Erfolgreicher Frühschoppen im Freilassinger Eisenbahnmuseum

„Die Salonboarischen“ waren zu Gast in der Lokwelt

Freilassing - „Masel tov“ (aus dem Jüdischen, heißt so viel wie „Glück gehabt“), dieses Stück, das als eine von drei (fürs Publikum hätten es auch mehr sein können…) Zugaben gespielt wurde, sagt aus, was sich knapp 200 BesucherInnen an diesem Morgen in der Lokwelt Freilassing dachten: Glück gehabt, "Die Salonboarischen" als Frühschoppengäste begrüßen zu dürfen! Ein großes Glück.

Die Begeisterung für das Quartett, ein Neuling in der Frühschoppenriege, war grenzenlos. Kein Wunder, denn die Musik war – auf musikalischem Höchstniveau - einfach nur schön. Schön anzuhören und anzuschauen.

Volksmusik verschiedener Kulturkreise und Salonmusik mischten sich. Tango, modern interpretiert, reizend (von Eva Fenninger) gesungene Stücke wie „I tram a bisserl vor mi hie“ oder der Klassiker „New York New York“ mit witzigem bayrischem Text – jedes Stück erhielt Applaus Applaus Applaus… Macht es zudem die Homogenität der Gruppe, die die Herzen der BesucherInnen höher schlagen ließ? Mit Sicherheit. Die vier MusikantInnen kommen so sympathisch rüber, waren eins mit ihren Instrumenten, die sie im Schlaf zu beherrschen schienen und hatten selbst so viel Freude an der Musik – dieser Funke musste überspringen. Die Stückauswahl tat das Seinige.

Danke, Hermann Huber, Eva Fenninger, Ingo Nagel und Zoltan Laluska für diese zwei Stunden feinster Musik. Vielleicht gibt es mal ein Wiedersehen im Eisenbahnmuseum - gemäß dem Lokwelt-Slogan „BITTE (wieder) EINSTEIGEN, zuhören, genießen!“

Lokwelt Freilassing

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