Mit großen Schritten Richtung Kommunalwahl

Gemeinsam Laufen noch lebenswerter gestalten

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Laufen (Salzach) - Laufen: Die Kommunalwahl am 15. März kommt mit großen Schritten auf den Kommunen und Landkreises zu. So auch in der Stadt Laufen, wo der CSU Ortsverband Laufen/Leobendorf vor kurzem ins Gasthaus Greimel einlud, um kommunalpolitische Themen zu besprechen. Dabei skizzierte der amtierende Bürgermeister Hans Feil auch das „Erreichte“ der vergangenen Jahre und zeigte auf, was noch alles zu erreichen ist.

Pressemitteilung im Wortlaut:


Laufens Ortsvorsitzender Bernhard Salomon eröffnete und begrüßte die Anwesenden im Gasthaus Greimel und begann mit einigen Themen, die in der vergangenen Wahlperiode erreicht wurde. Positiv stellte Salomon die aktive Bürgerbeteiligung bei der Neugestaltung des Dorfplatzes in Leobendorf heraus. Auch sei Salomon stolz auf den gelungenen Bau des Feuerwehrhauses in Laufen, welcher am Stadtrand von Laufen ein „Leuchtturmprojekt“ für die kommunale Aufgabe des Feuerwehrwesens sei. Zum Thema Wirtschaft sah der Laufener Vorsitzende die Gewerbegebiete Niedervillern und Lepperding als Chance für ortsansässige Gewerbebetriebe sich zu erweitern, sparte aber nicht mit Kritik an der „großen“ Politik. Er sah nicht allzu rosige Zeiten für inhabergeführte kleine Mittelstandsunternehmen voraus. In Sachen Abgabe CO²-Steuer und einigen anderen Bausteinen helfe man diesen Unternehmen nicht zu einer erfolgreichen Zukunft und erschwere damit die Zukunftsfähigkeit. Des Weiteren erwähnte Salomon in Verkehrsfragen die erfolgreiche Testphase des provisorischen Kreisverkehrs in der Altstadt von Laufen. Das Ziel der Verlangsamung des Verkehrs sei erreicht worden und die Bürgerumfrage bestätigte die Ansicht des Stadtrates, dass ein solcher Kreisverkehr umzusetzen sei. Salomon bedankte sich in diesem Zusammenhang beim staatlichen Bauamt, die diesen provisorischen Kreisverkehr unkompliziert installierte und nach der Testphase ebenso unkompliziert abbaute. Eine bessere und ungefährlichere Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger zu schaffen, sei mit einem Kreisverkehr gegeben.

Bürgermeister Hans Feil war es dann vorbehalten Zukunftsthemen anzuschneiden. Zuerst aber erwähnte das Stadtoberhaupt, dass bis vor 10 Jahren Laufen bekannt war als Wohnstadt. „Wohnen in Laufen, Arbeiten in Freilassing, Einkaufen in Oberndorf“, so wäre der inoffizielle Leitspruch gewesen. Dies habe sich dank Investitionen entgegen dem vorherrschenden Investitionsstau deutlich geändert. „Wir haben alle gemeinsam Laufen lebenswerter gestaltet.“ Dabei hob Feil auch das Haus der Kinder am Standort der Mittelschule hervor. Ein jahrelanges Projekt, welches nicht beendet ist. Denn schon im Jahr 2025 erreiche man in Sachen Kinderbetreuung die statistische Spitze in der Stadt Laufen und weitere Investitionen werden nötig sein. In diesem Ortsbereich werde man auch den Ausbau und die Optimierung der Grund- und Mittelschule mit einer turnierfähigen Sporthalle unter Berücksichtigung der Jugend- und Seniorenarbeit vorantreiben. Der Bevölkerungszuwachs in Laufen werde auch mit dem Ausbau eines differenzierten Wohnungsangebotes in Anlehnung an die Sozialraumanalyse Rechnung zu tragen sein. „Für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen müssen wir weiterhin aktiv sein und auch in Zusammenarbeit mit dem Wohnbauträger Selbsthilfe Salzachkreis Angebote schaffen“, so Feil.


