Ängste vor Verdichtung mit guter Information und Beteiligung abbauen

SPD-Landtagskandidatin Susanne Aigner informierte sich in Piding über Wohnbauthemen

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Beim Ortstermin in der Lindenstraße (von links nach rechts): Matthias Pinkert, Helmut Grünäugl (Gemeinderat), Karin Wieseler, Susanne Aigner (Landtagskandidatin), Dieter Schaefer (Ortsvorsitzender SPD Piding)

Piding - Gutes und bezahlbares Wohnen bleibt ein Dauerthema für die heimische SPD. Bei einem Besuch in Piding hat sich die Landtagskandidatin Susanne Aigner nun mit Vertretern des dortigen SPD-Ortsvereins über die Pläne des Wohnbauwerks im Bereich Ahorn-/Auen-/Lindenstraße informiert.

Entstehen soll auf dem Grundstück im Rahmen einer Nachverdichtung unter anderem eine neue Wohnanlage mit 15 barrierefreien 2- bis 4-Zimmer-Mietwohnungen, die zwischen 56 und 92 Quadratmeter groß werden sollen; auch eine Tiefgarage ist vorgesehen. Zwischenzeitlich wurden bereits Bäume auf dem Grundstück gefällt, um die Baumaßnahmen anpacken zu können. „Die Sorgen der derzeitigen Mieter aufgrund der verdichteten Bebauung und vor möglichen Mietsteigerungen sind verständlich. Es ist Aufgabe der Politik und des Wohnbauwerks, diese mit klaren und verständlichen Informationen und guten Beteiligungsmöglichkeiten aufzugreifen“, machte der SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl deutlich.

Der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer erinnerte daran, dass der Ortsverein Piding bereits im Bundestagswahlkampf gemeinsam mit der heimischen Abgeordneten Dr. Bärbel Kofler das Gespräch mit den Anwohnern bei der Aktion „Unterwegs und Mittendrin“ gesucht hatte. „Nachdem wir als SPD Piding immer wieder für zusätzlichen geförderten und barrierefreien Wohnraum eingetreten sind, müssen wir selbstverständlich auch die entsprechenden Maßnahmen gut begleiten“.

Susanne Aigner sah auch im ländlichen Bereich in Nachverdichtungen mit Augenmaß und neuen Ideen Chancen für mehr Wohnraum, ohne weitere Flächen opfern zu müssen. „Die Überbauung von Parkplätzen neben dem EDEKA-Markt in Piding zeigt, dass sich attraktiver Wohnraum mit neuen Konzepten auch auf vielleicht ungewöhnlichen Flächen schaffen lässt“, stellte sie fest. Der Freistaat Bayern müsse endlich mit der Gründung einer staatlichen Wohnbaugesellschaft ernst machen und diese auch mit genügend Mitteln ausstatten, damit nicht nur für sozial Schwache, sondern für breite Schichten der Bevölkerung gute und bezahlbare Wohnungen erhalten und geschaffen werden, so die Landtagskandidatin.

Auf die aktuelle Diskussion über die Reform der Grundsteuer kam zum Abschluss des Treffens noch der Kreisrat und SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger zu sprechen. „Bei der vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen Reform darf der Staat keinesfalls selbst zum Miettreiber werden. Deswegen brauchen wir neue Regeln mit Augenmaß, die Mieter und Eigentümer von selbstgenutztem Wohnraum nicht zusätzlich belasten“, war er sich mit den Pidinger Sozialdemokraten einig.

SPD Piding, Roman Niederberger

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