Prozess am Laufener Amtsgericht 

In Casino: 44-Jährige beleidigt Polizisten als KZ-Wächter 

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Laufen/Freilassing - Im August 2016 kam es zu einem Polizeieinsatz in einem Freilassinger Spielcasino. Eine 44-Jährige flippte dort völlig aus. Nun musste sie sich vor dem Amtsgericht behaupten. 

Vor dem Laufener Amtsgericht musste sich eine 44-Jährige aus Eppelborn (Saarland) behaupten. Nachdem die Frau im August 2016 in einem Spielcasino in Freilassing völlig ausflippte, stand sie nun vor Gericht. W iderstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung lautete die Anklage gegen die Frau, wie heimatzeitung.de berichtet. 

Die "deutsche Siniti", wie sie sich selbst bezeichnet, behauptete laut einem 35-jährigen Beamten, in dem Casino bestohlen worden zu sein. Die 44-Jährige soll jedoch selbst 1.700 Euro am Automaten verspielt haben. "Als übrig gebliebene KZ-Wächter, Nazis und Rassisten hat sie uns beschimpft", ergänzte sein jüngerer Kollege im Zeugenstand. Trotz Bedenken der Richterin bekam die Eppelbornerin eine Bewährungschance. 

Schläge, Bisse, Beleidigungen

Die Polizei wurde im August 2016 zu einem Spielcasino in Freilassing gerufen. Eine 44-Jährige aus dem Saarland flippte dort wegen einer vermeintlichen Fehlbedienung eines ihrer Spielautomaten völlig aus. 

Nachdem die Beamten sie in Gewahrsam nehmen wollten, rastete die Eppelbornerin aus, versuchte die Beamten zu schlagen und zu beißen, stieß Beleidigungen aus und schrie laut umher. Als sie in den Dienstwagen gebracht wurde, verrichtete sie dort sogar ein kleines Geschäft. 

Rubriklistenbild: © Collage (pixabay/dpa)

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