Zum Thema Feuerwehrhaus, wo vereinzelt kritische Stimmen zu vernehmen seien, stellte Laufens Bürgermeister klar, dass der in Auftrag gegebene Feuerwehrbedarfsplan klare Aufgaben an die Stadt zeigte. So sei auch ein Feuerwehr Leobendorf, welches vom Stadtrat schon angestoßen wurde, absolut von Nöten. Verbunden mit einem Hochwasserschutz in der Steinernen Gasse wird der Stadtbach in naher Zukunft verlegt und ökologisch aufgewertet. Gemeinsam mit den dort ansässigen Bürgern werde hier auf Augenhöhe die Angelegenheit angegangen. Zur wirtschaftlichen Auswirkung der Gewerbegebietstandorte Lepperding und Niedervillern sei klar anzumerken, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Laufen innerhalb der letzten 11 Jahre (2008-2019) erheblichst erhöht haben und auch für die Menschen in Laufen ein großer Mehrwert seien. „Für viele Mitbürger heißt es jetzt nicht nur Wohnen in Laufen, sondern auch Arbeiten in Laufen“, Dies sei für die persönliche Lebensqualität eines Jeden ein absolutes Plus. „Wir haben deutlich mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze als vor 10 Jahren. Und 2009 lag die Gewerbesteuer bei 580.000 Euro, 2019 bei 2,6 Millionen Euro“, so Feil. Das Laufener Stadtoberhaupt versprühte beim CSU Wahlkampfauftakt Impulse und Lust auf weitere Jahre als Bürgermeister. „Wir haben noch viel vor und wollen dies gemeinsam über Parteigrenzen hinweg erreichen“, Stolz sei Feil darauf, dass viele wichtige Entscheidungen in der Vergangenheit parteiübergreifend einstimmig fielen, und das bei sieben unterschiedlichen Wählergruppierungen im Stadtrat. „Dies zeige, dass eine gemeinsame Arbeit Früchte trage und erfolgreich ist.“ Feil weiter: „ Wir haben es bewiesen, dass wir die Stadt Laufen voranbringen. Bitte lassen sie es uns weiter beweisen. Gemeinsam können wir Laufen noch lebenswerter gestalten, “ schloss Feil sein Impulsreferat.

In der anschließenden Diskussion ging das Stadtoberhaupt auf vereinzelte Themenpunkte ein. Dabei kam auch das Thema der Schule in Leobendorf auf. „Für mich ist klar, dass bei aller Weiterentwicklung ein Dorf Dorf bleiben soll und nicht nur die Kirche, sondern auch die Schule im Dorf bleiben soll.“ Dazu habe man im Stadtrat schon die wichtigsten Entscheidungen getroffen. Auch im Themenbereich des Verkehrs zeigte sich Feil klar. „Eine Reduzierung der Geschwindigkeit in der Schloßstraße mit damit verbundenen baulichen Maßnahmen auch am Marienplatz wird uns die nächsten Jahre beschäftigen.“ Allen Versprechungen nach einer neuen Brücke südlich von Laufen wollte Feil zwar keine Absage erteilen, doch werde dies, wenn überhaupt, aufgrund von FFH-Gebieten, ökologischer und städtebaulicher Bedenken sehr schwierig. „Wir müssen mit solchen Themen seriös umgehen und nicht aufgrund der Beliebtheit etwas den Bürgern erzählen, was schlicht so einfach nicht machbar ist.“ Seriosität sei für Feil nicht nur bei diesem Thema zwingend erforderlich für eine ehrliche transparente Arbeit gemeinsam mit den Bürgern und allen politischen Gruppierungen.

Abschließend ergriff Ortsvorsitzender Bernhard Salomon nochmal das Wort und gab einige Termine bekannt. Es werden zahlreiche Infostände der CSU im Gemeindegebiet stattfinden. Eine CSU-Clubnight im „Friendship“ soll eine ungezwungene Möglichkeit bieten, mit den Bürgern in Gespräche zu kommen und diesen die Möglichkeit zu geben, die Kandidaten in anderer Atmosphäre kennenzulernen. Des Weiteren gab Salomon bekannt, dass Ende Januar die Stimmkreisabgeordnete und bayr. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Stadt Laufen besuchen werde. Auch Landratskandidat Bernhard Kern werde in den nächsten Wochen in Laufen erwartet und hier den Bürgern Rede und Antwort stehen. „Zeigen wir was wir erreicht haben und was wir noch erreichen wollen. Gemeinsam wollen wir den positiven Weg der Stadt Laufen weitergehen und Laufen weiter nach vorne bringen, “ schloss der CSU Vorsitzende.

Pressemitteilung CSU OV Laufen/Leobendorf

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