Der Generationenbund hilft - schnell und unkompliziert

Jung hilft alt und alt hilft jung!

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Unterstützt durch den Generationenbund fand Familie Häusler-Leutgeb ihre Leihoma v.l. Marie-Luise Thierauf vom Generationenbund, Christine Leutgeb und Michael Häusler-Leutgeb mit Jonah und Liah-Marie und Wunschoma Frau Friedrich.

Ainring - Das Angebot des Generationenbundes hat geholfen, dass eine junge Mutter ihr unterbrochenes Studium trotz zweier kleiner Kinder wieder aufnehmen kann.

Familie Häusler-Leutgeb aus Feldkirchen stand vor einer Herausforderung. Christine Leutgeb wollte ihr Studium der Soziologie, das sie für ihre beiden kleinen Kinder unterbrochen hatte, zum Wintersemester wieder aufnehmen. Wäre da nicht das Problem der stundenweisen Betreuung ihrer eineinhalbjährigen Tochter und ihres dreijährigen Sohnes gewesen. Sie braucht die Betreuung nur für einen Tag in der Woche, weswegen eine Tagesmutter nicht in Frage kam. Die eigenen Eltern schieden aufgrund der großen räumlichen Distanz ebenfalls für die Betreuung aus. Annoncen und Aushänge führten nicht zum Erfolg. Die Suche zog sich in die Länge.

Doch da tat sich ein Lichtstreif am Horizont auf. Beim Amt für Familienförderung im Landratsamt Berchtesgadener Land wurde sie an den Generationenbund Berchtesgadener Land verwiesen. Und dann ging alles sehr schnell, wie Frau Leutgeb sagt. Ein Anruf bei Marie-Luise Thierauf setzte deren Vermittlungsroutine in Gang und noch am selben Tag hatte diese eine Leihoma parat. Frau Friedrich aus Piding, selbst erfahrene Oma, hatte sich vor einiger Zeit beim Generationenbund als Helferin zur Verfügung gestellt. Sie kommt nun bereits einmal in der Woche zu Besuch bei Familie Häusler-Leutgeb um die Kleinen kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Für Jonah und Liah-Marie ist sie bereits die Oma Kordula, aber Mama ist noch immer mit dabei.

Bis zum Herbst, wenn Frau Leutgeb ihr Studium wieder aufnimmt, sollen Kinder und Oma dann soviel Zutrauen zueinander haben, dass Mama auch für einen Nachmittag lang weggehen kann oder Papa und Mama einmal ohne Kinder z.B. Essen gehen können. Familie Häusler-Leutgeb ist sehr froh darüber, dass sich über den Generationenbund diese Lösung ergeben hat, denn so kann Frau Leutgeb beruhigt das Wintersemester an der Uni Salzburg angehen.

Der Generationenbund vermittelt aber nicht nur Kinderbetreuung. Die Hilfsangebote des Vereins entsprechen einer erweiterten Nachbarschaftshilfe. Das beinhaltet ein breites Spektrum. Es kann zum Beispiel Begleitung zum Arzt, zur Behörde oder zu Veranstaltungen sein, Grabpflege, Gespräche oder Spiele, Hilfe am Computer, Haustiere betreuen oder kleine handwerkliche Reparaturen. Jedes Mitglied kann Hilfe anbieten oder nachfragen. Die Hilfe ist nicht kostenlos. Pro Stunde bekommt der gemeinnützige Verein acht Euro, wovon sechs Euro an den Helfer gehen und zwei Euro beim Verein für die Verwaltungskosten verbleiben. Alle Mitglieder sind im Einsatz Haftpflicht-, Unfall- und Kfz-Vollkasko mit Rabattschutz versichert.

Der Generationenbund hat mittlerweile an die 450 Mitglieder. Ca. 230 Stunden Hilfe werden in diesem Rahmen monatlich geleistet. Der Verein ist im mittleren und nördlichen Landkreises Berchtesgadener Land tätig und wird vom Landratsamt und mehreren Firmen und Stiftungen sowie den Kommunen Ainring, Anger, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Freilassing, Laufen, Piding, Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Schneizlreuth unterstützt und gefördert. Außerdem arbeitet er mit den Seniorenbeauftragten dieser zehn Orte zusammen. Sein Motto „Miteinander –Füreinander“ hat schon in zahlreichen Fällen für Lösungen gesorgt, die anderweitig zu einem wesentlich höheren Aufwand geführt hätte oder gar nicht in Angriff hätten genommen werden können. Marie-Luise Thierauf und Ursula Hillebrand freuen sich über jeden Fall, in dem sie helfen können und stehen als Ansprechpartnerinnen unter den Nummern 08656-98 94 500 bzw. 0151-59 82 73 65 zur Verfügung.

Anna Thielen/Marie-Luise Thierauf

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