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Mord beim Such – und Rettungshundeverein Berchtesgaden

Die Kommissare Beissl und Paulsen von „Watzmann ermittelt“ klären in der Folge „Verbissen“ einen mysteriösen Mordfall beim Schäferhundeverein Berchtesgaden auf.

Abgedreht - Alle Hundeführer der OG Berchtesgaden mit Regieassistentin Birka Saß (4. Von links) und dahinter Regisseur John Delbridge (5. Von links)
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Abgedreht - Alle Hundeführer der OG Berchtesgaden mit Regieassistentin Birka Saß (4. Von links) und dahinter Regisseur John Delbridge (5. Von links)

Berchtesgaden - (OG BGD) Im Frühjahr 2021 kam die Anfrage, von der Produktionsfirma „Lucky Bird Pictures“ aus München ob, eine Folge von „Watzmann ermittelt“ auf dem Übungsplatz des Schäferhundevereins Berchtesgaden in Bischofswiesen/Loipl gedreht werden darf. Nach mehreren Besichtigungsterminen wurden 2 Drehtage einberaumt. Einschließlich einer Terminverschiebung war es dann am 14.

und 15. Juni 2021 soweit.

In dieser Folge sind nicht nur die bekannten Schauspieler wie Andreas Giebel, Peter Marton und Nepo Fitz zu sehen, sondern insgesamt 13 Mitglieder des Berchtesgadener Schäferhundevereins sind mit ihren treuen Weggefährten am Set dabei. Regisseur John Delbridge und Regieassistentin Birka Saß gaben die Anweisungen, welche umgesetzt wurden. Am Sonntag vor dem 1. Drehtag stellten die Vereinsmitglieder einen Rettungshunde- sowie einen Agility-Parcours auf. Montagmorgen, strahlender Sonnenschein 7:15 h war es so weit. Nachdem alle Arbeiter, Helfer und Darsteller auf Covid-19 getestet wurden, alle einen negativen Befund erhielten, das Set aufgebaut war, begannen die Dreharbeiten. Die 1. Klappe fiel für 1. Vorstand Hans Walch alias Matthis Scholl und seinem Deutschen Schäferhund „Charly vom Sulzachgrund“. Beide durften zum ersten Mal ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Nach kurzen Proben, und tatkräftiger Unterstützung von 2. Vorstand und Ausbildungswart Michael Schröer, war die 1. Szene im Kasten. Zu einem späteren Zeitpunkt folgte noch eine Szene der Beiden mit Peter Marton alias Kommissar Jerry Paulsen. In einem Interview für das „Making off“ durften Walch und Schröer ihre Eindrücke erzählen. Am Set war nicht nur Charly, sondern auch Filmhund Dante. Als „Spezl“, kam er mit Andreas Giebel, Kommissar Benedikt Beisl und Nepo Fitz (Max Rufer) zum Einsatz vor der Kamera von Christoph Poppke. Nach 10 Stunden war der 1. Drehtag beendet. Der Regisseur und Kameramann waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Tages. Walch und Charly erhielten einen Applaus von der gesamten Crew für ihr Debut.

Am Dienstag war es dann für 12 weitere Vereinsmitglieder soweit. Nach dem negativen Covid-Test, herrschte wieder Hochbetrieb auf dem Übungsplatz bzw. am Set. Die Aufgabe war, einen Übungstag darzustellen. Lydia Mark mit Riesenschnauzer-Hündin Fiebi und Burgerl Lorenz mit Onja vom Waisagrund (DSH) zeigten ihr Können beim über die waagrechte Leiter balancieren. Für eine Szene mit den Schauspielerinnen Corinna Binzer und Daniela Kiefer kamen dann alle Hundeführer nacheinander zum Einsatz. Gegen Mittag war, wie nach Plan alles abgedreht und der gesamte Tross zog weiter zum nächsten Drehort. Am Set wurde auf das Wohl der Tiere/Hunde besonders geachtet, dass diese nicht überfordert werden. Auch gab es „Verhaltensregeln für Dreharbeiten mit Filmhunden“ die auch eingehalten wurden. Für die Mitglieder war es ein unvergessliches Erlebnis einmal hinter die Kulissen von „Watzmann ermittelt“ zu schauen. Nach knapp 1 ½ Jahren ist es nun so weit. Am Mittwoch, den 30.11.2022 wird um 18:50 Uhr der Teil „Verbissen“ in der ARD auf Sendung gehen, und der Mordfall gelöst werden.

OG Berchtesgaden

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