Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Betrüger bringen Frau (65) um 240.000 Euro

Soest - In Erwartung eines angeblichen Millionengewinns hat sich eine Seniorin aus dem Kreis Soest um 240 000 Euro bringen lassen. Durch einen Bankmitarbeiter wurden der 65-jährige Dame die Augen geöffnet.

Die 65-Jährige aus Nordrhein-Westfalen hatte Betrügern immer wieder Geld überwiesen, bis ein aufmerksamer Bankmitarbeiter die Frau zur Rede stellte.

Anfang des Jahres war der Seniorin die Gewinnbenachrichtigung einer spanischen Lotteriegesellschaft ins Haus geflattert: Sie habe 1,9 Millionen Euro gewonnen. Da die Frau nach Angaben der Polizei vom Mittwoch seit Jahren an Gewinnspielen teilnimmt, wähnte sie sich im Glück. Am Telefon überzeugten die angeblichen Lotteriebetreiber die Frau, 150 000 Euro an Steuern, Abgaben und Notarkosten zu überweisen.

Vor einigen Wochen meldete sich dann ein angeblicher Interpol-Mitarbeiter aus den Niederlanden bei der Seniorin und behauptete, der Geldbote der Lotterie aus Spanien sei in Amsterdam aufgegriffen worden. Für sie würden in den Niederlanden nun noch 90 000 Euro an Steuern in bar fällig. Die 65-Jährige übergab das Geld einer Botin, die mit einem Taxi vorfuhr.

Als die Frau später erneut Geld bei der Bank abheben wollte, griff der Bankangestellte ein. Auf den Rat des Mannes schaltete die Seniorin die Polizei ein. Weil die Betrüger sich das Geld per Western Union schicken ließen oder in bar abholten, besteht aber der Polizei zufolge kaum Hoffnung, die Täter zu ermitteln.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare