Salzburger FPÖ-Politiker halten gemeinsam Vorträge mit AfD-Funktionären in Bischofswiesen

Inhaltlich sind die österreichische FPÖ und die deutsche AfD bereits bei vielen Themen einer Meinung.

+
Hans Jörg Müller (AfD)

Bischofswiesen - Sei es die dilletantische Zuwanderungspolitik der Bundesregierung und deren desaströse Folgen für ganz Europa, seien es die milliardenschweren und sinnlosen Rettungsversuche für Griechenland: beide Parteien ziehen zum Wohl Europas an einem Strang. Jetzt trafen sich erneut Salzburger und bayerische Politiker in Bischofswiesen im Gasthof Brenner Bräu und vertieften ihre Zusammenarbeit.

Am vergangenen Dienstagabend war es soweit. In Bischofswiesen hielten der Landesparteisekretär der Salzburger FPÖ, Dr. Andreas Hochwimmer, und der Direktkandidat für den deutschen Bundestag des AfD-Kreisverbandes Berchtesgadener Land, Hans-Jörg Müller, gemeinsam Vorträge zu den Themen Wahlkampf, Zuwanderung und Eurorettung. Im Mittelpunkt standen ein starkes Wir-Gefühl beider Parteien und eine noch bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Nach einleitenden Worten des Kreisvorsitzenden Roland Kapser und der Begrüßung der österreichischen Gäste und des zahlreich anwesenden Publikums hielt Dr. Hochwimmer einem Impulsvortrag.

Hochwimmer machte den Anwesenden deutlich, dass die AfD in Deutschland erst am Anfang stehe. Die FPÖ habe sich von einer Kleinpartei zur nach sämtlichen Umfragen bundesweit inzwischen mit Abstand stärksten Partei hochgearbeitet und werde nach den nächsten Nationalratswahlen auch den Anspruch auf den Bundeskanzler stellen. Nachdem die FPÖ Jahrzehnte lang ausgegrenzt worden sei, führe an ihr inzwischen kein Weg mehr vorbei. Den Erfolg der FPÖ begründete er vor allem damit, dass die anderen Parteien sich mehr mit dem eigenen Machterhalt als mit den Wünschen und Ängsten der Bürger befassen. Hochwimmer sieht in der AfD die Partei der Zukunft und des Umbruchs in Deutschland, die zeige, dass eine Volkspartei sowohl die Interessen des eigenen Volkes als auch europäische Belange vertreten könne.

Im Anschluss an Andreas Hochwimmers Ausführungen zeigte Hans-Jörg Müller den Zuhörern auf, wie durch etablierte Politiker bis in die europäische Spitzenpolitik Europa an den Rand des Abgrunds geführt werde. Das Steuergeld arbeitender Menschen werde in die Subventionierung von maroden Banken und von Staaten wie Griechenland gepumpt, die im Euroraum nicht konkurrenzfähig seien. Und im Land selbst würden Steuergelder nicht etwa für den Bau und Erhalt von Verkehrswegen, Kindergärten und Schulen eingesetzt. Es würden statt dessen Rücklagen für Migranten gebildet, die sich zu einem Großteil nicht integrieren ließen, die die europäische Kultur ablehnten und die häufig aus rein wirtschaftlichen Gründen migriert seien. Zu allem Überfluss seien Millionen dieser Menschen mit Wissen und Wollen der regierenden Politiker ins Land geholt worden. Sie erhielten nicht nur notwendige Sachleistungen, sondern auch lebenslang Bargeld auf Hartz-IV-Niveau, wovon viele Rentner mit 40 Beitragsjahren nur träumen könnten.

Müller, der als AfD-Direktkandidat für die Landkreise Berchtesgadender Land und Traunstein aufgestellt ist, enrtete für seine Ausführungen großen Applaus. Für ihn war besonders wichtig, dass die Grenzen wieder gesichert werden, dass jahrhundertealte Kultur erhalten bleibt und deutsche Steuergelder in erster Linie auch allen Steuern zahlenden Menschen in Deutschland zu Gute kommen, ubabhängig von ihrer Herkunft. Er verwies darauf, auch die liberalen Amerikaner hätten mit der Wahl von Donald Trump gezeigt, dass sie trotz ihrer Größe gegen illegale Einwanderung und Steuerverschwendung seien.

Abschließend lehnte er den aktuellen Vorstoß der SPD, auch Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit das Wahlrecht zuzugestehen, vehement ab. Dadurch könnten Menschen, die erst kurz hier leben, bereits Einfluss auf die deutsche Politik nehmen und Bürger anderer europäischer Staaten gezielt vor der Wahl anreisen, um ihre Stimme abzugeben. Im Anschluss an die Vorträge wurde lebhaft diskutiert. Die Politiker vereinbarten - auch wegen der großen positiven Resonanz - weitere gemeinsame Veranstaltungen.

Pressemitteilung der AfD, Kreisverband Berchtesgadener Land, vom 17.02.2017

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser