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16-Zentimeter-Klemme im Bauch vergessen

Holzminden - Mediziner des evangelischen Krankenhauses Holzminden haben eine 16 Zentimeter lange Metall-Klemme im Bauch einer Patientin vergessen. Erst nach neun Monaten flog der Pfusch auf.

Nach einer gynäkologischen Operation im Mai 2010 hatte die Frau monatelang unter extremen Schmerzen gelitten. Klinik-Geschäftsführer Marco Ellerhoff bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Zu Details wollte er sich nicht äußern. Die Arterienklemme wurde erst nach neun Monaten lokalisiert und dann in einer anderen Klinik aus dem Bauch der 49-Jährigen entfernt. Der verantwortliche Operateur werde das niedersächsische Krankenhaus verlassen, sagte Ellerhoff.

Der Klinik-Geschäftsführer wollte sich nicht dazu äußern, wie es dazu kommen konnte, dass die Metall-Klemme mit eingenäht wurde. Die Frau sagte dem “Westfalen-Blatt“, die Wunden seien nicht verheilt und sie habe unter der Haut etwas Hartes gespürt. Statt ihr zu helfen, habe der operierende Arzt sie als Hypochonder dargestellt. Sie sei beruhigt und vertröstet worden. Erst als sich der Chefarzt im Februar dieses Jahres eingeschaltet habe, sei die Ursache aufgeklärt worden.

Das evangelische Krankenhaus wolle sich nun darum kümmern, dass die Patientin möglichst schnell zumindest finanziell entschädigt werde, sagte Ellerhoff. “Wir sind mit unserer Versicherung im Gespräch und auch mit der Patientin“.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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