Kunstrasenplatz in Ainring?

CSU Ainring besucht Kunstrasenplatz in Freilassing

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Foto v.l.: Joachim Schmitz, Franz Krittian, Boris Tempelin, Franz Eder, Ernst Peter, Hans Eschlberger (Bürgermeister Ainring), Josef Flatscher (Bürgermeister Freilassing), Gernot Althammer, Sven Kluba (CSU Ortsvorsitzender), Herbert Fendt, Martin Reiter, Martin Unterrainer, Edith Höglauer und Severin Bauernschmid

Ainring - Unter dem Motto „CSU in Aktion“ hat der Ortsverband der CSU Ainring zusammen mit der CSU Freilassing den Kunstrasenplatz am Badylon besucht. Nach dem Hochwasser im Sommer 2013 musste die Stadt Freilassing einen neunen Belag für den zerstörten Allwetterplatz aufbringen. In Abstimmung mit den Vereinen wurde die Qualität und Dauerhaftigkeit des Kunstrasens festgelegt.

CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba konnte neben Bürgermeister Hans Eschlberger auch den Bürgermeister der Stadt Freilassing Josef Flatscher auf dem „Grünen Rasen“ begrüßen. Als verantwortlicher Mitarbeiter der Stadt Freilassing ging Boris Tempelin auf die Details des neuen Kunstrasenplatzes in Freilassing ein. Der Platz ist hat die Abmessung von 90 x 60 m und ist mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Nach dem Hochwasser 2013 musste der gesamte Rasenbelag des für rund 370.000 € teuren Kunstrasenplatzes entsorgt und neu aufgebracht werden. Dies war mit Kosten in Höhe von 200.000 € verbunden. „In Abstimmung mit den Vereinen wurde der Hersteller sowie die Qualität des Platzes festgelegt“, so Josef Flatscher. Auch die gelbe Linienfarbe wurde mit den Vereinen besprochen. Sobald nämlich etwas Schnee liegt sind diese Spielfeldmarkierungen noch gut zu sehen.

Extrem wichtig sei die Pflege und der Unterhalt des künstlichen Grün. Das vorhandene grüne Granulat wird mit einer eigens angeschafften Maschine regelmäßig gesäubert. Dies ist notwendig um die Verschmutzung durch Mensch und Natur zu entfernen und um eine einwandfreie Bespielbarkeit und Dauerhaftigkeit der Rasenfläche zu gewährleisten. In den Monaten November bis April ist die Anlage fast rund um die Uhr ausgelastet. In der restlichen Zeit des Jahres wird der Platz vor allem zu Trainingszwecken und als Ausweichplatz bei schlechter Witterung genutzt. Auch die Schulen nutzen den Platz in einem erheblichen Maße, so Boris Tempelin.

Edith Höglauer fragt, welche Unterhaltskosten für den Platz anfallen und ob durch Vermietung der Anlage auch wieder Geld erwirtschaftet wird. Der Unterhalt der gesamten Fußballanlage am Badylon inklusive Naturrasenplätzen beläuft sich auf rund 100.000 € im Jahr. Aufgrund des Hochwassers 2013 wird der Kunstrasenplatz im Moment pro Spiel für 90 € vermietet. Natürlich haben die Freilassinger Vereine Vorrang, jedoch wird bei Leerzeiten der Platz auch an Vereine außerhalb der Stadt vermietet. Wenn der Badylon-Neubau mit den Umkleiden und Duschen fertigt ist, wird sicher im Stadtrat über eine Gebührenanpassung gesprochen werden müssen, so Josef Flatscher. Neben dem eingezäunten Sportrasen befindet sich auch ein allgemein zugänglicher Allwetterplatz der frei zugänglich ist und auch sehr guten Anklang findet.

Gernot Althammer merkt in diesem Zusammenhang an, dass die ganze Anlage in Freilassing voll ausgelastet ist. An diesem Beispiel sieht man, dass der FC Hammerau mit seinen 18 Mannschaften im Spielbetrieb voll an der Kapazitätsgrenze ist bzw. der Spielbetrieb schon eingeschränkt werden muss. Aus diesem Grund hat sich die CSU Ainring auch ein Bild vor Ort gemacht, um sich über die Vorteile und Herausforderungen einer solchen Anlage zu informieren, so Sven Kluba. Hans Eschlberger und Sven Kluba dankten der CSU Freilassing, Josef Flatscher und Boris Tempelin für die interessanten Informationen rund um den Kunstrasenplatz am Badylon.

CSU Ainring / Sven Kluba

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