Gender - die große Zerstörungsideologie unserer Gesellschaft

Gender Mainstreaming - eine Diskussionsveranstaltung der AfD in Freilassing

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Roland Kapser, Jens Schosnowski, Dr. Anne Cyron, Karl Halbritter

Freilassing - Ein Vortrag von Dr. Anne Cyron in Freilassing

Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende des Ortsverbandes Rupertiwinkel Nord Karl Halbritter die zahlreichen Gäste und der Direktkandidat des Wahlkreises Berchtesgadener Land Jens Schosnowsky nahm die Gelegenheit wahr, sich vorzustellen und seine Ziele für den Bayerischen Landtag herauszustellen. Er beklagte vor allem die Situation am Wohnungsmarkt, die zu unbezahlbaren Mieten führe.

Im Anschluss hielt die Politologin Dr. Anne Cyron ihren Vortrag zum Thema "Gender - die große Zerstörungsideologie unserer Gesellschaft". "Hauptsache gesund", so hieß es früher, wenn es um das Geschlecht des erwarteten Babys ging. Später konnte das Geheimnis dank der Anwendung von Ultraschall schon viel früher gelüftet werden. Und heute gibt es eine wirkmächtige Ideologie, die die Unterscheidung von Jungen und Mädchen ablehnt und sie als gesellschaftlich konstruiert betrachtet.

Während Gender verharmlosend als Gleichstellung von Mann und Frau in der öffentlichen Diskussion definiert werde, verberge sich hinter dem Gender Mainstreaming jedoch eine Ideologie, die die Grundlagen der Gesellschaft zerstöre. Diese These begründete die Referentin mit staatlichem Handeln in den letzten Jahren. Die "Ehe für alle" beseitige die Bestimmung des Grundgesetzes, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates stehe. Die Lehrpläne und Bestimmungen für Kindergärten fordern dazu auf, das eigene Geschlecht zu hinterfragen, sexuelle Vielfalt zu fördern. So habe der Berliner Senat eine 140-seitige Broschüre mit dem Titel "Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben finanziert. Dr. Cyron sieht in dieser staatlicherseits betriebenen Umerziehung nicht nur die Zerstörung der Familie, die aus Vater, Mutter und Kindern bestünde, sondern auch die Seelen der Kinder nähmen Schaden. Kinder bräuchten keine Betreuung, sondern Bindung. Aber schon 2011 habe Olaf Scholz die staatliche "Lufthoheit über den Kinderbetten" gefordert und seine Parteigenossin Renate Schmidt die Ganztagesbetreuung durch Ganztagsschulen auf ihre Agenda gesetzt. Statt es den Familien zu ermöglichen, selbst für ihre Kinder zu sorgen, werde die Kindererziehung immer stärker vom Staat geprägt. Ziel sei der manipulierbare Staatsbürger, der ideologisch vom politischen Mainstream geprägt werde.

Im Anschluss an den einstündigen Vortrag fand eine angeregte Diskussion statt. Die Diskutanten bemängelten auch die Schädigung der deutschen Sprache durch den Zwang zur gendergerechten Ausdrucksweise. Die Verwechslung vom grammatischen Geschlecht mit dem biologischen führe zu absurden Worterfindungen: Professx, Binnen-I, usw. Aber auch die Forderung nach Unisex-Toiletten, Quoten für Straßennamen und Führungspositionen stießen auf Ablehnung.

Pressemeldung der AfD Rupertiwinkel Nord

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