Übergabe des Förderbescheids mit Heimatminister Söder

59.274 Euro für schnelles Internet in Ainring!

+
Hans Eschlberger (links) und Michaela Kaniber nahmen den Breitbandförderbescheid von Finanz- und Heimatminister Markus Söder im Bayerischen Landtag entgegen.

München/Ainring -  „Wir sind auf dem besten Weg zur Datenautobahn“, freut sich Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber. Ainring ist die nächste Gemeinde in ihrem Stimmkreis, in der dank der Breitband-Förderung der Ausbau mit schnellem Internet voranschreitet.

Gemeinsam mit Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger nahm die Stimmkreisabgeordnete für das Berchtesgadener Land und den Rupertiwinkel den Förderbescheid von Finanz- und Heimatminister Markus Söder entgegen. „Breitband ist Zukunft“, so der Minister. „Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Gemeinde Ainring hat dies erkannt.“ Ziel seien hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. „Das ist eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, betonte Söder bei der Übergabe im Landtag.

Gesamtfördersumme von rund 689 Millionen Euro

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 97 Prozent aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.644 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 689 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Auch Ainring erhält bereits den zweiten Förderbescheid. Mit 59.274 Euro ist die Fördersumme in der Gemeinde vergleichsweise gering. „Wir sind in der glücklichen Situation, dass in der Gemeinde Ainring viele Gebiete wirtschaftlich mit Breitbandanbindungen erschlossen werden können, ohne auf staatliche oder kommunale Zuschüsse angewiesen zu sein. Steuermittel werden somit gespart. Selbstverständlich bin ich dennoch sehr dankbar für diese Förderung, damit können wir den Ausbau mit Glasfaser in ländlichen Gebieten zügig fortsetzen“, so der Bürgermeister. Die Planungen seien schon sehr weit fortgeschritten. Hans Eschlberger geht davon aus, dass die Baumaßnahmen im Frühjahr starten können.

Voraussichtlich profitieren 110 Kommunen in Oberbayern

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die zweite Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, hob Söder hervor. Im Regierungsbezirk Oberbayern können voraussichtlich 110 Kommunen mit rund 80 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 Prozent angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 Prozent behalten diesen. „Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Söder.

Kaniber: "Das Förderprogramm unterstützt unsere Gemeinden enorm"

1.644 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen haben bereits einen Förderbescheid erhalten. Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 475 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 95 Prozent im Förderverfahren. 364 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 146 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365,7 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. Das bedeutet, Gemeinden können immer noch Fördergelder erhalten. Michaela Kaniber appelliert an die Gemeinden, beim Breitbandausbau nicht locker zu lassen und weist auf die Breitbandmanager im Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung hin. „Sie unterstützen die Gemeinden bei dieser Aufgabe und leisten eine wichtige Hilfestellung“, so Kaniber. Ihren Dank richtet die Abgeordnete an das Staatsministerium: „Das Förderprogramm unterstützt unsere Gemeinden enorm. Gerade für unsere ländliche Region ist eine leistungsfähige Breitbandversorgung wichtig, um auch in Zukunft sowohl Standort für innovative Unternehmen als auch attraktiver Wohnort zu sein. Mein Dank gilt daher allen Verantwortlichen, die sich für das Thema Breitbandausbau engagieren.“

Pressemitteilung Bayerischer Landtag

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser