SPD Freilassing bleibt beim Thema Wohnen am Ball

Guter und bezahlbarer Wohnraum Schwerpunkt auch im Bundestagswahlkampf

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Starten gemeinsam in den Bundestagswahlkampf (von links nach rechts): Roman Niederberger (SPD-Kreisvorsitzender, Kreisrat), Peter Hans (Stadtrat), Magitta Popp (Stadt- und Kreisrätin), Helmut Fürle (Stadt- und Kreisrat, stv. Landrat), Michael Hangl (Stadt- und Kreisrat, 3. Bürgermeister), Tim Grünberg (Vorsitzender SPD Freilassing)

Freilassing - Der SPD-Ortsverein Freilassing will weiterhin am Ball bleiben, um in der Stadt für mehr gute und bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Bei einem Treffen der Mitglieder im "Hotel Rupertus" sprachen die Sozialdemokraten über kommunal- und bundespolitische Lösungsansätze.

Nicht locker lassen will die SPD Freilassing beim Ziel, mehr guten und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zu schaffen. Bei einem Treffen des Ortsvereins im „Hotel Rupertus“ sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dem Thema Wohnen auch beim Bundestagswahlkampf eine zentrale Bedeutung zu geben.

Nachdem der Vorsitzende Tim Grünberg die Ortsvereinsmitglieder begrüßt hatte, berichtete zunächst die Sprecherin der Freilassinger SPD-Stadträte Margitta Popp über den Antrag, den ihre Fraktion im März zum künftigen Baugebiet an der Laufener Straße eingebracht hatte. „Wir haben mit diesem Antrag als einzige Fraktion im Stadtrat klar für die Variante 1 und damit für einen Mix zwischen genossenschaftlichem Wohnungsbau, Mietwohnungen mit und ohne staatliche Förderung zusätzlich zu den bereits geplanten Einfamilien- und Reihenhäusern Farbe bekannt“, führte sie aus. Gerade auch für ältere Menschen, die auch in einem späten Lebensabschnitt ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, sei ein Angebot an kleineren, möglichst barrierefreien Wohnungen wichtig.

Auch ihr Fraktionskollege und 3. Bürgermeister Michael Hangl bedauerte die Ablehnung des Antrags durch die Stadtratsmehrheit. „Alle im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen haben sich in ihren Wahlprogrammen für den Erhalt und Bau bezahlbarer Mietwohnungen ausgesprochen“, erinnerte er. Das soziale Leben und auch die Aktivität der Vereine werde in der Stadt von allen Bevölkerungsschichten unabhängig von ihrer Wohnsituation getragen, setzte sich Stadtrat Peter Hans mit einer Argumentation aus der Stadtratssitzung auseinander.

Stadt- und Kreisrat Helmut Fürle erinnerte an die erfolgreiche Initiative der SPD-Kreistagsfraktion im vergangenen Jahr für ein großes Treffen zum Thema bezahlbarer Wohnraum auf Kreisebene. „Auch hier wollen wir am Ball bleiben und werden wegen der konkreten Ergebnisse nochmal nachhaken“, kündigte er an. Einig waren sich die Kommunalpolitiker mit dem Ortsvereinsmitgliedern darüber, das Thema Wohnen auch im Bundestagswahlkampf gezielt anzusprechen. „Unsere Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler kennt die Probleme nicht nur junger Familien und älterer Menschen, sich in unserer Region eine gute Wohnung leisten zu können und wird diese Position auch im Juni beim Bundesparteitag in Dortmund einbringen“, führte Tim Grünberg aus.

Es komme darauf an, kommunalpolitische Initiativen mit der Förderung des Freistaats Bayern und neuen Impulsen auf Bundesebene zu nutzen, zeigte sich der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger überzeugt. Dabei müssen man auch neue Wege beschreiten, um Normalverdienern die Schaffung von Eigentum zu ermöglichen. Gerade im Hinblick auf die soziale Absicherung im Alter sei neben einer vernünftigen Rentenpolitik ein höherer Anteil von Wohnungseigentümern ein wichtiger Baustein, stimmte ihm Margitta Popp zu. Zum Abschluss des Treffens besprachen die Freilassinger Sozialdemokraten mit Roman Niederberger verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, mit dem sie den Bundestagswahlkampf in der Stadt aktiv gestalten wollen.

SPD Berchtesgadener Land, Roman Niederberger

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