Ein Kantersieg ins Wochenendglück

Schönau stellt für Laufen keine Hürde dar

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Laufens Torschütze zum 5:1, Christian Höhn (links), freute sich gemeinsam mit Dominik Lindner über einen gelungenen Samstagnachmittag des SV Laufen

Laufen (Salzach) - Laufen: Der SV Laufen lieferte am Samstagnachmittag auf heimischen Rasen tabellengerecht ab. Mit 6:1 besiegte man die SG Schönau 2, die an diesem Fußballtag keine Hürde für das Spitzenteam von der Salzach darstellte. Tormaschine David Cienskowski gelang dabei sogar ein Dreierpack.

In der Anfangsphase versuchte sich die von Hermann Lindner trainierte Elf von der Salzach mit weiten Bällen in die Spitze zu den gefährlichen Stürmern. Phasenweise stellte sich dieses Mittel in der gesamten Spielzeit als brauchbare Variante dar. Die erste Torchance dann in der 6. Minute. Christian Höhn fing einen verunglückten Abschlag des Gästekeepers Christoph Maier ab und legte auf Helmuth Putzhammer. Dieser flankte in den Strafraum, wo David Cienskowski Maiers Fangsicherheit per Kopf erstmals prüfte, aber dabei erstmal scheiterte. Der Gast aus der Schönau spielte in der ersten Viertelstunde größtenteils in der eigenen Hälfte und versuchte mit einer massiven Defensivarbeit die Offensivversuche des SV Laufen zu unterbinden. Teilweise musste der SV Laufen handballartig um die Gefahrenzone herumspielen. Endlich, aus Sicht des SVL, kam in der 19. Minute ein Angreifer der Laufener entscheidend durch die Defensive. Gerhard Nafe erhielt vor der Strafraumgrenze das Leder, ließ zwei Verteidiger stehen und stach in den Strafraum hinein. Dort überwand Nafe schlussendlich Keeper Maier zum 1:0. Ein schneller Angriff aus der eigenen Verteidigung heraus sorgte in der 21. Minute für den zweiten Treffer. Fatos Krasniqi spielte auf der rechten Seite auf Christian Höhn. Höhn konnte nach ein paar Metern Sprint auf Nafe ablegen, der wiederum David Cienskowski bediente. Laufens Tormaschine schoss nach kurzer Drehung zum 2:0 ein. In den Folgeminuten war der Gast der SG Schönau schwer am Rudern, um schnelle weitere Tore des SV Laufen zu verhindern. Lediglich zaghafte Versuche in der Offensive mehr anzubieten, waren am Ende nicht effektiv zu Ende gespielt, so dass der SVL wenig Probleme hatte, diese Versuche schlussendlich im Keim zu ersticken. Aus dem völligen Nichts gelang der SG Schönau aber in der 37. Minute der unerwartete Anschlusstreffer. Nach einem diskussionswürdigen Freistoßpfiff schnappte sich Josef Wenig vor dem Strafraum das Leder zum Freistoß. Wenigs Schuss erwischte Laufens wenig geprüften Philipp Krois im Kasten völlig kalt – 2:1. Der Anschlusstreffer für die SG Schönau änderte allerdings wenig in der Spielanlage. Die SG stand tief, der SV Laufen machte das Spiel. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang der spielbestimmenden Mannschaft der nächste Treffer. Einen Eckball von Helmuth Putzhammer in Minute 45 erwischte Schönaus Michael Benischke im Strafraum mit der Hand –Elfmeter. Diesen verwandelte David Cienskowski souverän zum 3:1, zugleich der Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang änderte sich eigentlich nichts im Vergleich zu Hälfte eins. Laufen am Ball und voll im Spiel, Schönau kämpferisch vor dem eigenen Strafraum. Sofort nach Wiederbeginn aber die nächste gefährliche Gelegenheit für den Platzherren. Gerhard Nafe zog nach kurzer Drehung aus 20 Metern ab, reflexartig konnte Torwart Maier zur Ecke klären. Aus einer Angriffssituation des Gastes entstand der nächste Laufener Torjubel. Kapitän Florian Hollinger schnappte sich am eigenen Strafraum das Leder und trieb dieses druckvoll nach vorne. Nach links auf Helmuth Putzhammer abgelegt, erhielt Hollinger völlig frei im Fünfer das Leder zurück und köpfte locker zum 4:1 ein (51. Minute). Weitere Chancen für den SV Laufen kündigten sich an. In einer Gemeinschaftsaktion scheiterten Gerhard Nafe und Dominik Lindner in der 56. Minute am Schönauer Keeper. Zwei Minuten darauffolgend fasste sich der nach vorne mitgelaufene Linksverteidiger Maximilian Weber ein Herz und zog scharf an der Strafraumgrenze ab. Webers Schuss verfehlte den Schönauer Kasten nur knapp. Weitere Gelegenheiten konnte Keeper Maier teilweise sehenswert entschärfen und in dieser Phase sein Team vor weiteren Toren bewahren, wie beispielsweise in der 61. Minute als Dominik Lindner nach Vorlage von David Cienskowski aufs Tor hämmerte. Maier hechtete nach dem Ball und brachte diesen über die Torauslinie. In der Folge versuchte es der SV Laufen teilweise ein bisschen zu schön zu machen und packte die „feine Klinge“ aus, die aber nicht immer nach Wunsch des SV Laufen schnitt. Ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung SG-Tor. Und so war das 5:1 in der 69. Minute nur die logische Folge daraus. Gerhard Nafe gab dabei uneigennützig auf die rechte Außenbahn ab, wo der eingewechselte Maximilian Hanel scharf in die Mitte gab. Dort lief Christian Höhn in den Ball und netzte hart zum 5:1 ein. Ein Zusammenspiel der beiden Hollinger-Brüder in der 73. Minute wurde wiederum gefährlich. Kapitän Florian Hollinger schickte seinen Bruder Michael Hollinger in Richtung Tor los. Michael versuchte Torhüter Maier zu überlupfen, doch der Ball landete über dem Tor. Kurze Aufregung vor dem Tor des SV Laufen dann in der 79. Minute. Ludwig Moz zog scharf ab, das Leder knallte an den Pfosten und der Schütze mit dem ein wenig zu spät in den Schuss fliegenden Fatos Krasniqi hinein. Beide Akteure blieben erstmal auf dem Rasen liegen, konnten allerdings nach kurzer Behandlungspause das Spiel zu Ende bringen. In der 82. Minute erhöhte David Cienskowski sein Torkonto des Tages auf drei Treffer. In einen Eckball von Maximilian Hanel rauschte Cienskowski mit dem Kopf hinein – 6:1. Fast hätte es noch das siebte Mal hinter SG-Keeper Maier eingeschlagen. Ein Zuspiel von Maximilian Hanel knallte der ebenfalls eingewechselte Thomas Bauer in Richtung Kreuzeck. Torhüter Maier reagierte glänzend und kratzte das Leder aus dem Eck und bewahrte somit sein Team vor dem siebten Gegentor des Tages.

SV Laufen

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