Baumaßnahme für 16,5 Millionen Euro bewilligt

Neues Sportzentrum für Polizei-Fortbildungsinstitut in Ainring

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München/Ainring - Umfangreiche Baumaßnahmen stehen am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring an: Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen der Bayerischen Staatsregierung hat in seiner heutigen Sitzung die Baumaßnahme beschlossen und die Kosten in Höhe von 16,5 Millionen Euro bewilligt.

„Das ist ein großer Erfolg für den ich hart gekämpft habe“, freut sich Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber. Die Polizei in Bayern verzeichnet den größten Personalstand aller Zeiten. Jährlich nehmen am einzigen Fortbildungsinstitut der Polizei in Bayern 11.000 Polizisten an rund 750 Seminaren teil. „Die Nachfrage ist groß, das BPFI stößt längst an seine Kapazitätsgrenze“, so Kaniber.

Ausbau des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei

In der Vergangenheit wurde die Stimmkreisabgeordnete nicht müde, in Gesprächen und bei Besichtigungen auf den dringenden Sanierungs- und Erweiterungsbedarf hinzuweisen. „Die Herausforderungen der inneren Sicherheit steigen täglich an. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass unsere bayerischen Polizisten die beste Fortbildung erhalten und die bekommen sie nun mal in Ainring.“ Damit argumentierte Kaniber, denn in der Prioritätenliste für Baumaßnahmen der Bayerischen Polizei stand das BPFI nicht an vorderster Stelle. Dennoch ließ die Landtagsabgeordnete nicht locker: „So wichtig der Ausbau und die Sanierung von bestehenden Polizeidienststellen auch ist, hat die Notwendigkeit des Ausbaus der BPFI für derzeit 34.000 bayerischer Polizisten oberste Priorität.“

Investition in die Leistungsfähigkeit der Polizei

Es handle sich um eine Investition in die Leistungsfähigkeit der Polizei, so der Institutsleiter, leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner: „Der Standort platzt aus allen Nähten. Die alte Turnhalle entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Der Neubau dient den Polizisten zum Dienstsport und Einsatztraining, er schafft Räume für dringend notwendige Fortbildungen.“

Auf dem Gelände der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Ainringer Ortsteil Mitterfelden wird ein zweigeschossiger Anbau am bestehenden Lehrsaalgebäude errichtet. Dort werden insbesondere ein Großraumhörsaal, eine Sporthalle, Geräte- und Krafträume, ein Kletterturm, ein Boulderraum sowie eine Raumschießanlage entstehen. Die bestehende Sporthalle wird nach Beendigung der Bauarbeiten abgebrochen. Für die gesamte Baumaßnahme sind 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in rund einem Jahr nach Abschluss der Detailplanungen und der erforderlichen Ausschreibungen beginnen.

Europa- und weltweit höchste Anerkennung und Vorbildcharakter

Bayern ist mit Abstand das sicherste Bundesland; die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, ist nirgends so gering wie in Bayern. Dies ist das Ergebnis einer konsequenten Innenpolitik seit vielen Jahrzehnten und des vorbildlichen Einsatzes hoch motivierter und engagierter Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Ihre Kompetenzen erweitern und spezialisieren sie in Ainring“, so Kaniber. „Daher genießt auch der enge Schulterschluss mit der Bayerischen Polizei in unserer politischen Arbeit oberste Priorität.“

Das BPFI in Ainring ist für die Fortbildung der gesamten Bayerischen Polizei zuständig und ein Institut von internationalem Rang und Namen. Die Bayerische Polizei und damit insbesondere ihre zentrale Fortbildungsstätte genießen europa- und weltweit höchste Anerkennung und Vorbildcharakter, wie die jährlichen internationalen Tagungen in Ainring immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen. „Diese Spitzenqualität wird die Bayerische Staatsregierung im Interesse der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger erhalten und fördern“, so Kaniber. „Mein Dank gilt allen, die diese Anliegen unterstützt haben, ausdrücklich unserem Landrat Georg Grabner, Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger und Johann Peter Holzner vom BPFI. Das beweist, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir nur gewinnen.“

Pressemitteilung Michaela Kaniber

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