Nachbar-Länderkampf geht an Laufen

Laufen gewinnt knappen "Länderkampf" gegen Oberndorf

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Hier sind Laufens Offensivakteure Fabian Kaserer (am Ball) und Luis Lederer in einer nicht allzu seltenen Vorwärtsbewegung in Richtung gegnerischem Tor des SK Oberndorf

Laufen (Salzach) - Laufen: Zu selten wird über Auftritte der „kleinsten Kicker“ der Amateurvereine berichtet. Dies muss geändert werden. Der SV Laufen lud am Freitagnachmittag den SK Oberndorf zu einem G-Junioren (U7)-Duell nach Laufen ein. Die Partie wendete sich von Minute zu Minute, wo schlussendlich der SV Laufen nach einer fulminanten Aufholjagd mit 7:6 als Sieger vom Platz gehen konnte.

Vor fast über 30 interessierten Zuschauern aus Laufen und Oberndorf, die für die kleinsten Kicker auf dem Platz an der Freilassinger Straße alles gaben, traf sich der SVL und der SK Oberndorf zu einem „Länderkampf“. Den Gästen aus der Nachbarstadt Oberndorf gelang es in einem Match, dass in drei Dritteln geteilt wurde, fulminante 1 ½ Drittel. Satt mit 5:0 lagen die Oberndorfer schon in Front. Doch dies sollte zu einem Sieg in Laufen nicht reichen, denn erst spät kamen die rotgekleideten Laufener richtig in Fahrt. Vorwiegend Fabian Kaserer. Laufens auffälligster Akteur konnte bis zum Schluss der Partie noch sechs Treffer für den SVL erzielen und sein Sturmkamerad Luis Lederer legte ebenfalls noch ein Tor drauf. Nachdem der SV Laufen nur noch ein Gegentor kassierte, konnte man glücklich mit 7:6 vom Platz gehen. Doch an diesem Freitagnachmittag waren alle Sieger: Die Spieler, Trainer und auch die Zuschauer, die begeistert bei der Sache waren.

Für die B-Junioren lief es im U17-Spitzenspiel gegen die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain nicht optimal. Gegen eine körperlich starke Mannschaft aus der Kurstadt musste man schon teilweise in den Zweikämpfen alles aufbieten, um den Ballbesitz der SG zu unterbrechen. Das äußerst taktisch geprägte Spiel zeigte wenig Fehler, denn keiner der beiden Topteams der Gruppe Ruperti 1 wollte so einen dem Gegner anbieten. Nachdem man sich im ersten Durchgang richtig bekämpfte und die Stärken und Schwächen auslotete, wurde es im zweiten Durchgang ein bisschen attraktiver und die Torszenen mehrten sich. Dabei konnte sich der Gast aus Bad Reichenhall mit zwei Treffern durch Dominik Haßlberger (58.) und Florian Kastrati in der Nachspielzeit knapp aber schlussendlich doch verdient durchsetzen. Damit hat die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain nun die allerbesten Chancen als Meister abzuschließen und den Aufstieg in die Kreisklasse zu feiern.

Schon am Donnerstag empfingen die D-Junioren des SV Laufen zu einem Nachholspiel aus der Hinrunde die SpVgg Pittenhart. Mit sehr viel Offensivdrang versuchten die Gastgeber des SV Laufen den Gästen früh den Schneid abzukaufen. Doch der SpVgg gelang es zeitweise schnell zurückzuschlagen und die Fehler der Hausherren eiskalt zu bestrafen. Durch die starke Offensive der U13 des SV Laufen hätte man aber durchaus schon hoch in der Halbzeit führen können, doch es blieb knapp. Das Halbzeitergebnis von 4:2 täuschte ein wenig über die Spielanteile hinweg. Auch im zweiten Durchgang musste man von Seiten des SVL vorne schon noch zweimal einnetzen, um den Heimdreier einzufahren. Pittenhart war nun ein bisschen mutiger und brachte Laufens Abwehr manchmal sauber in Bedrängnis. Schlussendlich aber reichten fünf Tore von Kapitän Lukas Schauer, der damit seine kleine Torkrise überwand und ein Treffer von Mittelfeldrackerer Andreas Kleinschwärzer zum 6:4 Sieg für den SV Laufen.

Ebenfalls ein Spitzenspiel trugen die E2-Junioren des SV Laufen unter der Woche aus. Sie reisten zum SBC Traunstein 2. Wie erwartet wurde es beim U10 Spitzenspiel der obersten Frühjahrsgruppe eine knappe Partie, in der sich der Hausherr des SBC hauchdünn mit 4:3 durchsetzte. Der SV Laufen allerdings hielt aufgrund des Torverhältnisses die Tabellenspitze punktgleich mit dem SBC.

Das letzte Gruppenspiel des Libellapokals wurde verschoben und nun in Laufen ausgetragen. Die F1-Jugend der Salzachstädter empfing dabei den ASV Piding 2. Sehr schwer kam der SV Laufen als Favorit in die Partie. Es wollte wenig gelingen und das Aluminium war an diesem Tag dem SVL auch nicht freundlich gesinnt. Der erste Durchgang ging klar an den ASV, die in dieser Phase immer wieder brandgefährlich vor das Laufener Tor kamen. Doch irgendwie wollte sich der SVL, der schon vor dem Spiel für die nächste Runde qualifiziert war, schadlos halten und holte im zweiten Durchgang eine andere Leistung aus dem Köcher. Mit deutlich mehr Torchancen und positionsgetreuem Spiel konnte der SVL schlussendlich sehr deutlich mit 12:4 einen Heimerfolg und damit sicher den Achtelfinaleinzug einfahren.

SV Laufen

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