Landrat Grabner bei CSU-Versammlung

„Thema Wasserkraft noch nicht ad acta“

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CSU-Ortsvorsitzender Bernhard Salomon (von links) mit Landrat Georg Grabner und Bürgermeister Hans Feil

Laufen (Salzach) - Laufen. Bei der Aufstellungsversammlung des CSU-Ortsverbands (wir berichteten) war auch Landrat Georg Grabner dabei. Er informierte über verschiedene Projekte im Landkreis und ging auf Fragen speziell zu Laufen ein. Er gratulierte den Gewählten und bedankte sich für das Engagement von Bürgermeister Hans Feil und des Ortsvorsitzenden Bernhard Salomon.

„Bei allem Natur- und Landschaftsschutz darf der Mensch nicht auf der Strecke bleiben“, betonte er bei der Diskussion um eine neue Brücke über die Salzach. Ein Standort in Höhe von Freilassing findet bekanntlich keine Gegenliebe in Laufen. Von österreichischer Seite habe es bisher keine abschließende Meinung gegeben, und auch hierzulande gebe es gegensätzliche Argumentationen. Das gilt auch zum Thema Wasserkraft, zu dem der Landrat befragt wurde. „Während die Österreicher im Süden kräftig ausbauen, sollen wir daran gehindert werden“, wunderte sich Grabner. Er habe die Idee noch keineswegs ad acta gelegt, auch wenn eine baldige Realisierung derzeit nicht in Aussicht stehe. Auch Gutachter widersprechen sich, so Grabner.

Zum Thema Ortsumfahrung meinte er, der Stand sei unumkehrbar. Er bedankte sich bei Hans Feil, der standhaft geblieben sei, auch wenn er oft sehr angegriffen wurde. Dann tröstete der Landrat ungeduldige Besucher, dass es auch zum Beispiel in Teisendorf Jahrzehnte gedauert habe, bis die Umfahrung Wirklichkeit wurde.

Insgesamt sah Grabner die Stadt Laufen auf einem guten Weg. Die Wirtschaftskraft sei gestiegen und immer mehr Familien zögen hierher. Dabei erwähnte Grabner auch das Gymnasium Laufen, dessen Sanierung und teilweiser Neubau teuer, aber notwendig geworden sei. Der Landkreis als Träger habe hier viel investiert.

Natürlich kam auch ein weiterer Neubau zur Sprache: Das Landratsamt, das ja bekanntlich ursprünglich umgebaut und saniert werden sollte, nun aber neu entstehen soll (wir berichteten). Trotzdem gab es an diesem Abend auch Kopfschütteln, das der Landrat mit seinen genauen Zahlen entkräften konnte. „Ich persönlich habe gar nichts mehr davon – ich bin dann im Ruhestand“ erklärte er und wies auf bösartige Kommentare in den sozialen Netzwerken hin. Dass er sich persönlich hier ein Denkmal setze wolle, sei absurd.

CSU Laufen/Leobendorf

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