SPD Piding nimmt Fahrt für 2017 auf

Über Wohnen, Bahnhof, Feuerwehr diskutiert; Neumitglied im Ortsverein begrüßt

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Matthias Pinkert (links) wird vom Ortsvorsitzenden Dieter Schaefer in der SPD Piding begrüßt

Piding - Neugestaltung des Bahnhofs, eine zügige Entscheidung über das neue Feuerwehrhaus, bezahlbarer Wohnraum und eine nachhaltige Ortsentwicklung: bei diesen Themen will die SPD Piding 2017 vorankommen. Bei dem ersten Treffen im neuen Jahr stellte der Ortsverein die Weichen für das Jahr der Bundestagswahl, in dem man kommunale und überörtliche Themen im Interesse der Bürger miteinander verknüpfen will.

Nach der Begrüßung der Mitglieder in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Vereine hatte der Ortsvorsitzende Dieter Schaefer beim Mitgliedertreffen zunächst eine angenehme Pflicht zu erfüllen: er begrüßte Matthias Pinkert offiziell als neues Mitglied in der SPD Piding. Bereits 2014 hatte Matthias Pinkert auf der SPD-Gemeinderatsliste kandidiert und sich jetzt dazu entschlossen Mitglied zu werden: „Angesichts von Trump, Brexit und den Leuten mit den einfachen Lösungen in unserem eigenen Land ist es höchste Zeit, Farbe zu bekennen“, machte er seine Motivation deutlich.

Anschließend diskutierten die Ortsvereinsmitglieder mit den beiden SPD-Gemeinderäten Helmut Grünäugl und Markus Schlindwein über die kommunalpolitischen Schwerpunkte für 2017. „Mit dem Besuch unserer Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler am Pidinger Bahnhof haben wir schon im alten Jahr Dampf gemacht für eine neue Gestaltung des Bahnhofsumfelds: mit ausreichend Parkplätzen, durchgehend barrierefreier Gestaltung, modernen neuen Radständern und einer hellen Beleuchtung“, erinnerte Dieter Schaefer. Auch bei den Bushaltestellen in der Gemeinde wolle man am Ball bleiben, ergänzte der Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion Helmut Grünäugl: „Barrierefreiheit in öffentlichen Verkehrsmitteln ist kein Luxus, sondern eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft“, zeigte er sich überzeugt.

Ebenfalls vorankommen wollen die Pidinger Sozialdemokraten bei dem „Dauerbrenner“ neues Feuerwehrhaus. „Bei unserem Besuch bei der FFW haben wir uns selbst von der Dringlichkeit überzeugen können; deswegen werden wir hier weiter gemeinsam für eine zügige Entscheidung eintreten“, meinte Markus Schlindwein. Wie bei anderen Themen sei auch hier die geringe Zahl an Flächen, die in Piding im Eigentum der Gemeinde stehen, ein großes Hindernis. Mittel- und langfristig brauche man eine nachhaltige Ortsentwicklung, bei der die Gemeinde eine aktivere Rolle spielt und genügend Grundstücke für öffentliche Aufgaben vorhält, waren sich die Ortsvereinsmitglieder einig.

Eine Verbindung zur Landes- und Bundespolitik sah hier der SPD-Kreisvorsitzende und Kreisrat Roman Niederberger. Um auch in Piding auf Dauer für genügend guten und bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, müsse man auf allen politischen Ebenen die richtigen Entscheidungen treffen. Eine bessere Förderung und einfachere Gründung von Wohnbaugenossenschaften könne auch für Menschen mit niedrigerem Einkommen den Weg in die sichere eigene Wohnung ebnen. „Das Thema Wohnen muss im Bundeswahlprogramm eine zentrale Rolle einnehmen – auch mit einer Neubelebung des sozialen Wohnungsbaus mit innovativen Ideen“, zeigte sich auch Dieter Schaefer überzeugt. Auf Ortsebene brauche man allerdings dann auch die notwendige Offenheit gegenüber solchen Modellen.

Zum Schluss des Treffens kündigte Dieter Schaefer die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen an, in deren Rahmen sich die SPD Piding dann intensiv mit der bevorstehenden Bundestagswahl auseinandersetzen will.

SPD Piding, Roman Niederberger

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