Hidden champion in Marktschellenberg

SPD zu Besuch bei Firma PSM Protech

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Gemeinsam im Gespräch über Innovation und wirtschaftliche Entwicklungen (von links nach rechts): Dr. Bärbel Kofler, MdB, Dr. Carola Reimann, MdB, Irene Wagner (Geschäftsführerin psm protech), Roman Niederberger (SPD-Kreisvorsitzender, Kreisrat)

Marktschellenberg - Bei einem gemeinsamen Besuch bei der Firma PSM Protech in Marktschellenberg informierten sich die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler und ihre Kollegin, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Carola Reimann über Herausforderung und Innovationspläne der mittelständischen Technologiefirma.

Nicht jeder rechnet damit, in Marktschellenberg ein hochmodernes und weltweit erfolgreiches produzierendes Unternehmen mit über 130 Beschäftigten anzutreffen. Bei einem gemeinsamen Betriebsbesuch überzeugten sich vor kurzem die heimische SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Carola Reimann davon, dass die Firma psm protech zu den sogenannten „hidden champions“, also den oft übersehenen Vorreitern der mittelständischen Unternehmen zählt.

Begrüßt und durch den Betrieb geführt wurden die beiden Bundestagsabgeordneten, die von dem SPD-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Roman Niederberger begleitet wurden, durch die Firmenchefin Irene Wagner, die auch den Regionalausschuss Berchtesgadener Land der Industrie- und Handelskammer leitet. Sie stellte zunächst die technischen Schwerpunkte ihres Unternehmens dar und berichtete über die Entwicklung, die der Betrieb seit der Übernahme im Jahre 2010 genommen hat.

Dazu gehört für Irene Wagner eine klare internationale Ausrichtung: „Wir wollen uns als Unternehmen nicht mit anderen Betrieben in der Region vergleichen, sondern müssen im weltweiten Wettbewerb sowohl von der Qualität als auch vom Preis her bestehen“, machte die Firmenchefin deutlich. Das internationale Engagement und die Übernahme des ungarischen Tochterunternehmens mit über 90 Beschäftigten habe die Arbeitsplätze in Marktschellenberg nicht gefährdet, sondern sie sicherer gemacht. Um diesem Anspruch noch besser gerecht zu werden, habe man sich mit der Firmengruppe Kern-Liebers einen neuen Partner mit knapp 7.000 Mitarbeitern weltweit gesucht.

Von Carola Reimann auf ihre Erfahrungen als Führungskraft in einem großen Automobilkonzern im Vergleich zur Aufgabe als Chefin einer mittelständischen Firma angesprochen, stellte Frau Wagner fest, dass es in den großen Konzernen für Frauen nach wie vor ein oberes Limit, die sogenannte Glasdecke gäbe. Deswegen unterstütze sie auch die Einführung einer Quote für Aufsichtsräte. Ein kleineres Unternehmen müsse deutlich wendiger und schneller als die große Konkurrenz sein; deswegen sei Innovation oft auch im Mittelstand zu Hause.

Aufgrund der weltweiten Vernetzung bekannte sich Irene Wagner auch klar zu Freihandels-abkommen der Europäischen Union. Gerade für kleinere Betriebe sei dies der einzige Weg, sich rechtlich abgesichert und mit fairen Bedingungen im Wettbewerb zu behaupten. Für sie persönlich sei die Verantwortung vor Ort ein entscheidender Faktor. Deswegen engagiere sich die psm protech nicht nur sehr stark in der Ausbildung, sondern biete für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulungen und Trainings an, um sich beständig weiter zu entwickeln. Zum Abschluss des Besuchs überreichte Irene Wagner ihren Gästen von der SPD als kleines Geschenk einen von den Auszubildenden der Firma selbst designten und hergestellten Schlüsselanhänger.

SPD Berchtesgadener Land, Roman Niederberger

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