Katja Ilnizki und Markus Gollinger berichten über die Arbeit des Radiosenders

Bayernwelle SüdOst zu Gast beim CSU Stammtisch

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Bürgerstammtisch der CSU Ainring "60 Minuten Politik"

Ainring - Beim monatlichen Stammtisch der CSU Ainring „60 Minuten Politik“ konnte Ortsvorsitzender Sven Kluba Katja Ilnizki als Redaktionsleiterin und Markus Gollinger für die Redaktion und Mode-ration beim monatlichen CSU Bürgerstammtisch begrüßen. Neben Nachrichten, Musik und Unter-haltung informiert der Radiosender vor allem über regionale Themen und Veranstaltungen. „Die-se regionalen Medien sind ein fester Bestandteil des täglichen Lebens im Berchtesgadener Land und ich freue mich deshalb sehr, dass die Redaktion von Bayernwelle SüdOst bei unserem Bürger-stammtisch zu Gast ist“, so Sven Kluba.

Der Radiosender Bayernwelle SüdOst wurde 2009 aus den beiden Sendern Untersberg live und Radio Chiemgau gegründet. Die offizielle Bezeichnung ist Radio Berchtesgadener Land & Chiemgau GmbH und umfasst ein Sendegebiet von 280.000 Menschen. In Zeiten der neuen Medien wie dem Internet aber auch dem normalen Fernsehprogramm ist es als Radiosender schwierig seine Marktposition zu halten. Dies ist für kleine Radiosender vor allem mit der Ausstrahlung von regionalen Themen und Nachrichten die Chance sich gegen die großen Rundfunkanstalten zu behaupten. Auch der bayerische Dialekt ist ein wichtiger Bestandteil für den Wiedererkennungswert eines Regionalsenders.

„Radio transportiert Bilder in den Kopf und soll wie ein gutes Buch sein“, so Markus Gollinger der schon seit rund 20 Jahren beim Regionalsender in Freilassing ist. „Das Hören von Radio regt einfach die Phantasie an“, so der stellvertretende Ortsvorsitzende Herbert Fendt. Die große Herausforderung ist, alle wichtigen Informationen der Region, Nachrichten, Wetter, Ver-kehr und auch noch das Lieblingslied in 18 Minuten Sendeprogramm zu packen. Diese 18 Minuten sind die durchschnittliche zusammenhängende Verweildauer eines Zuhörers am Radio. Dies stellt eine tägliche Herausforderung dar, so Katja Ilnizki.

Auf die Rundfunkanalysen ging Herbert Fendt in seiner Frage ein. „Sind diese nicht höchst umstrit-ten? Was bringen diese Analysen der Bayernwelle SüdOst?“ Katja Ilnizki erklärt, dass die Ergebnisse der Rundfunkanalysen mit entscheidend für kleine Radiosender sind, Sponsoren und Werbung zu finden bzw. zu halten. Je mehr Leute bei den Befragungen am Telefon die Regionalsender nennen, desto mehr Marktanteil wird fiktiv errechnet und es steigt die Attraktivität für Werbeträger. Und ohne diese Einnahmen gibt es kein Regionalradio. Da im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Radio-anstalten die Bayernwelle SüdOst kein Geld aus den Rundfunkgebühren der Bürger erhält, muss der Regionalsender seine finanziellen Mittel ausschließlich durch Werbung und Sponsoring organi-sieren.

Abschließend bedankte sich CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba bei Katja Ilnizki und Markus Gollinger für die Tiefen Einblicke in die Aufgaben und das Wirken der Bayernwelle SüdOst. „Wir hoffen wei-terhin auf eine gute Zusammenarbeit und vielen tollen Berichten aus der Gemeinde Ainring.“ Bür-germeister Hans Eschlberger versprach, die Vertreter der Bayernwelle auch künftig immer einzula-den, wenn es Veranstaltungen und Eröffnungen im Gemeindebereich gibt.

CSU Ainring / Sven Kluba

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