Einsatzbereitschaft und Schutz des Lebens unserer Soldaten müssen im Vordergrund stehen

Verteidigungsministerin setzt falsche Prioritäten

Bad Reichenhall - „Die Verteidigungsministerin sollte ihre Prioritäten überdenken“, kritisiert FDP-Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender Alexander Reich die geplanten Workshops zu sexueller Vielfalt in der Bundeswehr.

„Die Soldatinnen und Soldaten an den beiden Standorten unseres Landkreises sind sehr einsatzerfahren und wünschen sich mit Sicherheit, dass die Ministerin die akuten Ausrüs-tungsprobleme der Bundeswehr mit dem gleichen Enthusiasmus angehen würde. Die Bundeswehr ächzt unter größten materiellen und personellen Engpässen: Die Einsätze werden immer brisanter, die Ausrüstung, die das Leben unserer Soldatinnen und Solda-ten schützen soll, hält aber nicht mit. Es fehlt an Schutzwesten, Nachtsichtgeräten, Muni-tion und Großgeräten“, weiß Reich und bekräftigt dies wie folgt:

„Laut des Berichts zur materiellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sind zum Beispiel von den Hubschrauber-Typen NH90 und TIGER nicht einmal 25% einsatzfähig. Für den Ausbildungs- und Grundbetrieb sind oft zu wenige Geräte vorhanden: Piloten erreichen deshalb nicht die für den Erhalt der Fluglizenz notwendigen Flugstunden; im Lauf des Jahres werden deshalb 150 Soldaten ihre Fluglizenz verlieren“, verweist Bundestagskan-didat Reich auf die Berichte des Generalinspekteurs der Bundeswehr und des Wehrbeauf-tragten des Deutschen Bundestages.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass auch bei der Bundeswehr niemand auf Grund seiner sexuellen Orientierung benachteiligt oder anders diskriminiert werden darf. Verteidi-gungsministerin von der Leyen setzt mit den Workshops dennoch eigenartige Prioritäten. Einsatzbereitschaft und vor allem der bestmögliche Schutz für das Leben unserer Solda-tinnen und Soldaten müssen im Vordergrund stehen“, so Reich abschließend.

Pressemitteilung FDP Berchtesgadener Land

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