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Corona-Pandemie

Corona-Einreiseregel bis Mai verlängert

Bundespolizei kontrolliert Reisende am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto).
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Bundespolizei kontrolliert Reisende am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto).

Urlaubsrückkehrer aufgepasst: Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist, muss weiterhin einen 3G-Nachweis vorlegen.

Berlin – Bei der Einreise nach Deutschland gelten weiterhin Corona-Regeln. Reisende und Urlauber aus dem Ausland müssen einen 3G-Nachweis vorlegen. Die Regierung verlängerte die entsprechende Verordnung bis zum 31. Mai – sie wäre sonst am Donnerstag ausgelaufen.

Damit bleibt es dabei, dass alle ab zwölf Jahren bei Einreise über einen 3G-Nachweis als geimpft, genesen oder getestet verfügen müssen.

Corona: Quarantänepflicht für Hochrisikogebiete bleibt bestehen

Auch wenn die aktuelle Omikron-Virusvariante weniger schwere Krankheitsverläufe zur Folge habe, sei bei einer weltweit weiterhin dynamischen epidemischen Situation die Ausbreitung neuer Varianten mit stärker krankmachenden Eigenschaften nicht unwahrscheinlich, erläuterte das Gesundheitsministerium in der Verordnung. In Großbritannien war zuletzt die neue Coronavirus-Variante Omikron XE aufgetaucht.

Die Verordnung sieht darüber hinaus für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten weiterhin Quarantänepflichten vor – auch wenn diese de facto derzeit nicht anzuwenden seien. Denn aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft. Die Regelungen bleiben aber bestehen, da nicht gänzlich ausgeschlossen werden könne, dass sie erforderlich werden.

Info-SMS bei Einreise fällt weg - mehr Kosten als Nutzen

Ab Freitag entfällt aber die Informations-SMS zu Corona-Bestimmungen in Deutschland, die Mobilfunkbetreiber Einreisenden auf das Handy schicken mussten. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit und ausreichend alternativen Informationsquellen sei dies entbehrlich. Das Versenden verursache bei den Netzbetreibern hohe monatliche Kosten bei geringer nachgewiesener Nutzung – alleine rund 400.000 Euro für SMS an Einreisende mit ausländischen Mobilfunkbetreibern. (dpa)

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