Besonders junge Menschen sollen sich beteiligen

Die Stadt Freilassing im Bundesprogramm "Demokratie Leben"

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Zivilgesellschaftliche Akteure sind gefragt! Hier kochen, aßen und feierten Erasmus-Schüler aus Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden, China und Deutschland zusammen mit Flüchtlingen bei „Freilassing is(s)t interkulturell vegan“.

Freilassing - Die Stadt Freilassing nimmt am Bundesproggramm "Demokratie Leben" teil. Pro Jahr sollen 20.000 Euro zur Verfügung stehen, um besonders junge Menschen anzusprechen.

Tagtäglich setzen sich zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Freilassing für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Sei es in den Sportvereinen, den Kirchen, in verschiedenen Integrationsprojekten, den Brauchtumsvereinen oder im ganz persönlichen ehrenamtlichen Engagement in der eigenen Nachbarschaft.

Bei dieser wichtigen Arbeit erhält die Stadt Freilassing, bzw. ihre Bürgerinnen und Bürger nun gemeinsam mit weiteren 260 Kommunen in Deutschland Unterstützung durch das Programm „Demokratie leben“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Pro Jahr stehen 20.000 Euro zur Verfügung

Die Stadt Freilassing hatte sich nach einem Beschluss des Stadtrates erfolgreich mit einem Konzept für das Programm beworben. Nun ist es in den nächsten zwei Jahren die Aufgabe gemeinsam mit der Kommunalpolitik, der Stadtverwaltung und den Akteuren aus der Zivilgesellschaft eine gemeinsame Strategie zu entwickeln für eine starke „Partnerschaft für Demokratie“ in Freilassing.

Freilassing soll Heimat sein für alle Menschen, die hier im Rahmen des Grundgesetzes friedlich miteinander leben und ihre Heimat gemeinsam gestalten wollen. Für die Stärkung des demokratischen Miteinanders und zur Verhinderung radikaler Haltungen in weltanschaulichen und religiösen Fragen stehen den Akteuren für Projekte, die den Zielen des Grundgesetzes förderlich sind, pro Jahr 20.000 Euro in einem Initiativ- und Aktionsfonds zur Verfügung.

Ein Begleitausschauss ist eingerichtet

Die Vereine und Initiativen aber auch einzelne Akteure können Gelder für entsprechende Projekte beantragen, sei es ein Demokratiefest, Veranstaltungen zum Grundgesetz, Lehr- und Lernmaterial oder Anderes. Zur fachlich-inhaltlichen Koordinierung der Projekte und der lokalen Steuerung der Umsetzung der „Partnerschaft für Demokratie“ hat die Stadt Freilassing eine Fach- und Koordinierungsstelle beim lokalen Träger Startklar Soziale Arbeit eingerichtet. Über die einzelnen Projekte entscheidet ein Begleitausschuss, der neben den Vertretern der kommunalen Verwaltung und dem Stadtrat mehrheitlich mit ehrenamtlich Aktiven aus Initiativen, Vereinen und Verbänden besetzt ist. Zum ersten Mal wird der Begleitausschuss Ende Oktober tagen.

Besonders junge Menschen sollen beteiligt werden

Ganz besonders wichtig ist es in der „Partnerschaft der Demokratie“, die jungen Menschen in Freilassing zu beteiligen. Dafür hat der Kreisjugendring die Aufgabe übernommen ein Jugendforum einzurichten, in dem Jugendliche selbst organisiert unter eigener Leitung und mit Fördermitteln in Höhe von 5000 Euro im Jahr eigene Projekte beraten und beschließen können. Das federführende Amt für die „Partnerschaft für Demokratie Freilassing“ ist das Hauptamt der Stadt Freilassing. Im Rathaus trifft sich zu wöchentlichen Besprechungen die Gesamtkoordinierungsstelle bestehend aus Hauptamtsleiterin Andrea Schenk, Stadtjugendpfleger Michael Schweiger, Tanja Grundner vom Hauptamt Freilassing, Daniel Beutel aus der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Freilassing, Britta Schätzel von Startklar Soziale Arbeit als koordinierende Fachstelle 1 und Rudolf Hiebl vom Kreisjugendring (KJR) Berchtesgadener Land als koordinierende Fachstelle 2.

Wer mehr erfahren möchte und vielleicht Interesse hat, für ein demokratisches Miteinander in Freilassing aktiv zu werden erhält auf der Bürgerversammlung am 14. November oder am 16. November bei der Vollversammlung des Kreisjugendrings im Rathaussaal mehr Informationen.

Die Koordinierungsstelle von Startklar Soziale Arbeit ist zentral erreichbar im sogenannten „Laden“ in der Hauptstraße 7 oder unter der Telefonnummer 0171/8977563. Den „Laden“ können ehrenamtlich Aktive in Zukunft auch für Treffen oder Veranstaltungen nutzen. Hier können auch erste Projektanträge und -ideen für den Begleitausschuss Ende Oktober beraten werden. Die Koordinierungsstelle des Kreisjugendringes ist per Mail an demokratie-leben@kjr-bgl.de erreichbar.

Pressemitteilung der Stadt Feilassing

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