Ruhige Fahrwassser im Bereich der Sicherheit

Schutz der Bevölkerung im Augenmerk

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Laufen (Salzach) - Laufen: Zu einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung luden vor kurzem die Ortsverbände der CSU Laufen-Leobendorf als auch der Jungen Union Laufen ins Gasthaus Greimel. Auch einige Stadträte und der Laufener Bürgermeister Hans Feil fand sich in der Gaststätte zum Austausch mit der Bevölkerung ein.

Bei der Information und nachfolgenden Diskussion stand der Schutz der Bevölkerung im Augenmerk. Das neue Feuerwehrhaus am Friedhof in Laufen wurde großflächig besprochen, genauso wie ein notwendig werdendes Feuerwehrhaus in Leobendorf. „Dies sehe der Bedarfsplan vor.“, stellte Bürgermeister Feil unmissverständlich klar. Auch Christian Burr, Sicherheitsreferent im Stadtrat Laufen stimmte in das Credo des Stadtoberhauptes ein und bekräftigte die Analysen aus dem Feuerwehrbedarfsplan. Mit der schon fertigen Maßnahme in Laufen und der wohl folgenden im Ortsteil Leobendorf wäre man aus Sicht der Kommunalpolitiker in diesem Bereich wieder sehr gut aufgestellt. Zusätzlich entstehe an der Tittmoninger Straße ein neues Polizeigebäude, welches den geforderten Ansprüchen der Neuzeit entspreche. „Im Bereich der Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung sind wir damit in ruhigen Fahrwassern“, war sich Ortsvorsitzender Bernhard Salomon sicher.

Ebenfalls in der Diskussion kamen natürlich einige Altstadtthemen. Eine mögliche Umgestaltung des Marienplatzes, sicher ein größeres Projekt, als aber auch Wohnraum im Altstadtbereich seien Dinge, die angesprochen werden müssen. Denn von zusätzlichem Wohnraum profitieren auch die in der Altstadt ansässigen Geschäfte. Dies ist eine Spirale, die man endlich in die positive Richtung gehen müsse, so die Diskussionsrunde.

Wohnraumschaffung auch mit dem Kauf von Grundstücken im Einheimischen Modell brannte einige auf den Nägeln. „Wir müssen unseren einheimischen jungen Familien die Möglichkeit geben, auch außerhalb von eventuellen Grundstücksgrenzen Verwandter, Grundstücke in einem für nachvollziehbaren Einheimischen Modell anzukaufen, dort zu bauen und sich ihren Lebensmittelpunkt zu schaffen,“ so wiederum CSU –Ortsvorsitzender Bernhard Salomon. Es dürfe nicht allzu oft vorkommen, dass junge Familien außerhalb der Stadtgrenze sich in Nachbargemeinden ansiedeln müssen. Hierzu passe auch, dass der politische Wille unterstützt wird, die Eigenheimzulage und Kinderzulage wieder einzuführen, um so den Handlungsspielraum zu vergrößern. Allerdings würden es die neuen Vorgaben der EU erfordern, die Kriterien für das Einheimischenmodell der Stadt Laufen in einigen Punkten zu überarbeiten. Leider sei zu befürchten, dass es dadurch wesentlich komplizierter werde und viele Bauwerber ausgeschlossen werden müssten, da sie die verschärften Anforderungen wohl nicht erfüllen könnten, ergänzte Bürgermeister Feil.

Auch der bis zum Wintereinbruch als Versuchsmodell installierte Kreisverkehr in der Altstadt durfte natürlich im Diskussionsrahmen nicht fehlen. Alle anwesenden sahen diesen Modellversuch als gelungen an und erhoffen sich nun durch die bevorstehende Bürgerbefragung über Fragebögen ein positives Votum, denn nur so könne man vorerst in der Schlossstraße etwas für die Verkehrssicherheit unternehmen.

Nicht fehlen durfte natürlich eine kleine Diskussion zur aktuellen Situation in der Bundeshauptstadt Berlin, aber auch bevorstehende Veranstaltungen zur kommenden Landtagswahl in Bayern, am 14. Oktober 2018 wurden schon vorab besprochen. Dabei fanden die Anwesenden die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung als gutes Signal. Allerdings, so waren sich die aktiven Stadträte samt Bürgermeister einig, müsse hier der Freistaat sich „etwas Gerechtes“ zum Ausgleich einfallen lassen, da sonst eine nicht lösbare Überbelastung der Kommunen schneller kommen würde, als so manchem lieb sei. Desweiteren gab der CSU Ortsvorsitzende noch bekannt, dass die jährliche Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes an der Salzach am Freitag, den 13. April 2018 stattfindet.

Sch.

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