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Opfer schwebte in Lebensgefahr

Aus „Freude am Quälen“: Mord-Anklage gegen Handwerker

„Aus sadistischen Neigungen und Freude am Quälen“, soll ein 35-Jähriger einen älteren Mitbewohner in Hamburg lebensgefährlich verletzt haben. Polizisten als Zeugen vor Gericht.

Hamburg – Am 15. August 2021 ist in einer Arbeitsunterkunft direkt an der Anschlussstelle Heimfeld der Autobahn 7* zu einem größeren Einsatz der Polizei Hamburg* gekommen. Gegen 23 Uhr rücken Polizisten und Feuerwehrleute* an der Cuxhavener Straße im Hamburger* Stadtteil Hausbruch an.

Mord-Anklage: Hauptangeklagter soll „aus sadistischen Neigungen und Freude am Quälen“ gehandelt haben

Die Polizei Hamburg teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Verletzungen offenbar durch spitze und stumpfe Gewalt hervorgerufen worden waren.

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Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert

Der verletzte Mann schwebte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Lebensgefahr. Mit einem Notarzt wurde der 47-jährige Mann später in ein Krankenhaus transportiert. Nun wird der Fall vor dem Landgericht Hamburg verhandelt. Am Mittwoch, 13. April 2022, sollen zwei Polizisten als Zeugen gehört werden. Einer von ihnen soll am 15. August vergangenen Jahres als Erster am Tatort im Stadtteil Hausbruch gewesen sein, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Als weitere Zeugin ist die Ermittlungsleiterin geladen. Dem 35 Jahre alten Hauptangeklagten wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen vorgeworfen. Sein gleichaltriger Kollege muss sich wegen Beihilfe verantworten.

Die Mordkommission hat vor Ort Ermittlungen aufgenommen

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Der Hauptangeklagte soll „aus sadistischen Neigungen und Freude am Quälen“ einen 43 Jahre alten Mitbewohner zusammengeschlagen und schwer misshandelt haben. Nach weiteren Misshandlungen am Folgetag befand sich der Mitbewohner nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einem „lebensbedrohlichen Zustand“.

Die detaillierten Hintergründe zum Tathergang machen fassungslos. Wie das Hamburger Abendblatt in einem Artikel schreibt, soll das Opfer regelrecht gefoltert worden sein. Mit Möbelstücken, Eisenstangen und Ketten sollen die Täter auf den schlafenden 47-Jährigen eingeschlagen haben. Dabei haben sie von ihren Horror-Taten mehrere Fotos gemacht und diese später an Kollegen verschickt. Erst als ein Zeuge auf Fotos den blutüberströmten 47-Jährigen sah, wurde ein Krankenwagen gerufen.

Die polnischen Beschuldigten haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Verteidigung hat nach Angaben des Gerichtssprechers aber nicht ausgeschlossen, dass einer von ihnen im Prozess aussagt. (mit Material der DPA) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sebastian Peters

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