdown mit massiven Folgen für die Wirtschaft, wenn jetzt nicht nachreguliert werde.

Der Experte warnte ferner vor einem Anstieg der Covid-19-Fallzahlen, würden die Corona-Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und die Feiertage nicht verschärft. Drosten hatte in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina mitgewirkt, in der der Politik ein „harter Lockdown“ empfohlen wird. Schon ab dem 14. Dezember sollten strenge Kontaktbeschränkungen greifen.

Bis zum 10. Januar solle „in ganz Deutschland das öffentliche Leben weitgehend ruhen“, hieß es in dem Papier. Drosten benannte im NDR die Stellungnahme als „deutliche und letzte Warnung der Wissenschaft“.

Coronavirus in Deutschland: Lockdown statt Lockerung - die Zahlen explodieren in einigen Regionen (Symbolfoto).

Corona-Pandemie in Deutschland: Jetzt müssen auch die Glühweinstände wegen Covid-19 schließen

Erstmeldung vom 8. Dezember: München/Berlin - Vorweihnachtliche Zeiten sehen wohl anders aus. Nach den meisten Weihnachtsmärkten sind jetzt die Glühweinstände dran.

Hier tummeln sich Menschen und Viren. Alkohol unter freiem Himmel ist in Bayern und Baden-Württemberg bald tabu. In Mecklenburg-Vorpommern ist ab sofort (Dienstag, 8. Dezember) der Ausschank von alkoholischen Getränken wie etwa Glühwein in der Öffentlichkeit verboten.

Sachsen zieht die Notbremse und kehrt als erstes Bundesland zu einem harten Lockdown zurück. Ab Montag werden Schulen, Kindergärten, Horte und große Teile des Handels geschlossen, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstag ankündigte.

Corona in Deutschland - Lockdown light hat nichts gebracht

Der Lockdown light hat offenbar nichts gebracht. Seit November sind Bars, Restaurants, Kinos und Fitnessstudios geschlossen. Der Verzicht hat leider keinen Effekt gezeigt. Ein harter Lockdown soll es richten. Die Infektionszahlen in der zweiten Corona-Welle* sind einfach zu hoch. Die Wissenschaftsakademie Leopoldina plädierte zuvor zu einem bundesweiten harten Lockdown ab Heiligabend. „Ab dem 24. Dezember 2020 bis mindestens zum 10. Januar 2021 sollte in ganz Deutschland das öffentliche Leben weitgehend ruhen und ein harter Lockdown gelten.“

Corona in Deutschland: Infektionszahlen - große Unterschiede in den Bundesländern

Beim Infektionsgeschehen gibt es in den Bundesländern große Unterschiede. Corona-Hotspots sind als dunkelrote Flecken oder gar pink auf dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) markiert.

Mit 319 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen* hat Sachsen mit Abstand den höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (183) und Bayern (177).  In Sachsen-Anhalt und Brandenburg nimmt die 7-Tage-Inzidenz, laut RKI leicht zu. Die niedrigsten Werte haben demnach Mecklenburg-Vorpommern (52), Schleswig-Holstein (54) und Niedersachsen (76). Auch in

Für ganz Deutschland gibt das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 147 an. Ein Höchstwert. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Zur Erinnerung: Im Sommer legten Bund und Länder einen kritischen Corona-Schwellwert von 50 fest, damit Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen können.

Bundesland * ausgewählte 7-Tage-Inzidenz (RKI - Datenstand vom 8. Dezember, 0 Uhr)
Sachsen319
Thüringen183
Bayern177
Sachsen-Anhalt122,2
Brandenburg108,3
Niedersachsen76
Schles­wig-Holstein54
Mecklenburg-Vorpommern52

Corona in Deutschland - RKI meldet die aktuellen Fallzahlen

Trotz Lockdown light sind 14.054 neue Corona-Fälle und 423 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Auf einer Intensivstation müssen derzeit 4.255 (Vortag: 4.179) Covid-19-Patienten behandelt werden. 2.539 davon werden künstlich beatmet (Vortag: 2.513).

  • Bisher haben sich in Deutschland 1.197.709 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie starben 19.342 Infizierte.

In einigen Wochen könnten erste Impfstoffe gegen das Coronavirus da sein. Jedoch nicht genug für alle Impfwillige. Am Montag legte die zuständige Kommission (STIKO) genauere Vorschläge für eine Reihenfolge vor. (ml) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Alissa Eckert;Dan Higgins/CDC/dpa

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