Förderbescheid über knapp 40.000 Euro

Wie kann Energie eingespart werden?

+
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte den Förderbescheid in Höhe von 39.900 Euro an Bürgermeister Josef Flatscher. Landrat Georg Grabner und Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber freuen sich über die Fertigstellung des Energienutzungsplanes für den Landkreis Berchtesgadener Land.

Freilassing - Wo kann vor Ort Energie eingespart werden und welche konkreten Möglichkeiten bestehen für den Ausbau erneuerbarer Energien? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, erarbeitete der Landkreis Berchtesgadener Land gemeinsam mit allen Städten, Märkten und Gemeinden mit dem Energienutzungsplan ein neues und innovatives Werkzeug zur Umsetzung der ehrgeizigen Energie- und Klimaschutzziele.

Schon dasIntegrierte Stadtentwicklungskonzept, das gemeinsam mit den Freilassinger Bürgerinnen und Bürger erarbeitet und 2012 vom Stadtrat beschlossen wurde, sah eine Ermittlung der effizienten Energienutzung in Freilassing vor. Der Energienutzungsplan trägt diesem Ziel Rechnung.

Nun liegen die Ergebnisse der zweijährigen intensiven Arbeit final vor. Besonders herauszuheben ist, dass bereits bei der Ergebnispräsentation der Auftakt für sieben konkrete Umsetzungsprojekte gesetzt wurde. Die bayerische Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner gab mit der Übergabe der Förderbescheide den Startschuss für die Umsetzung des Energienutzungsplanes.

532.000 Euro für sieben Folgeprojekte

„Der Energienutzungsplan Berchtesgadener Land hatVorbildcharakter und setzt Maßstäbe für alle weiteren Pläne. Erstmals kamenneue, digitale Methoden bei der Erstellung zum Einsatz, mit denen Energiedaten gebäudescharf ermittelt und genutzt werden konnten“, erklärt Aigner. „Als Auftakt für die konkrete Umsetzung fördern wirinsgesamt sieben Folgeprojekte, darunter die Errichtung eines interkommunalen Wärme- und Stromverbundes und die Weiterentwicklung des elektronischen Planungswerkzeugs für Energienutzungspläne. Für diese Projekte stellen wir rund 532.000 Euro zur Verfügung. Das ist bestens angelegtes Geld. Denn die Energiewende wird nur dann zum Erfolg, wenn wir sie konkret vor Ort mit Leben erfüllen – so wie das hier im Berchtesgadener Land so vorbildlich der Fall ist“, ist Aigner überzeugt.

Für Freilassing stehen vor allem die Optimierung und Effizienzsteigerung der bestehenden Fernwärmeversorgung „Salzstraße Süd“ sowie ein neuer Energieverbund zur gegenseitigen Versorgung mehrerer städtischen Gebäude im Vordergrund der Untersuchung. Freilassing erhielt einen Förderbescheid in Höhe von 39.900 Euro.

Mehrwert für alle privaten Hauseigentümer und Wirtschaftsbetriebe

Der Energienutzungsplan richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern bietet auch einen direkten Mehrwert für alle privaten Hauseigentümer und Wirtschaftsbetriebe im Landkreis. „Mit den gebäudescharfen Informationen aus dem Energienutzungsplan können wir alle Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die eine energetische Sanierung planen oder erneuerbare Energien für das eigene Gebäude nutzen möchten“, hebt Klimaschutzmanager Manuel Münch hervor. Beispielsweise wird die kostenlose Energie-Erstberatung der Energieagentur Südostbayern im Landkreis durch die Analysen aus dem Energienutzungsplan deutlich gestärkt.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

Zurück zur Übersicht: Vereine & Behörden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung und behält sich vor, Beiträge zu kürzen oder zu löschen, sollten sie gegen den Pressekodex verstoßen.

Live: Top-Artikel unserer Leser