Wohnungsbau Ruptertiwinkel eG zu Gast bei der CSU Ainring

„Moderner und preisgünstiger Wohnraum“

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Ainring - Auf Einladung des CSU Ortsvorsitzenden Sven Kluba war beim monatlichen Stammtisch der CSU „60 Minuten Politik“ im März die Wohnungsbau Ruptertiwinkel eG mit dem Geschäftsführer Josef Hölzl zu Gast. Die Wohnbaugenossenschaft mit seinen ca. 1.200 Mitgliedern hat rund 850 Wohnungen zur Verfügung. Neubautätigkeiten am Raiffeisenplatz in Mitterfelden gehen planmäßig voran.

„Die Bereitstellung und Schaffung von Wohnraum in der Gemeinde Ainring und dem ganzen Landkreis ist eine der großen Zukunftsaufgaben für uns“, leitete CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba in den monatlichen CSU Stammtisch ein. Josef Hölzl kann dieser großen Herausforderung nur zustimmen. Die Wohnungsbau Ruptertiwinkel eG will ein verlässlicher Partner für bezahlbaren Wohnraum sein. Von 12 Wohneinheiten nach der Gründung im Jahre 1949 verfügt die Genossenschaft heute über rund 850 Wohnungen. Diese teilen sich auf 600 in Freilassing, 200 in Ainring und 50 in Saaldorf-Surheim auf. Diese 850 Einheiten entsprechen rund 50.000 m² an Wohnfläche mit einem Kalt-Mietpreis von 5,00 – 5,50 € für Altbau und 7,00 – 7,50 € für Neubau.

Um dem angesprochenen fehlenden Wohnraum entgegen zu wirken investiert die Wohnungsbaugenossenschaft 4-5 Millionen in den Neubau und die Modernisierung der bestehenden Anlagen. Somit werden pro Jahr 15-20 Wohnungen neu geschaffen. Um bezahlbaren Wohnraum jedoch ausreichend zu schaffen sind bezahlbare Grundstück notwen-dig. Hier ist die Wohnungsbaugenossenschaft, wie so viele andere auch, auf der Suche.

Sven Kluba fragt nach, wie der aktuelle Stand der Baumaßnahmen am Raiffeisenplatz in Mitterfelden ist. Herr Hölzl erläutert, dass der Terminplan für die Neugestaltung steht und das erste Gebäude im Mai bezogen werden kann. Schritt für Schritt werden die weitern Gebäude abgerissen und neu gebaut. Vor allem die extremen Vorschriften im Bereich des Lärmschutz an der Bahnstrecke manchen die Verwirklichung der neuen Gebäude am Raiffeisenplatz schwierig. Bürgermeister Hans Eschlberger ergänzt, dass durch den Wegfall des Bahnbonus die Richtwerte für den Lärmschutz deutlich erhöht worden sind. Dies sei aus seiner Sicht nicht verständlich, da es sich ja um reine theoretische Werte handelt aufgrund derer aufwändige Lärmschutzmaßnahmen gefordert werden, die das Bauen unangemessen verteuern.

Weiter betonte der 1. Bürgermeister, dass die Wohnungsbaugenossenschaft seit Generationen ein zuverlässiger und starker Faktor für das Angebot von bezahlbarem Wohnraum in der Gemeinde sei. Ausdrücklich würdigte er auch die intensiven Bemühungen, barrierefreies Wohnen in allen Lebensphasen zu ermöglichen. Josef Hölzl bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde und wies vor allem auf die Fernwärmeversorgung in Mitterfelden als hervorragende Grundlage für den Wohnungsbau hin. Dem schonenden Umgang mit Grund und Boden begegnet die Wohnungsbaugenossenschaft auch mit Nachverdichtung im Innenbereich. Aufstockungen von Gebäuden stehen jedoch oft die Abstandsflächenregelungen im Weg. Außerdem ist die von den Gemeinden erlassenen Stellplatzsatzungen immer wieder ein Grund warum Gebäude nicht oder nur sehr kostenintensiv verwirklicht werden können. Hier sind die Kommunen gefragt sich diesem Thema anzunehmen, so Josef Hölzl.

„Die Schaffung von Wohnraum ist in den nächsten Jahren weiterhin eine der großen Herausforderungen für uns alle. Mit der Wohnungsbau Ruptertiwinkel eG haben wir einen Partner um der Wohnraumknappheit entgegen zu steuern“, so Sven Kluba. Abschließend dankte der CSU Chef Herrn Josef Hölzl für die interessante Diskussion und den Einblick in die Arbeit der Wohnungsbaugenossenschaft.

CSU Ainring / Sven Kluba

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