Pressemeldung Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V.

Der Bob-und Schlittenverband startet in WM-Saison

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Die Athleten des Bob und Schlittenverbandes Deutschland starteten am 13. November in die Saison 2018

Berchtesgaden - Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e. V. ist am Dienstag, 13. November, in der VIESSMANN Akademie in Allendorf (Eder) ganz offiziell in die Weltcup- und WM-Saison 2018/19 gestartet.

Nach den erfolgreichen Olympischen Winterspielen von PyeongChang 2018, bei denen die Athletinnen und Athleten des BSD mit elf gewonnen Olympiamedaillen wesentlich zum erfolgreichen Abschneiden der deutschen Mannschaft beigetragen haben, beginnt für alle Kufensportler, Trainer, Teambetreuer und Funktionäre eine neue Olympiade. Zum Start der neuen Weltcup-Saison richtet die Verbandsführung des BSD den Blick voraus auf die Saisonhöhepunkte dieses Jahres, die FIL Rodel WM 2019 im heimischen Winterberg und die BMW IBSF WM in Whistler (CAN), und stellt die Weichen für Peking 2022. 

Professor Doktor Martin Viessmann, Chairman of the Board Viessmann, verwies in seinem Grußwort nicht nur auf die langjährige Förderung diverser Wintersportdisziplinen durch die hessische Firmengruppe, sondern plädierte für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei sportlichen Großereignissen. Als ersten Schritt hatte das Unternehmen allen gesponserten Athleten eine Klimaabgabe gezahlt, um ihre Reise zu den Olympischen Spielen nach PyeongChang umweltfreundlicher zu gestalten.

Neuorientierung des olympischen Sports 

Thomas Schwab, Vorstandvorsitzender und Sportdirektor des BSD, informierte zur Neuorientierung des olympischen Sports und die damit verbundenen Strukturänderungen für den BSD, und stellte fest, dass sich das erfolgreiche Abschneiden aller BSD-Disziplinen im Rahmen der PotAS-Analyse für den nächsten Olympia-Zyklus positiv auf die finanzielle Förderung der Athleten und des Verbandes auszahlen wird

Damit sei die Grundlage geschaffen, um auch künftig erfolgreich und innovativ weiterarbeiten zu können. Er erklärte den anwesenden Pressevertreter zudem, wie wichtig die Ausrichtung sportlicher Großevents wie die FIL Rodel WM 2019 in Winterberg und die IBSF Bob WM in Altenberg 2020 für den Verband und die heimischen Kunsteisbahnen sind. Zum einen heben sich Weltmeisterschaften von der Wertigkeit noch einmal deutlich vom Weltcup ab, zum anderen sind solche Events mit infrastrukturellen Maßnahmen verbunden, die nicht nur die Sportstätten, sondern auch den Sport selbst weiter voranbringen.

Partnerschaft mit BMW wird ausgebaut

Mit Blick auf Peking 2022 gab Thomas Schwab erstmals offiziell bekannt, dass die Technologie-Partnerschaft mit Premiumpartner BMW ausgebaut wird, und BMW gemeinsam mit dem BSD einen Zweierbob-Prototypen entwickelt. „Wir konnten in diesem Jahr ein Traumergebnis bei den Olympischen Spielen feiern. Die knappen Ergebnisse haben aber auch gezeigt, dass wir uns auf unseren Erfolgen nicht ausruhen können und dass unsere Wettbewerber mit aller Kraft an uns vorbeiziehen wollen“, erklärte er. 

„Mit BMW haben wir einen Technologiepartner, der genau weiß, dass jeder Erfolg nur der Ansporn für weitere Ideen und Konzepte ist. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dem BMW Prototypen einen weiteren innovativen Ansatz verfolgen können.“ Erste Funktionstest im Eiskanal des so genannten „Innovationsträgers“, der derzeit von den BMW Ingenieuren entwickelt wird, sind bis Ende 2018 geplant. 

NIGRIN als neuer Partner 

Zudem stellte Schwab den neuen Premiumpartner NIGRIN vor. Die Autopflegemarke weitet sein Sportsponsoring aus und wird ab dieser Saison neuer Sponsor der deutschen Bob-Nationalmannschaft. „Für uns sind der deutsche Bob- und Schlittenverband und seine Athleten die idealen Sponsoringpartner. Der kontinuierliche, sportliche Erfolg im Bob sowie die mediale Präsenz der Sportart macht uns stolz, diese zweijährige Partnerschaft einzugehen und ist ein weiterer Schritt, um unsere Marke international noch bekannter zu machen“, erklärte Jürgen Herrmann, Geschäftsführer der MTS-Group, zu der NIGRIN gehört.

Neue Kampagne und aktueller Stand

Florian Fehr, Head of Sportsponsoring bei VIESSMANN, präsentierte die neue #Winterfan-Kampagne von VIESSMANN, in der sich über 30 bekannte Spitzensportler und Olympiasieger, darunter die BSD-Athleten Felix Loch, Tobias Wendl, Tobias Arlt und Tatjana Hüfner, dem Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz widmen. Sie alle setzen sich dafür ein, die Themen stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und initiieren hierfür auch persönliche Projekte.

Über den aktuellen Stand der WM-Vorbereitungen in der VELTINS-EisArena Winterberg informierte Sandra Schmitt, verantwortlich für Marketing, Sponsoring & Medien der Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH. 120 Sportlerinnen und Sportler aus 24 Nationen und über 15000 Zuschauerwerden vom 25. bis 27. Januar 2019 zu den FIL Rodel-Weltmeisterschaften erwartet. Es ist die dritte WM, die nach 1989 und 1991 unter der Schirmherrschaft von Kanzlerin Angela Merkel in Winterberg ausgetragen wird.

Lockere Runde mit Olympia- und WM-Medaillengewinner

Im Anschluss stellten sich die Olympia- und WM-Medaillengewinner aus den Sportarten Rennrodeln und Bob in lockeren Talkrunden den Fragen von Moderator Gerhard Willmann. Die Skeletonis um den neuen Bundestrainer Dirk Matschenz konnten aufgrund der internationalen Trainingswoche in Whistler (CAN) in diesem Jahr nicht an der Pressekonferenz teilnehmen. Die Cheftrainer Norbert Loch (Rennrodel) und René Spies (Bob) gaben ihren Ausblick auf die bevorstehende Wintersaison, die laufende Vorbereitung und Erwartungen im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Winterberg beziehungsweise im kanadischen Whistler

Die Doppel-Olympiasieger Nathalie Geisenberger, Tobias Wendl und Tobias Arlt und Francesco Friedrich standen den zahlreich erschienen Journalisten ebenso Rede und Antwort wie die Bob-Olympiasiegerinnen Mariama Jamanka und Lisa Buckwitz, Johannes Ludwig, Team Olympiasieger und Olympia-Dritter Einsitzer, Olympia-Zweite Dajana Eitberg sowie Felix Loch, Tatjana Hüfner und die Winterberger Lokalmatadoren Robin Geueke und David Gamm.

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