Gemeinsame Informationsveranstaltung der AfD-Kreisverbände Berchtesgadener Land und Traunstein zum Thema Innere Sicherheit in Leobendorf abgehalten

Leobendorf bei Laufen - Die Kreisverbände der Alternative für Deutschland Berchtesgadener Land und Traunstein luden am 17.03.2017 zu einer Informa ...

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Laufen (Salzach) - Der Kreisvorsitzende BGL Roland Kapser begrüßte Gäste und Referenten und gab dem Direktkandidaten des Wahlkreises Hans-Jörg Müller das Wort.

Müller ist auch Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der AfD und verwies im Laufe seiner Ausführungen auf seine Eignung als Abgeordneter des ganzen deutschen Volkes hin. Er verfüge über Wirtschaftskompetenz, da er beruflich als Unternehmensberater international tätig sei. Seine umfangreichen Fremdsprachkenntnisse erleichterten ihm diese Tätigkeit. Der Ausgleich der verschiedenen Kräfte in einem Unternehme befähige ihn dazu, auch politisch ausgleichend zu wirken. Müller verwies darauf, dass die Wähler der AfD aus der Mitte der Gesellschaft kommend das liberal-konservative Bürgertum repräsentierten.

Dr. Hans Fellner - der frischgewählte Kreisvorsitzende der AfD Traunstein - leitete zum nächsten Redner über. Torsten Probst, 52-jähriger Berufssoldat im Range eines Oberstleutnants, referierte in freier Rede die Gefährdung der inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland. Diese sehe er aus vielen Gründen als nicht mehr gegeben an. Die Medien, Zeitungen und die öffentlich-rechtlichen Anstalten, hätten sich für den Multikulturalismus entschieden und würden die wirkliche Gefährdungslage verschweigen. Sie vermieden es Ross und Reiter zu nennen, damit „Populisten“ nicht weiteren Zulauf bekämen.

Die Kennzeichnung der „Zu-uns-Kommenden“ mit Begriffen wie Schutzsuchende, Migranten, Asylbewerber und dergleichen verwässere die unterschiedliche rechtliche Situation und verschleiere, dass in allen Fällen maximal von einem temporären Bleiberecht die Rede sein könne. Immer mehr werde Deutschland zu einem Land, in dem viele glauben, nur noch hinter vorgehaltener Hand ihre Meinung sagen zu dürfen. Mit Hilfe der Amadeo-Antonio-Stiftung, den Strafandrohungen gegen Facebook mit neuen Gesetzesinitiativen durch den Justizminister Heiko Maas werde ein Klima der Zensur erzeugt.

Sprachlich würde auch durch die Sprachregelungen des Genderismus das Benennen der Wirklichkeit erschwert, das Recht auf Meinungsfreiheit ausgehöhlt. Der Gender Mainstream säge an den Grundlagen der Gesellschaft, in dem sie die Frühsexualisierung der Kinder durch das Lernziel „Sexuelle Vielfalt“ vorantreibe. Diese Bestrebungen hätten auch in Bayerns Lehrpläne Eingang gefunden.

Während ehemalige Verfassungsrechtler wie Udo di Fabio der Bundeskanzlerin bescheinigten, die Verfassung zu brechen, bleibe der Kontrollverlust über die vielen Migranten ein permanentes Sicherheitsrisiko, wie sich täglich durch die Nachrichten bewahrheite. Torsten Probst forderte eine grundlegende Änderung dieser Politik, die sich gegen den Ansturm von vielen Millionen aus Afrika rechtzeitig wappnen müsse. Im Anschluss an diesen Vortrag fand eine lebhafte Diskussion statt.

Pressemitteilung der AfD, Kreisverband Berchtesgadener Land, vom 19.03.2017

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